Haustiere

Pferdekalender


Wer hat Erfahrung bei Hufbeinerkrankung?

» User #18034 schrieb:

Hier die Geschichte:

Meine Freundin hat einen 2,5 Jahre alten Appi Wallach den sie seid er Absetzer ist hat. Im Sommer ist der kleine im Spiel mit Ihren anderen beiden Pferde ausgerutscht und gestürzt. Diagnose damals ein Haarriss in der Schulter. Der kleine war drei Wochen in der Klinik und danach musste er in der Box (ist sehr groß) stehen bleiben. Nach ein paar Wochen durfte er an der Hand kurze Strecken laufen. Ich nehem an durch Langeweile (obwohl er die anderen gesehen hat und niemals alleine war und auch meine Freundin und Ihr Mann jede frei Min. im Stall verbracht haben) hat er immer mit dem Huf der verletzten Seite gescharrt. Vor Weihnachten sagte der Ta. er könne sich etwas mehr und freier bewegen. Aber der kleine hat immerwieder gelahmt. Heute morgen wurde der kleine wieder geröntgt und der TA stellte eine anamolie am Hufbein fest.

Nun denkt meine Freundin natürlich das schlimmste: junges Pferd das vor seiner Reitpferd Karriere schon unreitbar ist. Am Do. soll der kleine noch mal unter Narkose komplett am Bein geröntgt werden.

hat jemand Erfahrung mit so was und wenn ja was kann man dem Pferd bewegungstechnisch noch zumuten?

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LG
Nick


» User #5889 schrieb:

Solange man nicht genau weiß, was kaputt ist, kann man keine Prognosen stellen.

Fraglich ist für mich allerdings, ob die Sache mit der Stehzeit zusammenhängt, oder ob da schon vorher was kaputt war. Ansonsten weiß ich, dass viele Quarter und Appaloosas von Haus aus Probleme mit den Hufen und z.B. dem Strahlbeinapparat haben (Hufrolle), da sie eher kleine enge Hufe haben und einen oft massigen Körper.


» User #1482 schrieb:

ja also da muss man wirklich die röntgenbilder und damit die diagnose abwarten..

eine anomalie kann von der hufbeinabsenkung bis hin zur hufrolle alles möglich sein ..

lg petra


» User #7660 schrieb:

ICh kann dir dazu erzählen,dass eine Bekannte aus unserem Reitverein ein Pferd hat,das sich das Hufbein gebrochen hat.
Er ist aus dem Hänger.vorsichtig und ruhig und dann an der kannte von der Klappe abgerutscht und hat sich dabei das Hufbein gebrochen.
Zuerst wusste man auch nicht was er hat.Die üblichen Lahmheitsbehandlungen vom Haustieratzt zeigten keine Wirkung.
Sie ist dann auch in die Klinik gefahrn.Diagnose: Hufbein gebrochen.
Normalerweise heist ein Knochebruch einschläfern oder schlachter...
Der Atzt meinte aber,dass man es versuchen könnte.Er hat dann bestimmt ein halbes Jahr nur in der Box gestanden.Dann durfte er irgendwann im Schritt geradeaus reiten.Er sollte sich jetzt viel,aber ruhig bewegen.
Das Pferd ist ein Freizeitpferd,wird Dressur und Springen geritten und von Zeit zu Zeit angespannt.
Nach der Ruhezeit hat die Besitzerin ihn viel im Schritt im Gelände geritten, ihr Vater hat ihn manchmal angespannt und ist ein bisschen durch die gegend gekutscht.
Nach ca. 1,5 Jahren mehr oder weniger Ruhe hat sie ihn nochmal untersuchen lassen.Der Atzt meinte,dass er jetzt wie ein Artrosepferd zu behandeln wäre.
Sie Reitet ihn heute ganz normal,springt allerdings nicht mehr.
Wenn es feucht und kühl ist,dann läuft er in den Ecken nicht ganz rund.Das gibt sich aber nach dem Warmlaufen.

Was ich damit sagen will...Sag deiner Bekannten,dass sie warten soll wie die Diagnose lautet.Vieleicht ist es garnicht soooo schlimm...
Und nicht vergessen:Die Hoffung stirbt zuletzt icon_oldie.gif


» User #18034 schrieb:

So, nun ist es amtlich. Das Hufbein ist quer gebrochen. Der keine hat nun einen Gibs und ein weiteres halbes Jahr stehen...icon_sad.gif



LG
Nick