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Pferdekalender


Isistute tragend von Shettyhengst

» User #17739 schrieb:

Hallo,
seit einigen Wochen doktore ich mit meiner Isistute Sanya rum. Sie hat stark abgebaut und ist seit 4 Wochen unheimlich zickig. Wir haben ende Januar einen Leberschaden festgestellt. Der wird jetzt behandelt und das Pferd nimmt wieder zu. Aber die extrene zickigkeit bleibt. Im Januar war sie dazu 4 Wochen dauerrossig. Heute haben wir Ultraschall gemacht weil der TA verdacht auf Zysten hatte. Dann stellte sich raus, dass die Zyste etwa 4 Wochen alt ist, mal Hufe, einen Kopf und einen Schweif bekommt.
Aber von wem ist sie tragend? Wir haben einen 1meter Shettyhengst (fast 3-jährig) dabei laufen. Den haben wir erts seit Anfang Januar und jeder versicherte uns, der kommt nie auf unsere Stuten. Ich wollte ihn erst im April kastrieren lassen, weil unsere Pferde überwiegend draußen sind und ich den kleinen dann nicht in Kälte und Matsch rumlaufen lassen kann. Und weil wir alle, auch der TA, davon überzeugt war, dass der kleine nicht auf die Stuten kommt (die Stute um die es sich hier handelt ist 1,40m, der Shetty 1m)ließen wir sie auch zusammen auf die Weide (zudem haben wir auch noch nie den Hengst mit interesse an den Stuten gesehen). Ich fragte die TA wie ien Isi-Shettymix denn normal zu stande kommt. Die meinte man würde den Hengst unterbauen. Also auf irgendwas stellen damit er größer ist. Hat jemand erfahrung mit sowas? Und soll ich sie jetzt schon mit speziellem Futter füttern? Sie ist ja immer noch zu dünn.
Eigentlich bin ich ja kein Fan von Mischlingen, aber jetzt ist passiert. Somit hat sich dann auch die Suche nach einem Bestell- und Kutschenpony erübrigt. Das zieh ich mir jetzt selber.


» User #5889 schrieb:

Hast Du eine Ahnung, wie ehrgeizig diese kleinen "Biester" sein können, wenn sie etwas wollen... Und wenn die Triebe im Spiel sind... icon_wink.gif Ich denke schon, dass es möglich ist, auch ohne dass der Shetty-Hengst auf eine "Stufe" gestellt werden muss. Die finden da Mittel und Wege.

Von daher ist es ziemlich naiv gewesen, anzunehmen, dass da nichts passieren kann. Schließlich gibt es z.B. auch "Dackweiler" - also Mischungen aus Rottweilern und Dackeln... Da klappt das auch irgendwie.

Auf jeden Fall solltest Du die Fütterung mit dem Tierarzt absprechen, denn zu dünn darf die Stute auf keinen Fall sein, wenn sie trächtig ist. Ggf. auch ein Blutbild machen und bei evt. vorhandenen Mängeln entsprechend gegensteuern mit speziellen Futtermitteln.

Viele Grüße und alles Gute!


» User #17739 schrieb:

Ja, Blutbild und Hormonbestimmung wird gemacht. Ende januar wurde schonmal ein Blutbild gemacht, weil sie mitte Dezember anfing so trastisch abzunehmen. Da hat sich ja ein Leberschaden rausgestellt. (Unseren Pferden wurde mitte Dezember Giftweizen gefüttert. 2 Shettys und eine Hafistute starben dran) Sanya hat wohl nur eine geringe Menge davon gefressen. Jedoch für einen Leberschaden hats gereicht. Die vor 3 Wochen die kontrolle zeigte das sich es durch die Medikamente schon gebessert hat. Aber ok sind die immer noch nicht.
Ich füttere schon was das zeug hält. 2kg Kräutermüsli, 3kg Maisflocken + die medikamente für die Leber und Mineralien. Und dann natürlich Heu satt. Aber sie nimmt nur schlecihend zu. Zwischendurch auch immer wieder ab. Wir sind jetzt auf der Such nach einem geeignetem Futter. ggf. auch schon was für trächtige Stuten was ja eigentlich erst im letzen drittel gefüttert werden soll.


» User #1580 schrieb:

Schonmal überlegt auch Rübenschnitzel zuzufüttern, wenn die Stute so furchtbar dünn ist? Damit kann man Pferde ganz gut päppeln.
Und Futter für hochträchtige und laktierende Stuten gibts ganz ganz viel auf dem Markt. Da werdet ihr sicherlich fündig. icon_smile.gif


» User #7660 schrieb:

ich find rübenschnitzel funktionieren zum dickmachen garnicht so gut.
meine erfahrung hat gezeigt,dass mash da viel effektiver ist...aber vieleicht kommt das auch aufs pferd an.
meiner hat von den rübenschnitzel nicht wirklich zugenommen.erst als ich mash gefüttert hatte wurde es besser


» User #12393 schrieb:

Hallo,
es hat zwar jetzt nicht wirklich was mim Thema zu tun (sorry), aber was ist denn Giftweizen?
Grüße
Sabine


» User #14990 schrieb:

Binchen86 hat folgendes geschrieben::
Hallo,
es hat zwar jetzt nicht wirklich was mim Thema zu tun (sorry), aber was ist denn Giftweizen?
Grüße
Sabine


Ich hab auch KEINE Ahnung, aber mal ne Vermutung.
MUtterkorn ist ein Pilz der sich in Getreidekörnern einnistet und giftig ist - bei Menschen führt er zu Vergiftungen mit Halluzinationen usw...

...Mensch
warum net gleich Google? Das ist ein Mäusegift - einer der Gründe warum ich gegen Mäuse am Stall lieber mit Katzen vorgehe...


» User #17739 schrieb:

Ja, Giftweizen ist Mäusegift. Es wird in Mäuselöcher gesetzt. Unsere Pferde wurden damit von jemanden gefüttert der diese mohl mit absicht töten wollte, weil sie das Zeug (laut Opduktion) nachts bekommen haben. Leider konnte die Polizei den Täter nicht finden. Sie vermutet nur, dass es jemand war, der die Pferde kannte, weil sie im Stall standen und man diesen von der Straße aus gar ncht sieht. Eine Handvoll davon reicht um ein Pferd umzubringen. Es ist ein Nervengift und schaltet mit einem male alles komplett aus (unser Haflinger ist beim fressen einfach umgefallen, hatte nämlich noch das Maul voller Heu). In geringen Mengen geht es auf den Stoffwechsel und kann Organe schädigen.


» User #12393 schrieb:

Ja...Google wäre eine Idee gewesen, aber es war eben schon spät.
Shettyfan, das tut mir echt total leid für dich und deine Pferde! Das ist ja wohl der absolut Albtraum für jeden Pferdebesitzer!
Ich drücke dir, deiner Hafistute und dem kleinen Fohlen, das ihr ab nächstes Jahr haben werdet, die Daumen, dass alles gut geht!
Ich habe leider kaum Erfahrung mit trächtigen Stuten, da bei der Mama von meinem kleinen erst extrem spät gemerkt wurde, dass sie trächtig gekauft worden ist, ebenso eine zweite Stute, die vom gleichen Händler kam (da standen eben plötzlich morgens zwei Pferde in der Box...). Aber ich würde dir ebenfalls raten, die Fütterung genau mit dem Tierarzt abzusprechen, zumal da eben dieser Leberschaden besteht.
Ich könnte dir mein Pony mal eine Weile ausleihen, vielleicht wirkt seine Leichtfuttrigkeit ansteckend icon_razz.gif


» User #4693 schrieb:

Gibt echt miese Typen. Ich frag mich immer, wenn Pferdebeitzer so einen mal bei seiner Tat erwischen, was passiert dann? Ich weiß nicht, ob die sich dann noch soweit unter Kontrolle haben, dass sie dem nix antun...

Wer weiß, ob die "Zyste" die Sache überhaupt überlebt. Weil, Leberschaden, Abmagerung...Stuten stoßen unter schlechten Bedingungen die Frucht ja gern mal ab. Ob die ihr Fohlen ordentlich versorgen und vor allem die Stoffe, die nicht gebraucht werden entsorgen kann?
Klingt vielleicht nicht gut, aber ich denke fast, dass es im Sinne der Stute besser wäre, wenn die Trächtigkeit nicht erhalten bleibt und sie erstmal gesund werden kann.


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