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Pferdekalender


Dies und das - Smalltalk

» User #9742 schrieb:

Bellaria hat folgendes geschrieben::
naja...

Wir haben seit Montag wieder ein kleines Kätzchen auch wieder bei den Pferden beim Heu gefunden weil der *** Bauer nix vom kastrieren hält.

dieses ist vllt 10 Tage alt und wird jetzt wieder mit der Flasche aufgezogen. Wir mussten es mitnehmen, da die augen schon so schlimm waren und das kleine Bündel vom Heuberg auf beton gefallen war. leider war es auch ziemlich kalt - liegenlassen udn der marder hätte sich gefreut.

ja jetzt schau ma mal. aber die augen sind echt schon sehr im Arsc*** eines ist nicht richtig entwickelt und das andere ist soooo trüb. der kleine hat die augen auch noch nicht richtig offen. ach mann so ein netter burschi - fressen klappt gut, zunehmen und kacken auch.



Diese o g kleine Mietz haben wir leider einschläfern lassen am 06.09 aber am tag danach haben wir schon wieder eine gefunden, sie wohnt jeztt in meiner KatzenWG!

@ SIb - da hilft nur durchhalten, wenn du das wirklich willst! Aber sich auskotzen hilft auch ein bißchen.
Außerdem ist ja noch nicht wirklcih viel Zeit vergangen - andererseits soll man Mißstände schnell ansprechen, bevor es gewohnheit wird.
Und diese Gören kenn ich auch - schrecklich...

Bis dann!


» User #6297 schrieb:

Ach Leute, ich muss euch jetzt einfach mal was erzählen. Kürzlich hab ich, nach laaangem zögern und viel Vorarbeit endlich angefangen meinen Kleinen zu reiten. Noch nicht regelmäßig, aber wir arbeiten dran. So ganz allein ist das halt doch etwas schwieriger, zumal ich ja keinen Platz oder Halle habe, wo ich arbeiten könnte. Die vielen Leute die sich angeboten hatten zum helfen ... nun, ihr könnts euch vorstellen, da war es plötzlich ganz ruhig als ich wirklich Hilfe brauchte.

Schliesslich tauchte eine frühere Freundin auf, mit der ich garnicht gerechnet hatte .. sie hat Probleme mit ihrem neuen Pferd, bei denen ich ihr helfe, und im Gegenzug hat sie mir mit meinem Kleinen geholfe. Sie hat ihn einfach mal am Strick genommen und geführt, so das ich mich draufsetzen konnte.

Vor zwei Wochen hab ich dann angefangen, ihn allein zu reiten im Gelände. Entstanden war das eher aus der Notsituation, das mein Oldie unterwegs beim Ausritt plötzlich rapide abzubauen began (Kreislauf, Schwäche, Ataxie) und ich trotz sofortiger Umkehr Richtung Stall Befürchtungen hatte, das er mir zusammenklappt, obwohls nur noch 2 km waren..
Da hab ich mich dann auf meinen Kleinen gesetzt der wie immer gesattelt als Handpferd mitlief, und hab mich einfach heimtragen lassen ... und er hat das so souverän gemeistert, das ich zuhause mit einem grinsen ankam das kaum noch durch die Stalltür passte.

Jetzt am Samstag hab ich das wieder gemacht, allerdings beabsichtigt, nicht weil es Pedro schlecht ging. Okay, der hat zur Zeit Probleme, weil er wieder nen Schub hat, aber das ist was anderes. Und dabei haben wir unsere erste haarige Situation gemeistert!
So etwa einen KM vom Ort entfernt bin ich umgestiegen auf den Kleinen und nach kurzen Verhandlungen ... wir haben den Vorwärtsgang noch nicht so richtig gefunden ... ging er dann auch brav los. An Gärtchen vorbei, wo laut hämmernd ne Hütte gebaut wurde, an Radfahrern, an tobenden Pferden auf einer Weide. An einem Garten, wo Holz gesägt wurde und ein Traktor brummte, und an einer Baustelle vorbei wo lauter komische Sachen und Baumaterial rumlagen. Langsam und zäh, aber immer vorwärts.

Dann kurz vorm Stall mussten wir am Nachbargrundstück vorbei, bzw drumrum weil der direkte Weg wegen der Baustelle versperrt war. Und der Nachbar hat einen aggressiven Altdeutschen Schäferhund, der wirklich übel drauf ist. Ich war voll auf Mico konzentriert, als ich aus dem Augenwinkel den verfluchten Hund auf uns zurasen sah .. er kam aus einem Schuppen und raste wie wild geworden, kläffend und knurrend zum Zaun und sprang direkt neben uns gegen das morsche alte Gebilde, das auch direkt nachgab.

Ihr könnt mirs glauben, was einem in zwei Sekunden alles durch den Kopf gehen kann ... uff. Während ich sofort reagiert und die Zügel angenommen hab und den 'äußeren' Schenkel ran ans Pferd, sah ich mich schon beim anderen Nachbarn im Goldfischteich liegen, oder unfreiwillig testend wie schnell ein Araber auf der Flucht werden kann. Und was machte mein Kleiner? Zwei erschrockene Sprünge vorwärts-seitwärts gegen seinen Kumpel Pedro, und dann stand er! Einzig das er dem Hund vielsagend die Hinterbacken zudrehte, aber ansonsten zeigte mir sein Ohrenspiel ganz deutlich, das er nur auf meine Anweisung wartete, was ich nun von ihm erwarte.

Jessas, ich hatte Herzrhytmusstörungen in dem Moment, das kann ich euch sagen. Aber mein Kleiner stand da ganz still und lies den verrückten Hund toben wie einen wilden, als wär das das normalste der Welt.
Okay, ich gebs zu, danach war die Luft raus. Von dem Grundstück weg die letzten 200 m bis zum Stall wurden zu einer echt schweißtreibenden Tour, weil der Kleine doch etwas verunsichert war und nicht mehr so recht vorwärts wollte, aber mit Trick 17 hab ich auch das geschafft.

Jedenfalls bin ich unglaublich stolz auf ihn, denn er hätte mich ebensogut abwerfen oder durchgehen können. Das er keines von beidem in Erwägung gezogen oder zumindest nicht durchgeführt hat, zeigt mir das ich irgendwas richtig gemacht haben muss ... er vertraut mir.

Ich werde das jetzt noch öfters machen, das ich auf dem letzten Stück Strecke umsteige, damit er etwas Routine bekommt. Dinge die für ihn als Handpferd selbstverständlich sind, bekommen unter einem Reiter plötzlich eine ganz andere Bedeutung. Dazu kommen Runden ohne Begleitpferd, wenn meine Freundin Zeit hat mich zu begleiten, damit er lernt selbstständig zu gehen. Es hat sich auch noch ein Freund meines Vaters angeboten, mich mal zu Fuß zu begleiten, aber daran glaub ich erst wenn er neben uns herjoggt icon_wink.gif
Und demnächst, wenn er sich noch etwas mehr gewöhnt hat, will sie sich mal auf meinen Oldie setzen und uns ins Gelände begleiten. Darauf freu ich mich schon besonders. Und dann wollen wir mal testen wie ihr Pferd und der Kleine sich vertragen, dann kann sie uns später auf ihrem Schimmelchen begleiten, wenn Mico etwas weiter ist. Er muss ja auch lernen, ohne seinen Onkel Pedro klarzukommen.

Ich denke mal, die nächsten Monate werden aufregend... icon_razz.gif


» User #6297 schrieb:

chiandra hat folgendes geschrieben::

Okay, ich gebs zu, danach war die Luft raus. Von dem Grundstück weg die letzten 200 m bis zum Stall wurden zu einer echt schweißtreibenden Tour, weil der Kleine doch etwas verunsichert war ...



Puh, Nachtrag! Ich hab gestern abend erfahren, das Mico vielleicht doch einen anderen Grund hatte, an dieser bestimmten Stelle nicht weiter zu wollen. Hätte er Angst vor dem Hund gehabt, hät er ja eigentlich gerade dann da weg gewollt, aber er blieb an der Grenze zum nächsten Grundstück stehen wie angewachsen und ich hab an dem gesamten Grundstück vorbei Probleme gehabt ihn zu bewegen. Bis gestern dachte ich wirklich, das liegt an den Hunden .. der 'Angreiffer' hinter ihm, und auf dem Hof drauf auch ein lauter Kläffer.

Aber gestern abend hab ich erfahren, das die Leute nur wenige Stunden vorher ein Schwein geschlachtet hatten, auf dem Hof. Vermutlich hat der Kleine also wegen dem Geruch gestreikt! Ich habs ja selbst gerochen, aber in dem Moment kam mir einfach nicht in den Sinn das das Pferd sich daran stören könnte. Meine Mutter sagte aber gestern abend, das früher als wir selbst noch geschlachtet haben, unsere eigenen Pferde anschliessend auch immer etwas störrisch auf dem Hof waren...

Somit hätte der Kleine also durchaus einen vertretbaren Grund gehabt, zu verweigern icon_wink.gif Ändert zwar nichts, aber für mich ist das wichtig zu wissen, das er nicht einfach aus Jux nicht mehr weiter wollte. icon_smile.gif


» User #1580 schrieb:

Huhu icon_smile.gif

Schön, dass das mit deinem Kleinen so gut klappt. Freut mich icon_smile.gif

Bei mir wurde es immer schlimmer in dem Therapiebetrieb. 4 Monate und ich hab meine Ausbilderin vielleicht 5 Mal gesehen. Und wenn dann nur kurz wenn sie ihre Hunde rausgelassen hat oder wenn sie mal auf einem ihrer Pferde saß.
Da hab ich dann beschlossen: das war's! Ich wechsel den Betrieb. Seit ich das angekündigt hab, sind die Leute noch schlimmer drauf. Vor allem die Betriebschefin scheint angefressen zu sein *seufz*
Aber ich war die letzten tage auf einem Isländerhof in der Eifel, hab dort zur Probe mitgearbeitet und musste meine Reitkünste unter Beweis stellen. Die Frau hat hohe Ansprüche^^
Die umstellung von Großpferd<auf Isi ist mir nicht ganz so leicht gefallen. Aber ich kann noch tölten *freu*
Ich musste nen 4-Gänger in allen Gangarten vorreiten. Es ging so. Die Isi's wollen nicht so angepackt werden wie manche Dressurpferde icon_mrgreen.gif
Samtmäulchen streicheln statt Gewichte heben.
Ich fands klasse. Der Betriebschef will mich als Azubi (er ist auch Jäger), seine Frau hätte lieber einen, der mehr Erfahung mit Isländern hat.
Nächste Woche kriege ich bescheid. Bin arg gespannt!
Das wäre dann dieser Betrieb: http://www.islandpferde-eifel.de/


» User #19082 schrieb:

hallo Leute,
ich dachte ich schreib mal wieder ein bisschen mit.
Bei mir gibt es große Fortschritte in der Ausbildung meiner Stute. Sie lässt sich anstandslos ein Pad auflegen und einen Longiergurt anziehen.
Auch an der Longe geht sie schon viel besser und ruhiger.
Bin ganz stolz auf sie.
Bald möchte ich ihr den Sattel auflegen und dann gehts richtig los.
Lg SAbrina


» User #1580 schrieb:

Dieses Jahr ist fürchterlich.
Erst stirbt mein Vater, dann die ganze kacke mit Job und Ausbildung, dann fährt man mir mein Auto zu Schrott, dann stirbt mein Pferd und gerade ruft mich meine Mutter an, dass die Ärtze bei ihr einen Tumor im Kopf gefunden haben.
Ich bin... fertig...


» User #9742 schrieb:

Ach Sib - was für eine fürchterliche Sch e i ß e...

Es tut mir sehr leid für dich! Man fühlt sich so hilflos..

Ich wünsche dir von ganzem Herzen alles gute, dass man den Tumor deiner Mutter in den Griff bekommt!

Außerdem hoffe ich, dass du die Ausbildungsstelle wechseln kannst.

Liebe Sib - ich denke an dich!
LG Bella


» User #1580 schrieb:

Huhu ihr alle.

Mal ein kurzer Zwischenstand: ich bin ja jetzt seit einem Monat auf dem Isländer Hof in der Eifel. Und bisslang bin ich total zufrieden!
Mein Ausbilder lässt mich selbstständig werkeln, aber er kümmert sich trotzdem um meine Ausbildung. Die Berufsschule in Köln ist vom Niveau her wesentlich besser als in Frankfurt! Ich bin jetzt in einer Klasse, wo alle im zweiten Lehrjahr angefangen haben, also mindestens Abiturienten sind. Ich bin also nicht die einzige alte Schachtel icon_wink.gif Die Lehrer nennen unsere Klasse die "Turboklasse". In manchen Fächern wie zB Fütterung ist das tempo ähnlich hoch wie an der Uni. Dafür ist Wirtschaft und Politik Kindergarten icon_neutral.gif
Aber egal.
Auf dem Hof hab ich jetzt 6 Jungpferde zum Einreiten. Longieren klappt schon ganz gut, zwei hab ich schon mit Trense und Kappzaum longiert, die anderen kennen den Sattel und longieren am halfter.
Die 6 sind so verschieden. Ein Schimmelstütchen ist rotzfrech aber sehr klug und eifrig. Sie lernt rasend schnell und wir können an der Longe schon aus dem Schritt angalopieren und aus dem Trab zum Halten durchparieren. Dabei dreht sie sich immer noch leicht zu mir und guckt mich frech an. Aber es soll ihr ja auch Spaß machen icon_mrgreen.gif
Die meisten sind normale brave Jungpferde, die auch mal loswetzen und buckeln und sich nicht sehr lang konzentrieren können. Aber wir machen Fortschritte icon_wink.gif Nur einer ist so ein bisschen Sorganekind. Ein großer Schecke, der recht lang Hengst war und mit dem zu schnell gearbeitet wurde. ER ist relativ respektlos und dabei mistraisch und ängstlich. Satteln ist immer noch eine spannende Geschichte. Man weiß nie, ob er beim angurten mal wieder in die Luft geht. Mit dem Bruder werde ich noch meine liebe Mühe haben.
Ich soll jetzt auch so nach und nach die Kinderreitstunden und Anfängerstunden übernehmen.
Mit einer Mädchengruppe soll ich bis zum Sommerfest eine kleine Quadrillie mit 6 Ponys einstudieren. Momentan über wir noch das nebeneinander reiten... so eine Chaostruppe icon_mrgreen.gif icon_lol.gif icon_lol.gif

Also alles in allem war es eine sehr sehr gute Entscheidung den Ausbildungsplatz zu wechseln.


» User #14990 schrieb:

Toll - das klingt ja so als würde es bei dir beruflich richtig gut aufwärts gehen und Spaß machen - freut mich für dich!
Wie gehts deiner Mama?

ICh hab nach langem jetzt wieder nen Reitlehrer mit meiner Dicken. Nachdem meine letzte RB sie so böse verritten hatte, ich krank war und vor nem Jahr den Vereinsstall gegen nen gemütlichen kleinen privaten eingetauscht habe hatten wir so fast 1,5 Jahre keinen wirklichen Reitunterricht. Nach viel Longenarbeit und zuletzt auch wieder reiten machte sie sich ganz gut und ne Freundin hat den hier aufgetrieben:

http://www.der-mobile-reitlehrer.de/

ISt wirklich ein super Griff - abwechslungsreicher Unterricht mit viel Spaß bei dem das Wohl und die Freude der Kleinen ganz vorn steht - sowas hab ich in 15 Jahren Reiterleben zuvor nur einmal erlebt!
In bisher 3 Einzelstunden hat sie sich so gut gemacht wie früher in Wochen! Im Moment ist einfach alles perfekt - das muste ich einfach loswerden...


» User #6297 schrieb:

Freut mich das es bei euch beiden so gut läuft! icon_smile.gif

Besonders das der Wechsel der Ausbildungsstelle so gut geklappt hat und das es jetzt mehr Spaß macht, das klingt doch gut. Es gibts nichts schlimmeres als wenn man sich durch die Ausbildung quälen muss. Das seh ich momentan bei einer Freundin, da kann ich nur noch mit dem Kopf schütteln. Dann doch lieber so.

Ich hoffe deiner Mutter geht es 'gut', Sib.

Und dir Talia viel Spaß noch beim reiten, ist doch schön wenn der Reitlehrer was taugt. Das muss man oft genug auch suchen wie die berühmte Stecknadel.

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