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Welche Rasse eignet sich als Freizeit-Pferd?

» User #10871 schrieb:

Hey,
Ich hab jetzt hier nicht alle Seiten gelesen icon_redface.gif icon_rolleyes.gif Aber als ich den Titel gelesen hab...ich muss jetzt einfach was loswerden, weiß nicht ob das schon wer geschrieben hat oder so...tut mir auch leid, ich will keinen persönlich angreifen! Aber wenn ich schon die Frage höre: "Welche Rasse eignet sich als Freizeitpferd?" kann ich nur noch den Kopf schütteln! icon_motz.gif
Es hängt doch nicht von der Rasse ab! Jedes Pferd kann gut geeignet sein, selbst ein Englischer Vollblüter. Ich kenn Haflinger, die im Turniersport gehn und Traber, die durch den Wald spatzieren. Mein "altes" Springpferd ist in "Rente" und im Gelände absolut zuverlässig! Keine Ahnung ob das jetzt so zu eurem Thema passt, vll versteht ihr ja das ich das einfach loswerden MUSSTE! Denke einfach nicht, dass gute Eigenschaften eines Freiteitpferdes Rasseabhängig sind!
Sorry wennich das jetzt einfach mal so reingeschmissen hab icon_redface.gif icon_wink.gif

LG


» User #10797 schrieb:

Jede, kommt auf Carakter an, aber Rasse ist prinzipiell egal. ich kenne genug ehemalige Vollblut/Traber- Renner, die von nervösen Nervenbündeln zu passablen Spazierpferdchen geworden sind (Und mit nem ehemaligen Rennpferd, dem du zeigst, wie cool das Leben sein kann, tust du nebenbei noch ein gutes Werk und sparst Kohle)


» User #11453 schrieb:

Hallo!

So, hab auch nicht alle Seiten gelesen - aber vielfach Haflinger als Tipp gesehn. Ich stimme den Leuten zu, die schon schrieben das auch Haffis verschieden sind.

Und auch den Leuten, die schrieben, dass jede Rasse für Freizeitzwecke geeignet sein kann.

In jedem Fall kommt es immer auf den Reiter an, erstmal Gewicht, Größe - das sollte schon einigermaßen passen, damit das Pferd nicht überfordert wird.

Dann das eigene Können. Als Freizeitreiter sollte man schon sattelfest sein und nicht gleich nach dem ersten Buckler oder so neben dem Pferd sitzen. Jedes Pferd erschreckt sich mal, und sei es noch so ruhig. Wenn man dann gleich austickt weil man Angst kriegt, sollte man sich besser kein eigenes Pferd kaufen - egal welche Rasse. Lieber noch ein Jahr Unterricht nehmen oder so, damit man sattelfester wird.

Kurzrückige Pferde sind oft bequemer zu sitzen, Kaltblutschlag ist aber sehr unbequem weil die so breit sind und meist harte Gangarten haben. Hohe Pferde mit langem Rücken werfen oft extrem im Trab, sind aber wahre Schaukelpferde mit ihrem langsamen Gallopp.

Kleinere, kurzrückige Pferde sind ziemlich schnell im Galopp - meiner Erfahrung nach. Langsamer Galopp ist mit ihnen nur nach viel Übung möglich, wenn überhaupt. Aber das ist sehr kraftzehrend - sowohl fürs Pferd als auch für den Reiter.

Die meisten Haffis und Tinker traben lieber, auch wenn sie einer Galopp-Phase nicht unbedingt abgeneigt sind. Aber dann ist wieder Traben angesagt. Sind eigentlich Dauertraber. Meine Hafistute geht sogar im Trab durch - der würde im Traum nicht einfallen zu galoppieren weil sie das hasst. Obwohl - sorry - das ist kein Traben, aber auch kein Pass. Fühlt sich an wie Tölt, ist es aber auch nicht. Ich merke schon, ich schweife ab - also das mir wichtige hab ich geschrieben.

LG
Ranu


» User #8551 schrieb:

Hi!
Prinzipiell ist die Rasse egal. Es kommt ja auch drauf an, was man machen will: Durchs Gelände bummeln, Gelände reiten, Freizeitmäßig Dressur/Springen, Wanderreiten...
In jeder RAsse gibt es solche und solche Vertreter.
Grüßlis
Steffi


» User #7859 schrieb:

Hallo!
Also ich hab auch nicht alles gelesen.. klar ist das eigentlich nicht rassebedingt, aber ich glaube trotzdem einfach, dass es Rassen gibt die sich noch besser als Freizeitpferd eignen als andere.
Nimmt man z.B. das Englische Vollblüt und Haflinger. Ich wette mit euch bei den Haflinger ist der Prozentsatz an Pferden die sich gut fürs Gelände eigenen mit Sicherheit höher als bei Vollblütern. Da gibt es nämlich auch ne ganze Menge deren Vorfahren immer nur auf Schnelligkeit gezüchtet wurden, egal wie das Verhalten der Pferde war. Ich hab von genug Vollblütern gehört die im Kopf einfach nicht mehr ganz dicht sind und z.B. auch auf der Rennbahn nicht rennen sondern durchgehen.
Ok, nimmt man jetzt ein Haflingerfohlen und ein Vollblutfohlen und arbeitet mit beiden genau gleich, dann wird wahrscheinlich auch das Vollblutfohlen ein ordentliches Geländepferd. Aber nur WAHRSCHEINLICH, nicht auf jeden Fall und zu 100%, weil vielleicht auch das Fohlen z.B. Eltern oder andere Vorfahren hat die einfach von Kopf her nicht ganz normal sind.
Das ist doch im Prinzip das gleiche wie mit den Kampfhunden, da denke ich auch es können alle Hunde ein Kampfhund werden, aber manche Rasse eigenen sich noch besser dazu, vorallem wenn gerade ihre ELtern oder Großeltern oder noch andere Vorfahren immer auf Kampfhund trainiert woren sind.


» User #11949 schrieb:

Hi, eigentlich kannst du alles als Freizeitpferd einsetzen. Eine Freundin reitet einen M-ausgebildeten, älteren Oldenburger und der macht sich wunderbar.
Ich habe bis heute mit keiner Rasse schlechte Erfahrungen als Freizeitpferd/ -pony gemacht, aber natürlich gibt es die typischen Rassen.
Du solltet mal auf ein Freizeitturnier fahren. Dort siehst du zwar meistens nur Fjord, Reitponys und andere Ponyrassen, aber auch Holsteiner, Friesen, Araber und extrem viele Mischungen.
Meine Kleine ist auch eine ehemalige Turnierstute und jetzt sind wir beide glücklich, als Freizeitreiter.
Ich wäre nur bei zu hoch ausgebildeten Pferden. Also, E und A ist noch kein Hinderniss, aber dahinter kann man auch Pech haben.
Ich würde gar nicht nach einer Rasse suchen, sondern nach den Veranlagungen des Pferdes. Manchmal findet man so das perfekte Pferd eher, als wenn es einem pur um die Rasse geht.
Gruß, Engel


» User #12628 schrieb:

Wenn das Freizeitpferd auch noch springen soll, würde ich ein Connemarapferd nehmen. Oder ein New Forrest. Das sind Endmaßponies und richtig klasse Tiere.


» User #10831 schrieb:

Hi!
Also. ich habe einen Araber-Welsh Mix und die ist ein super freizeitpferd und auch über hindernisse geht die wie nix, gut die sind dann natprlich nicht besonders hoch, aber einen meter packt die noch mit leichtigkeit und auch bei rennen schlägt die den araber und den holländer von meiner bekannten mit links. kommt wahrscheinlich auch auf die art an, aber ich hab auch schon von vielen reitställen und anderen züchtern gehört, dass das ne gute mischung ist icon_wink.gif
Anni


» User #12813 schrieb:

hallo ihr
also ich versteh ja überhaupt net was das soll mit den ganzen rassepferden,ich hab zwar kein pferd,dafür zwei hunde und einer is Rasse und einer mix und ich könnte nicht sagen welcher klüger oder schöner oder freundlicher ist.
und was hat man schon davon wenn man den leuten sagen kann welche eltern das pferd hat wenn es selbst total durchgeknallt ist,oder seh ich das falsch?

ich würde lieber 10 liebe mischlinge kaufen als ein durchgeknalltes rassepferd!(wobei ich nicht sage dass rassetiere nicht auch vorzüge haben!)

LG
Alice


» User #10831 schrieb:

ja das stimmt schon, aber man schreibt halt verschiedenen rassen verschiedene merkmale oder eigenschaften zu, wie dass tinker sehr ruhig und ausgeglichen sind, araber eher nervös und temperamentvoll, welsh-ponys die perfekten kinder ponys usw. natürlich gibt es da auch ausnahmen, zb hab ich eine tinker stute die aus irland importiert wurde und die ist total ängstlich, nervös und absolut unausgeglichen, aber generell ist das halt hilfreich wenn man sich ein pferd kaufen will, obwohl ich auch der meinung bin, dass die rasse eigentlich keinen großen wert hat, ich meine du hast schon recht was nützt einem ein super teures rassenpferd mit papieren und allem drum und dran selbst wennn es brav ist, wenn man für ein paar 1000 euro billiger ein genauso gutes mischlingspferd kriegen kann... icon_wink.gif
byby icon_mrgreen.gif
Anni


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