Haustiere
Sie befinden sich hier: Startseite / Pferde & Reiten / Pferde - dies und das

Pferdekalender


Gewalt gegen Pferde - Polizei bittet um Mithilfe

» User #5 schrieb:

Hallo liebe Pferdefreunde,

soeben erreicht die Verlagsredaktion folgender Aufruf vom Polizeipräsidium Koblenz, mit bitte der Bitte um Abdruck in PFERDE HEUTE. Tun wir natürlich - aber auch dieses Forum ist ein guter Platz dafür:

Achtung Pferdebesitzer, Tierärzte und Tierfreunde!
Die Polizei bittet um Ihre Mithilfe

Der Polizei werden immer wieder Tierquälereien zum Nachteil von Pferden gemeldet. Anlässlich einer Erhebung für den Zeitraum Mai 2002 bis Mai 2003 sind dem Umweltkommissariat (K 6) der Kriminaldirektion Koblenz bisher 13 Vorfälle dieser Art bekannt geworden. Besonders ist die Ortschaft Vallendar davon betroffen. Weitere Tatorte liegen in den Orten Koblenz-Arzheim, Lahnstein und Braubach.

Die zutraulichen Vierbeiner trugen Schnitt- und Stichverletzungen davon, die ihnen durch scharfe oder spitze Werkzeuge zugefügt wurden. In einem Fall durchbrach ein Pferd in Panik einen Stacheldrahtzaun und zog sich erhebliche Verletzungen zu.
Bei solchen Verletzungen kommt es dann nicht selten zu Wundinfektionen, die von den Pferdebesitzern manchmal erst relativ spät entdeckt werden. Dann ist schnelle Hilfe des Tierarztes geboten. Manche Verletzungen waren aber so schwer, dass auch der Tierarzt dem Tier nicht mehr helfen konnte.

Die Polizei wurde teilweise verspätet und teilweise gar nicht informiert. Einige Taten kamen erst aufgrund entsprechender Nachfragen zur Anzeige. Das lässt auf ein gewisses Dunkelfeld schließen, das der Polizei leider die Chance auf Erlangung von Ermittlungsansätzen erschwert. Auch Anzeigen mit erheblicher Zeitverzögerung haben das Problem, dass die Anzeigeerstatter, bedingt durch Erinnerungslücken, wichtige Details einfach weglassen. Eingehende Tatortarbeit ist in diesen Fällen kaum möglich. Rückschlüsse auf das verwendete Tatwerkzeug lassen sich nur schwer herstellen, Spuren sind bereits vernichtet.

Es kommt auch vor, dass getötete Tiere für die Erhebung der Todesursache nicht mehr zur Verfügung stehen.

Die Koblenzer Ermittler bitten deshalb alle Pferdebesitzer, Verantwortliche von Reiterhöfen, Tierärzte und Tierfreunde um Unterstützung.

Die Polizei gibt nachfolgende Tipps:

• Seien Sie stets aufmerksam im Bereich von Reiterhöfen, Pferdeställen und Pferdekoppeln.
• Notieren Sie sich fremde Fahrzeuge, Fahrzeugtyp, amtliches Kennzeichen, auch Personenbeschreibungen, Tag und Uhrzeit sowie alle sonstigen Beobachtungen.
• Sprechen Sie fremde Personen ggf. unter einem Vorwand an, vielleicht mit der Frage: "Kann ich Ihnen weiter helfen?" Vermeiden Sie jede Selbstgefährdung.
• Kontrollieren Sie Weiden und Stallungen in unregelmäßigen Abständen, auch in den Abend- und Nachtstunden.
• Führen Sie, wenn möglich, stets ein Handy mit – kostenloser Notruf 112/110.
• Zeigen Sie jede Tierquälerei der Polizei unverzüglich an.
• Vernichten Sie keine Spuren und warten Sie auf das Eintreffen der Polizei.
• Stellen Sie Tatwerkzeuge, Projektile bei Schussverletzungen und andere verdächtige Gegenstände sicher. Sie werden für spätere Untersuchungen dringend benötigt.

Aussagen im Hinblick auf die Todesursache (von Tierärzten) sind wichtig für die weiteren Ermittlungen.
An dieser Stelle erinnern wir auch an das gemeinsame Motto: "Bürger und Polizei - wir brauchen uns."

Für alle weiteren Fragen stehen Ihnen die Ermittler der Umweltkommissariate sowie die polizeiliche Beratungsstellen zur Verfügung.


» User #293 schrieb:

hallo
finde ich super von euch das ihr das im forum weiter leitet.
ich komme zwar nicht aus diesem raum aber trotzdem
DANKE
sunny


» User #1482 schrieb:

hallo,

wir hatten das im münchner raum auch ..bzw haben es noch ..die reiterstaffel rosenheim ermittelt..

wer sich über vorfälle informieren möchte kann hier bei der SOKO-Pferd nachsehen..

http://www. (LINK ENTFERNT - SIEHE FOREN-REGELN!)

aber bitte macht nicht den fehler den wir hier haben, dass jeder an jeder ecke von irgendwen wer gesehen hat .. und 100 pferde tot sind .. das verringert nämlich die chancen den täter zu ergreifen .. weil immer phantomen nachgejagt wird ... icon_wink.gif und alles unglaubwürdig wird.

lg pet


» User #1826 schrieb:

Finde ich klasse, das ihr so etwas bringt! Das ist mega wichtig! Ich komme zwar nicht aus diesem Raum, aber vor ca. 2 Jahren war das in unserer Gegend ein Thema. Da hatte jemand drei Pferde getötet! icon_sad.gif Einfach so! In der Zeit habe ich mein Pflegepferd schon früher von der Weide in seinen Paddock, wo der Stall angrenzt, gebracht. Sicher ist sicher! Jeder sollte sich dieser Gefahr bewusst sein!

Mfg, Fanca


» User #1490 schrieb:

*puh*
Meine Pferde stehen zwar nicht bei mir, aber bei meinem Papa, zum Glück kann ich da relativ sicher gehen...(Haus direkt neben Stall, großer Laufstall mit angrenzender Wiese, sodass Pferde flüchten könnten etc.)
Ich find das auch voll stark, dass ihr das hier bringt! *lob*


» User #2288 schrieb:

Hallo!
Ich finde es auch gut,dass ihr so was wichtiges bringt.Komme zwar auch nicht von dort,aber hier sind die Pferde auch nur in ihrer Box oder auf der Weide mit Fluchtmöglichkeit sicher.
Bye Lissy


» User #3768 schrieb:

Hallo,
Ich finde es auch mega wichtig, das auf so etwas aufmerksam gemacht wird. Komme zwar auch nicht aus diesem Raum, aber seit dem der Pferderipper wieder aktiv ist, ist das bei uns auch Thema Nummer eins.
Finde es auch wichtig, alles Wichtige der Polizei gleich mitzuteilen, vielleicht führt dieser entscheidene Hinweis dann doch noch zum Täter.
Bis bald gruß
JanaW


» User #3665 schrieb:

hi!
Danke für den Beitrag, ich finde es auch gut, wenn ihr auf so was Wichtiges hinweist!

LG Guglhupf


» User #6689 schrieb:

Hi.
Ich finde es gut, das ihr so etwas schreibt. Vor einem Jahr hat der Besitzer von meinem ALTEN Reitstall nämlich ein Pferd mit der Gerte verprügelt, weil es vor einem Vogel gescheut hat. Ich fand das so schrecklich, dass ich mit ein paar anderen zu dem Besitzer gegangen bin und ihn gefragt habe, warum er das gemacht hat. Da meinte er, wir sollten uns nicht so aufregen, unseren Haflinger hätte erschon viel schlimmer geschlagen, es währen ja eh NUR PFERDE! icon_eek.gif Daraufhin habe ich den Stall gewechselt aber meine Eltern haben gesagt, ich soll ihn nicht anzeigen. Leuten, die Tierquälerei sehen, sollten den Mut haben es der Polizei zu sagen!
Ciao, Anne


» User #10156 schrieb:

Hallo
Finde echt gut das auch hier auf solche Dinge aufmerksam gemacht wird und sich die Polizei an Pferdezeitschriften wendet.
Ich habe hier noch ein passendes Gedicht das aber sehr traurig ist.


Tödliches Vertrauen

Endlose Stille bei dunkler Nacht,
die Stute über ihre Herde wacht.
Glasklare Augen schauen rihug in die Weite,
beruhigende Wärme des Menschen an ihrer Seite.
Zuerst beunruhigen sie die Schritte im Gras,
Anspannung aller Muskeln, die sie am Körper besaß.
Warnendes Schnauben für ihre Herde,
furchtsames Wiehern der ihr anvertrauten Pferde.
Als Wächter blieb sie bis zum Schluss stehen
und sah die Mähnen der angstvoll galoppierenden Pferde wehen.
Sie hatte die Gefahr früh genug erkannt
und wäre bei einem Wolf wohl auch weggerannt.
Doch die Silhouette eines Menschen im letzten Licht
fiel bei iher Entscheidung ins Gewicht,
gebannt auf ihrem Fleck zu verharren
und neugierig auf den Menschen zu starren.
Freundlich wiehernd begrüßt sie den Unbekannten,
sich nicht bewusst, dass die anderen Pferde um ihr Leben rannten.
Stöbert gierig mach einem Apfel in den Taschen,
lässt sich hoffnungslos von ihm überraschen.
Leuchten der Klinge im Mondlicht-
hier spricht die Gewalt, kein Gericht.
Schmerzverzerrte ungläubige Augen,
Instinkte der Natur zu nichts mehr taugen.
Zustechen der Klinge immer wieder,
Zusammenbrechen der alten Glieder.
Den Kopf hebt sie mit letzter Kraft,
aus tiefen Wunden strömt der Lebenssaft.
Instinkte der Natur waren erwacht,
nicht das Raubtier Mensch bedacht.
Letztes Schnauben als Warnung für ihre Herde,
im Mondlicht wild galoppierende Pferde.
Die Sonne geht strahlend auf am nächsten Tag,
keiner diese schreckliche Tat zu verstehen mag.
Stumm steht die Herde bei ihrem Artgenossen,
ein Pferd hat noch nie eine Träne vergossen.
Ziternd leidend in endloser Qual,
das Pferd hatte hier keine andere Wahl.
Vertrauen und bedingungslose Treue,
der Täter Mensch kennt keine Reue.
[/i]


Weiterlesen: Gewalt gegen Pferde - Polizei bittet um Mithilfe

Seite 1, 2