Haustiere

Pferdekalender


Reitbeteiligung - pure Anfänger ...

» User #11837 schrieb:

Mareike hat folgendes geschrieben::
...
ABER: Ich denke, es gehören immer zwei dazu (unabhängig vom Pferd). Eine RB, die sich ordentlich um das Pferd kümmert, aber auch ein Besitzer, der bei Problemen hilft. Hatte auch mal ne RB, wenn ich da angerufen hab und sagte da und da hab ich Probleme mit dem Pferd hieß es, "bei mir macht er das nicht...". Klasse, hilft mir das weiter? Reitunterricht gabs von der SB, die davon, wie dieses Pferd zu reiten ist keine Ahnung hatte. Ich will damit sagen, wenn der Pferdebesitzer nicht auch mal ein bisschen auf die RB eingeht, mit Rat und Tat zur Seite steht (er kennt nunmal sein Pferd besser und weiß eher, warum welche Probleme auftreten), dann kann die RB noch so motiviert und verantwortungsbewusst sein, es funktioniert auf Dauer einfach nicht!
Es sind nicht immer die RBs, wegen denen es nicht klappt, die Pferdebesitzer sind auch oft nicht unschuldig an der ganzen Sache!


Da hast Du völlig Recht, nur werden sich die verantwortungsbewußten Pferdebesitzer (wahrscheinlich) nicht in einem Forum wie diesem aufhalten, weil es sie - gelinde gesagt - einfach nicht interessiert wer-wie-wo-was-wann-wieso-weshalb-warum etc. icon_wink.gif Daher ist hier die Tendenz zu Lasten der RB's so hoch. Ich selbst habe auch schon einige Mädels/Frauen auf meinem Pferd gehabt und bis auf eine einzige Ausnahme (die aktuelle) war ich auch nicht gerade begeistert über das, was sie "geleistet" haben (nämlich eher nichts).

Um aber auf die Frage von der anderen Mareike zu antworten: Ich denke, es ist auch immer die Sache, was für ein Pferd man hat. Es gibt Pferde, die sind super für Anfänger geeignet und da würde - hätte ich ein solches Pferd - ich auch einen Anfänger drauflassen; dann eben die anderen Pferde (zu denen meine gehört), die schon einen erfahreneren Reiter brauchen, weil sonst alle Beteiligten nicht glücklich werden. Insofern ist es sehr schwer, Deine Frage zu beantworten, wie viel ein Reiter können muss, um eine RB einzugehen. Schau Dich um, lern die Pferde und deren Besitzer kennen, löcher sie mit Fragen und probiere es. Sei aber nicht enttäuscht, wenn der Besitzer dann ggf. ablehnt oder aber wenn das Probereiten absolut "in die Hose" geht - schließlich kennst Du das Pferd und seine "Knöpfe" nicht. Wenn Dir aber Besitzer und Pferd sympathisch sind und Du auf die Forderungen des Besitzers eingehen kannst/magst/möchtest, dann versuche es doch einfach mal; die Beteiligung wieder aufgeben, wenn es denn überhaupt nicht klappt, kannst Du ja schließlich auch wieder. Auch wenn ich von ggf. häufigerem Wechseln der Pferde nicht viel halte (aus Sicht der Pferde icon_wink.gif, für die ist es nämlich auch nicht gerade klasse, sich ständig wieder an einen neuen Menschen zu gewöhnen), finde ich es letztendlich doch wichtiger, dass es "passt". Nichts ist nerviger, als wenn man zum Reiten fährt und immer dieses blöde Gefühl im Bauch hat, weil da irgendwas nicht stimmt.

Viel Glück!
LG Barbara


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