Haustiere

Deutsche Schäferhunde, Vorurteile, Schutzdienst

» User #1867 schrieb:

Hi!

Die Mutter meines Fraundes züchtet Altdeutsche Schäferhunde. die werden/sind auch alle im Schutzdienst ausgebildet.

Ich denke mal, das die Leute diese Hunde von der Polizei her kennen. Und diese Polizeihunde waren früher auch nicht ganz ohne. Also ziehn sie falsche Schlüsse, alle Schäferhund sind bösartig. icon_sad.gif
Traurig aber wahr...


» User #1392 schrieb:

@ Candymaus- wer sind die Leute? Diejenigen, die nur dumm schwätzen und das auch über andere Hunde, oder auch die, die schlechte Erfahrungen gemacht haben (ich übrigens auch)? Vor einer Weile kam ein toller Bericht über Schäfer im Fernsehen, auch über deren Geschichte (u.A. im Dritten Reich). Oh ja, dem Schäfer wurde und wird oft unrecht getan sowie den SOKAs auch ... Generell finde ich sie auch toll, aber wird eben mit einigen Rassen "Schindluder" getrieben (sh. z.B. Charly´s & Alisha´s Beiträge) und das spricht sich herum, sobald etwas irgendwo passiert. Das war schon immer so. Und bei grossen Hunden (speziell auch bei schwarzen,wie bei meinem) ist der Ruf auch nicht der beste. Ich kann ganz gut damit leben.
Gruss
Sigi


» User #2162 schrieb:

Die angst vor Schäferhunden gibts es bei uns nicht mehr oder weniger als vor anderen. Bei uns im Rudel (wir treffen uns mit mehreren Hundebesitzer zum Gassi gehen) sind auch drei noch nicht "verstümmelte" also vom alten "Schlag" Dt. Schäferhunde. Bei uns haben sie ihren Rang abgelaufen was die Angst betrifft,dank der Medien sind nun sog. Kampfhunde die "Gefährlichen"

Zum Thema Schutzdienst:
Unterordnung ja und auch empfehlenswert! Schutzdienst:Nein,denn dadurch verliert jeder Hund seine Natürliche Beißhemmung und wird so zu einer
unberechenbaren Gefahr! Meiner Meinung gehört so etwas Verboten!

Zucht: Ich finde den jetztigen Standdart nicht schön und gehört schon fast in die Kategorie "Qualzucht". Man sollte hier wirklich wieder zum gesunden Hund zurückzüchten.

Gruß
Tina


» User #2757 schrieb:

Hallo Hundemami (ist ja goldig)
du sprichst mir aus der Seele. Schau mal in "Gute Züchter - Schlechte Züchter".
Der DSH ist echt eine Qualzucht. Sei froh, daß du noch die vom "alten Schlag" hast. Du wirst sicher mit diesen Hunden glücklicher. Vor allem sind die "billiger", Tierarztmäßig meine ich.
Ich glaube, daß die Angst vorm DSH einfach daran liegt, daß es so viele "komische" DSH-Halter gibt. Bei uns läuft z.B. einer mit seinem Rüden rum, nur an der Leine, nur kurz Pipigassi. Wenn wir ihm dann mit unseren frei laufenden Hunden begegnen werden wir von ihm angemacht. Er schimpft schon von weitem, warum wir unsere Köter nicht an die Leine nehmen, wer nichts von Hundehaltung verstehe, der dürfe auch keine haben.
Sowas kommt öfter vor und, tut mir leid, meistens haben die einen DSH an der Leine. Ein anderer DSH-Halter dem wir öfter begegnen, bewundert immer unsere Hunde wenn sie liegen bleiben wenn wir sie ins Platz schicken. "Ja sind die aber brav..." und "Ja das wenn meiner nur tun würde..." solche Sprüche kommen dann. Aber auch der, einen riesigen DSH-Rüden an der kurzen Leine.
Leider ist der DSH sehr oft nur ein Prestigeobjekt. Abgesehen vom Schutzdienst, den ich strickt ablehne, wird diese Rasse sehr oft einfach nur missbraucht.
SunnyQueen


» User #1527 schrieb:

Hallo
ich liebe Schäferhunde und werde immer einen haben, allerdings nur aus Zuchten ohne Fließheck. Die gibt es wirklich, man muss nur suchen. Ich wurde in der Schweiz fündig. Ich bin ein ganz normaler Hundehalter, trotz Schäferhund. icon_wink.gif
Mit einer Hündin, die sehr folgsam und mit allem und jedem verträglich ist. Allerdings muss ich sunnyqueen recht geben, die meisten Schäferhundbesitzer sind komische Leute. Mache auch immer wieder die Erfahrung, dass die Hunde nicht spielen dürfen, bzw. kurz gehalten werden. Inzwischen gibt es bei uns aber noch 2 DSH die genauso mit anderen rennen dürfen, wie meine. Allerdings gefallen sie mir nicht so, da ich diesen sogenannten "Karpfenrücken" nicht mag und den haben leider die meisten. Meine zum Glück nicht.
Gruß
Silvi


» User #1771 schrieb:

Hallo, ich bin auch ein "normaler" Halter von einem Schäferhund - bilde ich mir jedenfalls ein. Ich weis nicht, woher meine Angst vor dem Schäfer her kam. Jedenfalls hatte ein ausgewachsener Schäferhund für mich immer etwas bedrohliches - keine Ahnung warum. Wahrscheinlich lag es an seinem Negativimage, was ihm ja heute auch noch nachhängt. Nun habe ich selber einen! Ich habe mich mit der Rasse beschäftigt und meine Angst hat sich gelegt. Es gibt aber immer noch viele Hunde - gerade auf den Dörfern -, die nur als Hof- oder Wachhund gehalten werden. Ich habe diese Besitzer noch nie mit dem Hund spazieren gesehen. Und ehrlich gesagt, wenn mich so eine bedauernswerte Kreatur angiftet, nur weil ich am Gehöft lang gehe (egal ob mit unserem Hund oder ohne), dann lege ich für diesen Hund meine Hand auch nicht ins Feuer. Ich für meinen Teil habe die Erfahrung gemacht, dass unser Schäfer ein sehr gelehriges und vor allem liebes Tier ist. Freundlich zu allen Leuten und vor allem Kinder. So soll es auch bleiben. Und warum soll er nicht mit anderen spielen dürfen! Ich brauche keinen Aufpasser oder Bewacher sondern "nur" einen lieben treuen Gefährten. Übrigens haben wir auch noch einen mit geradem Rücken gefunden, war aber nicht so schwierig, da wir ja in der ehem. DDR wohnen, wo diese Linie weitergezüchtet wurde. Liebe Grüße, die Zakis mit Schäfer Aaron


» User #2002 schrieb:

Ich finde Schäferhunde einfach nur süß, und für mich sehen sie nicht bedrohlich au, aber ich bin ja auch mit Hunden aufgewachsen icon_wink.gif
Mir wird da eher mulmig wenn ein Pudel mit gruseligem Besitzer vorbei kommt(oder egal welche Rasse der Hund hat), man müsste in Schulklassen aufklärung über Hunde und deren Rassen geben ,allerdings schon in der 2.Klasse! icon_wink.gif


» User #107 schrieb:

Alisha hat folgendes geschrieben::
...Diesbezüglich finde ich es wichtig, daß trotz vieler Vorurteile, noch die Schutzausbildung angeboten wird.

Warum? wirst du dich jetzt fragen.
Ganz einfach: Es sollte die möglichkeit bestehen, daß man diese Art des Hundesports unter fachmännischer Aufsicht erlernen kann.

Ansonsten wird das "ausbilden"in irgendwelchen hinterhöfen mit brachialmethoden nur gefördert.
Wo sollen denn die ganzen leute auch hin, wenn dieses Angebot in sämtlichen Seriösen HS verschwindet?

Aber wie gesagt, es liegt in der Hand des Halters, ob er sich die Mühe macht, und sich mehrere Hs anschaut, bevor er bei der erst besten (billigsten) ausbilden lässt.


Hi Alisha,

ich habe mir intensiv die Sache noch mal durch den Kopf gehen lassen und deshalb antworte Dir erst jetzt. Ich muß sagen, ich bin immer noch dagegen! icon_wink.gif

Aber ich muß auch gestehen, daß Du nicht ganz unrecht hast (erstmal langsam annähern... icon_wink.gif ).

Unter dem Aspekt betrachtet, daß man die Ausbildung ausschließlich in die Hände verantwortungsvoller und kompetenter Trainer legt, wäre es sicherlich möglich, die Schutzhundausbildung vorzunehmen. Wenn man das durchgängig praktizieren und kontrollieren könnte, wäre es - wie gesagt - sicherlich machbar!

Aber leider ist dem doch nicht so. Es gibt ja jetzt schon diese Hinterhofausbilder, die aufgesucht werden von Personen, die durchs Raster fallen (würden). Und die werden aufgesucht, obwohl es offizielle Angebote in den Hundeschulen gibt.

Meine Argumentation hierzu kennst Du ja. Und ich glaube nicht, daß man sie so entkräften kann.

Ich glaube, daß ist einfach zu gefährlich, weil damit zuviel kaputt gemacht werden kann. Eigentlich schade.

Viele Grüße
Charly


» User #3495 schrieb:

also ich wollte nur mal anmerken wenn man einen hund zum schutzhund ausbildet hat es noch lange nichts damit zu tun das man sich schützen muss! das ist mal das eine was ich loswerden wollte! und zweitens kann ich eich eine hündin bringen (eine DSH ) die eine ScH3 hat mit der ihr euch auf dem boden wänzeln und spielen könnt die euch kein haar krümmt weil bei der ausbildung zum schutzhund auf den beutetrieb der hunde aufgebaut wird wie schon vorher mal von einem hier gesagt wurde.
achso und zu basti wollte ich noch was sagen wegen ganz am anfag dem beitrag zum weglaufen der hunde in ernstsituationen also ersten nennt man sowas dann zivilarbeiten mit den hunden das sieht so aus das mann nicht nur einen arm an hat sonder das ganze besteht aus einem kompletten anzug und die hunde werden so ausgebildet das sie egal wo sie dich bekommen beißen dürfen! dies ist aber nicht sind und zweck sicher kann man bei den hunden auch ein bisschen auf wehrtrieb arbeiten aber nur wenn der hund es versteht dieses in den beutetrieb umzusetzen nicht jeder hund kann das und dies sollte man aus figurant erkennen können! naja woher ich weiss ie die hunde bei der polizei und bgs ausgebildet werden naja ich bin soldat und beim bund die hundestaffel ist bei uns in der kaserne und manchmal ziehe ich den anzug an also kenne ich mich aus mit dem was ich sage und keiner dieser hunde die so ausgebildet sind würden jemals vor die wegrennen im gegenteil! du würdest der sein der läuft aber wie gesagt sowas sollte den eben genannten behörden zugute kommen und nicht in die schutzhundeausbildung einfließen! naja und das sind alles schaeferhunde deutsche und belgische! also in diesem sinne gruss und guten rutsch tommy


» User #3292 schrieb:

Hi!

Muß nun doch auch mal meinen Senf dazugeben...
Der sog Schutzdienst stellt meiner Meinung nach keinerlei Gefahr für dritte da, sofern er richtig Betrieben wird. Denn der Hund wird in diesem Fall, wie hier ja schon des öfteren erwähnt, heute nicht mehr über Aggression "gehetzt", sondern über den Beutetrieb motiviert. Jeder von uns kennt es wahrscheinlich, daß wenn man eine spielende Hundegruppe beobachtet, man verschiedene Arten zu Spielen beobachtet. Manche können sich stundenlang damit beschäftigen, einander nachzujagen, andere wiederum sind gar nicht so Hundebegeistert, sondern warten auf ihr Stöckchen, andere raufen für ihr leben gerne. das sind meistens auch die, die das Stöckchen mit ihrem Leben verteidigen würden, weshalb es gar nicht erst fliegt. icon_wink.gif Für diese Kandidaten ist der sog Schutzdienst eine wunderbare Möglichkeit, sich mal kontrolliert "ausbolzen" zu können. Andererseits für die Herrchen eine möglichkeit zu lernen, ihren Hund in hoher Trieblage abzurufen, denn wieviele Raufereinen passieren um ein Stöckchen aus dem Spiel heraus weil die Hunde, erst einmal in Fahrt gekommen, sich nicht mehr kontrollieren lassen. Daher hat man im Schutzdienst, ideale möglihkeiten, diese Situation zu trainieren.. Hund packt Beute, unter umständen, wird beuteaggression frei, und da am anderen Ende ein Mensch statt einem Hund hängt, sind dessen Reaktionen kontrollierbar man kann also das ganze kontrolliert üben. Und damit stress im Alltag vermeiden. Dazu nötig ist allerdings ein guter Hundeplatz mit einem guten Helfer. Beides ist nicht unbedingt leicht zu finden. Für die anderen braucht es noch nicht mal einen Hinterhof. Wir haben hier in direkter Nachbarschaft gleich zwei. Beides Schäferhundvereine im VDH. Marke Die hände sin zum Loben, die Füße zum Strafen da, Stchelhalsband natürlich Grundausstattung ab dem achten Monat. Wir ihr seht, sowas geht auch ganz offiziell...

Lg

Anna


Weiterlesen: Deutsche Schäferhunde, Vorurteile, Schutzdienst

Seite 1, 2, 3, 4, 5, 6