Haustiere

Zur "Kampfhunde"-Diskussion

» User #18600 schrieb:

Hmmmmm,irgendwie will ode rkann mich hier keiner verstehen.
Ich WILL ein Zuchtverbot für das Tier selber...diese ganze *** mit den Kampfhunden ist so eingefahren,das diese Hunde doch gar keine Chance mehr haben werden wie andere grosse Hunde.
Klar bin ich ein Tierfreund,deswegen möchte ich ja auch,da sdie Tier enicht mehr gezüchtet werden.


» User #20160 schrieb:

Also ich weiß nicht aber für mich klingt das extrem widersprüchlich...
Du sagst einerseits, dass du tierfreund bist aber andererseits willst du dass es eine bestimmte rasse nicht mehr gibt.. Ich verstehe deine logik dort nicht..
Und außerdem hätten diese hunde nicht solche probleme wenn es weniger menschen mit deiner meinung gäbe...denn dann könnten sie wahrscheinlich ein leben wie jeder andere hund auch führen...


» User #17713 schrieb:

Da bleibt vielleicht zu hoffen das irgendwann ein Trickfilm herauskommt z.B 1001 Kampfhunde oder mal eine Schlagzeile "Kampfhund rettet Kind das Leben".DEnn dann würden vielleicht viele Leute wieder etwas positiver denken icon_wink.gif .Und natürlich wöllte ja jeder wieder so ein Tierchen haben,der Film war ja aber auch süss.

Wer sind wir eigentlich?Wir spielen Gott und bestimmen welche Rasse in unser System passt und welche nicht?Was kommt denn als nächstes?Der Mensch erschafft diverse Hunderassen und wenns ni passt kann man ja drüber nachdenken diese wieder von der Bildfläche zu schiessen.Ich weiss nicht was ärmer ist,der Mensch oder das Tier?


Waffi schreibt diese Tiere haben keine Chance? Recht hat Sie!Und warum?Gerade wegen Ihrer negativen Einstellung und Ihrer Ängstlichkeit diesen Hunden gegenüber.
Alles das was Menschen Angst macht versucht Er irgendwie loszuwerden ohne sich mal damit richtig auseinander zusetzen.Ist ja auch der bequemste Weg,nicht wahr?
Wo fangen wir denn als nächstes an.Die Punker,Junkis,Rocker irgendwelche Leute die einem Angst machen.Manche von denen haben auch keine Chance Ihr Leben in die Reihe zu bekommen, aber müssen die weg?

Ich nehm es Waffi nicht mal übel das Sie so denkt denn wie heisst es so schön "Was der Bauer nicht kennt das frisster ni"

Wenn mir zwei Hunde gegenüberstehn würden zum einen ein Schäferhund und zum anderen ein Staff,Ihr könnt sicher sein den Schäfi würd ich absolut schön finden jedoch würd ich den Staffi eher anfassen.

Wenn ich mir mal vor Augen halte das mein Hund einfach mal weg müsste nur weil Er bedrohlich schwarz und gross wirkt,hallo?
Arme Menschheit,kann ich nur dazu sagen.

Ich bin schon wieder wütend merk ich gerad und darum hör ich jetzt auf.

Liebe Grüsse Claudi


» User #12972 schrieb:

labitrail hat folgendes geschrieben::

Verhältnisse wie in Frankreich oder den Niederlanden möchte ich nicht bei uns haben.


Hallo,
jetzt kommen wir doch sehr der ganzen Sache ein Stück näher.
Ich bin Niederländer, lebe in Deutschland...
nur mal am Rande.

Und ums zu vervollständigen:
Ich würde keinen empfehlen, der einen Hund hat, der nur ansatzweise nach einem s. g. Kampfhund aussieht nach Holland zu fahren oder auch nur durchzufahren.
Ich würde niemanden dazu raten, wenn der Hund ein Mix ist...
Kommt es zu einer Kontrolle, ist der Hund sofort und umgehend weg, eine Geldstrafe kommt auf Euch zu und der Hund wird eingeschläfert.

Der ist weg, auch wenn ihr nur durchfahren wollt!

Das haben wir Betonköpfen zu verdanken...
Konsequent sind meine Landsleute ja, aber der Schuß geht irgendwie in die falsche Richtung.
Gruß eggi


» User #12972 schrieb:

Waffi hat folgendes geschrieben::
Hmmmmm,irgendwie will ode rkann mich hier keiner verstehen.
Ich WILL ein Zuchtverbot für das Tier selber...diese ganze *** mit den Kampfhunden ist so eingefahren,das diese Hunde doch gar keine Chance mehr haben werden wie andere grosse Hunde.
Klar bin ich ein Tierfreund,deswegen möchte ich ja auch,da sdie Tier enicht mehr gezüchtet werden.


Hallo,
Waffi pass auf, Papier ist geduldig, Deine Tastatur ebenfalls, aber geh mal davon aus, dass hier hin und wieder verdammt clevere Leute sitzen!
Wem möchtest Du eigentlich was vom Pferd erzählen?
Mir? Den Anderen? Oder schlicht und ergreifend Dir selber?
Du magst diese Hund nicht, hast viel gelesen (Sonntags kommt die Zeitung zu Dir ins Haus), hast viel gehört und hast Dir nie die Mühe gemacht mal hinter die Kulissen zu schauen, sondern hast den geistigen Unfug der bunten Medienwelt 1 zu 1 übernommen und verkaufst diese als Deine Meinung.
Du hast ein Problem mit diesen Hunden!
Die Hunde haben kein Problem mit Dir!
Du hast dieses Problem! Kein anderer!

Du denkst Du tust diesen Hunden auch noch einen Gefallen? Naja, ich sehe es so, man soll Dir diesen Gefallen tun.

Und Du denkst nicht weiter, dass nenne ich sehr kurzsichtig!

Vorurteile,Verurteilungen und Ängsten ...können keine Grundlage für Objektivität sein.

Wenn jemand mir sagt, Mensch, mich hat mal einer am Wickel gehabt und dieser Mensch dann sehr kritisch diesen Hunden gegenüber steht. Kein Problem! Kann ich total verstehen.
Aber weißte, was das Verrückte an der Geschichte ist, viele die schon mal von einem Hund gebissen wurden, arbeiten an ihren Ängsten und gehen nicht umher und propagieren so einen "PIEP".
Gruß eggi


» User #18180 schrieb:

Ich möchte hier einmal einen Auszug aus Wikipedia einstellen. Da kann sich jeder seine eigene Meinung über die Sachkenntnis der von der veröffentlichten Meinung getriebenen Politiker und die der Fachleute machen:

Die Befürworter der Hundeverordnung sagen: „Oberstes Ziel der Hundeverordnung ist und bleibt der Schutz des Lebens und der Gesundheit von Mensch und Tier vor gefährlichen Hunden“ (Senatorin Roth aus Hamburg). Dabei wird bei diesen Rassen eine erhöhte Aggressionsbereitschaft sowie besondere Körper- und Beißkraft angenommen.

Der Schutz von Leben und Gesundheit soll dabei kurzfristig durch die aufgeführten Auflagen und Einschränkungen bei der Hundehaltung erreicht werden, langfristig auch dadurch, dass die als Kampfhunde im engeren Sinne bezeichneten Rassen durch das bundesweite Importverbot im Gebiet der Bundesrepublik (bzw. durch eine einheitliche Gesetzgebung europaweit) verschwinden sollen.

Gegner der Rasselisten, an erster Stelle die Bundestierärztekammer, argumentieren, dass es keine aggressiven Hunderassen per se gebe, sondern die Gefährlichkeit eines Hundes nur im Einzelfall einzuschätzen sei. Insofern werde durch die Rasselisten der Bevölkerung eine Sicherheit „vorgegaukelt“ und es wäre eine „pauschale Maßregelung von Hunden“ und Haltern.[28] Sinnvoll sei es vielmehr, von jedem Hundehalter einen Befähigungsnachweis zu verlangen, da gefährliche Hunde nicht geboren, sondern von ihren Haltern erzogen würden. Zudem werden eine Haftpflichtversicherung und eine Kennzeichnung aller Hunde per Mikrochip gefordert.

Einen ähnlichen Standpunkt vertreten unter anderem die Kynologen Erik Zimen, Dorit Feddersen-Petersen und Günther Bloch. Auch Gutachten der Tierärztlichen Hochschule Hannover, des Instituts für Haustierkunde der Christian-Albrechts-Universität Kiel und der Veterinärmedizinischen Universität Wien kommen zu ähnlichen Schlüssen.

Kompletter Artikel: http://de.wikipedia.org/wiki/Hundegesetze

Alles klar, Waffi?
Code:


» User #17713 schrieb:

Ich hab mir mal sagen lassen das wenn ich in die Niederlande mit meinem Labrador möchte auch Probleme bekommen würde.Stimmt dies? Weil der Labbi halt nen breiten Schädel hat und einer sogenannten Kampfhundrasse ähnelt.

2. Die deutsche Dogge zählt aber noch nicht zu den Kampfhundrassen (Listenhunde),oder?Dies wär mir jetzt echt neu icon_wink.gif .Bin gerad einwenig verwirrt weil auf einer Tierheimseite unter der Ruprik "Listenhunde" unter anderem auch 2 Doggen zur Vermittlung standen.


» User #18180 schrieb:

Das Problem in den Niederlanden und in Frankreich ist, dass Hunde, die keinen Stammbaum nachweisen können, in das Gutdünken der Polizei fallen.
Wenn der Polizist meint, einen "Kampfhund" zu erkennen, ist Dein Tier unwiderrruflich dem Tode geweiht.
Rechtsstaat ist eigentlich was anderes. icon_twisted.gif


» User #20160 schrieb:

Zu dem was eggi weiter oben schrieb.. Also die nachbarin meiner eltern hatte, als sie dort einzog, auch panische angst vor hunden.. der labi-schäferhund- mix ihres bruders hatte sie vor ein paar jahren mal gezwickt.. es war kein richtiger biss sondern halt nur kurz mal zugeschnappt, nicht aus purer aggression sondern weil sie sich ihm auf eine art genähert hat die ihm nicht geheuer war.. wie gesagt sie hatte tierische angst vor hunden..
die nachbarn auf der anderen seite hatten sich nen kleinen pekinesen-westi mix zugelegt, und selbst vor betty, welche nun wirklich nicht groß ist, ca so groß wie ein cairn terrier,, hat sie nen riesen bogen gemacht..da sich die beiden nachbarinnen aber im laufe der zeit angefreundet haben hatte sie natürlich auch viel mehr kontakt zu dem hund und hat dann auch irgendwann angefangen die kurze zu streicheln... zu meiner überraschung erzählte sie mir anfangs des jahres oder ende letzten jahres, dass sie auch nen hund bekommt.. nen king charles cavalier oder so..okay es ist ein kleiner hund aber selbst meine so ängstliche ehemalige nachbarin ist dann mit mir und milo und ihrem louis spazieren gegangen und sie hat meinen "kolloss" sogar freiwillig gestreichelt und ihm aus der hand leckerlies gegeben... sie hat sich also quasi von alleine therapiert und das sogar äußerst erfolgreich ohne jemal wirklich schwerwiegende vorurteile großen hunden gegenüber zu haben.. sie hat zwar früher immer gesagt dass solch große hunde bedrohlich auf sie wirken aber sie hat ja auch schlechte erfahrungen gesammelt.. allerdings hat siie nie vom stapel gelassen dass die alle aggressiv sind...

so viel nur zu den vorurteilen und vorverurteilungen...


» User #12972 schrieb:

labitrail hat folgendes geschrieben::
Das Problem in den Niederlanden und in Frankreich ist, dass Hunde, die keinen Stammbaum nachweisen können, in das Gutdünken der Polizei fallen.
Wenn der Polizist meint, einen "Kampfhund" zu erkennen, ist Dein Tier unwiderrruflich dem Tode geweiht.
Rechtsstaat ist eigentlich was anderes. icon_twisted.gif


Dito!
Kann man als Halter nicht 100%ig nachweisen, dass es sich nicht um ein s.g. Kampfhund handelt und der Beamte kann einen Pudel nicht von einer Kuh unterscheiden, ist es vorbei.
Geldstrafe und der Hund wird beschlagnahmt. Auch, wenn ihr nur durch die Niederlande fahren wollt und gar nicht vorhabt, dort zu bleiben.

Indem Moment wo ihr niederländischen Boden betretet, gelten und greifen diese Gesetze.

Wie bei jedem anderen Land eben auch!
Man könnte, aber das weiß ich nicht 100%ig, das müsste ich mal nachfragen, beim Amtstierarzt evtl. eine Bestätigung holen, dass der Hund eben nicht zu den s.g. Listenhunden zählt...
Aber wie schon gesagt, da müsste ich erst einmal nachforschen.
Logischer Weise müsste es funktionieren...Aber isch weiß es nicht!

Was heißt hier Rechtsstaat ist eigentlich was anderes...
Das Parlament hat es so verankert, keiner hat was gesagt, also gelten diese Verordnungen.
Ich glaub seit 1993...bin mir aber nicht wirklich sicher.

Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte unbedingt in Berlin die niederländische Botschaft anrufen.
A. die sind richtig nett und
B. die wissen 100%ig Bescheid und C. die wissen sogar das Jahr, wo dieses Gesetzt vom Parlament verabschiedet wurde.
Gruß eggi


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