Haustiere

Zur "Kampfhunde"-Diskussion

» User #253 schrieb:

nochmals: genau!
es reicht schon immer wenn ich mit meinem riesenschnauzer auf dem gehweg laufe und eine omi voller panik ihr kind an sich reißt oder mein bekannter mit seinem riesigen schäfermix an mini hündchen vorbei geht und die besitzer ihre hunde ander leine durch die luft schleudern *traurig sei*
mella


» User #934 schrieb:

Wesenstest und Hundeführerschein gut und schön, aber da werden ja wieder hauptsächlich nur die Hunde geprüft und nicht diejenigen die die Hunde zu dem machen wa sie sind!
Ich hab mal die Vorlage für einen Hundeführerschein gelesen. Bei uns in Ö. ist er ja noch gar nicht wirklich aktuell. Aber das Programm besteht aus einer simplen BH unterordnung, und ob das die sogenannten schwarzen schafe unter den haltern wirklich abschreckt... eher nicht!
Meiner Meinung nach müßte jeder der sich einen Hund halten will einen Sachkundenachweis erbringen, indem geklärt werden kann, ob der halter in der lage und eben auch willens ist 10- 15 jahre für ein Tier zu sorgen.
Außerdem gehört jeder Hund gechipt, sodaß jeder der einen hund einfach so aussetzt auf die schnelle ausfindig gemacht und zur rechenschaft gezogen werden kann.
lg.alisha


» User #253 schrieb:

hi alisha,
ich finde auch dass das anders gemacht gehört und jeder hund also auch dackel, pekines...geprüft werden sollten und natürlich auch frauchen und herrchen. bh ist in diesem fall absoluter schwachsinn, da sie ja nicht wirklich was mit verhalten zu tun hat.
alles liebe
mella icon_smile.gif


» User #1078 schrieb:

Leider werden sämtliche Führerscheine auch nichts mehr nützen denn dank dem Züchtungs-und Importverbot werden diese schönen Hunderassen in Deutschland bald ausgerottet sein.
Grüsse Sierra icon_sad.gif


» User #934 schrieb:

Hallo nochmal!
Tja, da haben es sich Herr und Frau Politiker wieder besonders einfach gemacht... icon_sad.gif Ist ja auch viel leichter mal eben ein paar Hunderassen systematisch auszurotten, als einzelne Ä... ausfindig zu machen, die das aus den Hunden machen, und das Bild der "Kampfhunde" immer mehr verschlechtern...
Wie gesagt, ists bei uns in Ö. noch nicht ganz so schlimm, aber auch bei uns wird es nicht mehr lange dauern, bis auch hier "durchgegriffen" wird. icon_sad.gif
Noch was: Es gibt Völker auf dieser Erde, die sich aus vermeintlich religiösen oder sonst irgendwie "ehrenhaften" Gründen seit Jahren bekämpfen. Da werden unschuldige Menschen einfach mal so hingemetzelt, Frauen und Kinder vergewaltigt.
Und die ganze Welt schaut zu... icon_eek.gif
Klar, die wurden ja auch zu Kriegern erzogen.
Wie manche Hunde. Die wurden auch zum beißen erzogen.
Aber die kann man ja auch einfach alle (ob aggressiv oder nicht) einfach aus dem verkehr ziehen.
Traurige Welt! icon_sad.gif
Mag sein, daß ich mit dieser meinung oder diesem vergleich allein da stehe, eure meinung würde mich sehr interessieren!
Lg. Alisha


» User #1226 schrieb:

Hallo ich bin neu icon_wink.gif und habe auch eine sogenannte Kampfhündin. Sie heißt Cindy und ist 5Jahre und die absolute Schlafmütze in Person. Ist selber schon mal gebissen worden, weiß aber selber nicht wie man das macht. Ist auch gut so. Reicht ja wenn ich icon_smile.gif bissig bin, wenn ich solche *** treffe die mich fragen ob mein Hund beißt oder einfach nur gucken und ohhhh... icon_sad.gif sagen.
Tja und jetzt haben wir uns einen Parson Jack Russel zur unserer Cindy geholt. Er heißt Ciko und ist 6Monate alt. Jetzt gehen die Leute teilweise etwas lockerer an unsere Cindy an, denn sie liebt Kinder über alles nur leider icon_smile.gif ist sie oft zu wild. Sie muss lecken am liebsten noch springen und schubsen, da sie sich so freut.
Naja das Leben mit einem sogenannten Kampfhund ist nicht leicht, aber schön. icon_smile.gif Es sind tolle Tiere. Und dabei habe ich vor fremden Hunden eher Angst und vermeide den Kontakt lieber, da hier in meiner Gegend die sogenannten lieben Tierchen total aggressiv icon_eek.gif mir gegenüber und meinen zwei Hunde sind.
Komisch aber wahr.


» User #2611 schrieb:

Hallo, ich bin recht neu hier (Ähm naja, eigentlich totaaaaal neu hier icon_wink.gif ) und würde gerne mal wissen, ob es denn irgendwo eine übersichtliche Liste gibt wo man nachlesen kann, welcher Hund in welchem Land als "Kampfhund" eingestuft wird oder ob ich mich durch alle Verordnungen lesen muß.
Reines Interesse...
Der nächste Punkt wären die Steuern. Ist es wahr, daß ein sogenannter Kampfhund echt soviel mehr an Steuern kostet als ein Labrador oder meinetwegen Münsterländer (Beispiele)

Was hat es mit diesem Anlage 1 oder 2 auf sich... heißt das, daß bei einem Anlage 2 Hund die Kampfhundeigenschaften widerlegbar sind und er nach einem absolviertem Wesenstest also kein Kampfhund mehr ist? (auch steuerlich gesehen)
Und der Anlage 1 Hund? Ist udn bleibt ein Kampfhund egal wie verschmust er ist?

Danke jetzt schon für eure Antworten.
Im Netzt findet man zwar viel, aber da muß man sich alles so zusammenstückeln und hier wird schließlich aus Erfahrung gesprochen.

LG Piper


» User #243 schrieb:

Zucht- und Einfuhrverbot besteht für folgende vier Rassen: Bullterrier, American Staffordshire Terrier, Staffordshire Bullterrier und Pit Bullterrier.

In manchen Bundesländern wie zuletzt in niedersachsen wurden die Rasselisten gekippt, also auch kein Maulkorb- und Leinenzwang mehr. In manchen Bundesländern kannst Du durch den Wesenstest Deinen Hund von Maulkorb und Leine befreien lassen. Allerdings gibt es in einigen Bundesländern trotz WT weiterhin MK-und Leinenzwang, hier wird dann z.B. der MK durch ein halti ersetzt. Eigentlich bleibt Dir nichts anderes übrig als Dich durch die ganzen Verordnungen und Gesetze durchzuwühlen. icon_wink.gif

Zur Steuer:
Die Steuer wird von jeder Gemeinde selbst festgesetzt. Es kann also sein, daß Du in einem Ort eine horrende Kampfisteuer zahlen mußt, 5 km weiter jedoch nicht. In Mülheim an der Ruhr zahle ich z.B. für meinen Schäfi allein € 120,-- (als Zweithund allerdings schon € 138,--), für meine Staffihündin darf ich 504,-- hinblättern. Ein bestandener WT wird hier nicht honoriert. Manche Städte wie z.B. Essen verlangen für Kampfis ohne WT rd. € 600,--, mit WT "nur" noch um die € 200,--. Wenn auch die Verordnungen teilweise kippen, so kommt es doch immer darauf an, ob die Gemeinde die Kampfisteuer anhand der VO festsetzt oder als "Lenkungsfunktion". Im ersten Falle dürfen sie nach Kippen der VO keine erhöhte Steuer mehr verlangen, im zweiten Fall schon.

Du siehst also, es ist nicht gerade einfach als Kampfihalter im schönen Deutschland icon_wink.gif


» User #2611 schrieb:

Einfach ist es sicher nicht...vielen vielen Dank für diese äußerst ausführliche Antwort...

Piper


» User #9159 schrieb:

Hallo,

ich bin ebenfalls stolze Besitzerin eines Labrador-Staffordshire Mixes und möchte meinen Hund für kein Geld der Welt eintauschen :!: Mein Schatz ist ein richtiger Kuschelhund und treue Gespielin meiner 3 Katzen und 2 Nachbarskinder! Mein Hund ist so lieb das Sie ohne weiteres Mäuse großziehen würde icon_wink.gif Schade aber finde ich ist es den s.g. Kampfhunden einen so bösen Stempel aufzudrücken! Ich bin und bleibe überzeugt das "Kampfhunde" nur alleine vom Besitzen zur Waffe gemacht werden! Durch schlechte/nachlässige Erziehung! Wenn ein Dackel bösartig ist weil "oma" ihn verwöhnt und nicht erzieht sagt niemand was... ebenso beim Schäferhund... aber leider brauch man ja für alles einen Sündenbock icon_evil.gif Dank der lieben Presse sind es nun "Kampfhunde"


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