Haustiere

Klage: Übermäßiges Hundegebell

» User #8250 schrieb:

quark Schlumpfine, ich mein natürlich Setterfreundin...


» User #1995 schrieb:

Macht ja nichts. Kann ja mal passieren icon_wink.gif


» User #12972 schrieb:

Guten Morgen,
weiß jetzt gar nicht, ob ich hier richtig bin, eigentlich müsste der Titel des Beitrages so lauten:
Nervige streitsüchtige Nachbarn
bei Hundehassern - nein soweit würde ich auch nicht gehen, aber das der Neue eine an der Klatsche hat, steht für mich fest. Grummel***

Also wir waren über die Feiertage bei meinen Schwiegereltern. Das, das Haus nebenan zum Verkauf stand, wußten wir und als wir wieder da waren, sahen wir schon, da lebt wieder jemand dort.
Gestern Nachmittag beim Kaffeetrinken, klingelte es. Unsere Fellnasen lagen friedlich im Wintergarten und schliefen den Schlaf der Gerechten. Tür stand offen, warum auch nicht.
Neuer Nachbar kam mit Frau und Kindern - wohlgemerkt ich habe selbst Kinder und liebe Kinder (eigentlich).
Wir boten Kaffee und Kuchen an, die Kinder gingen mit unseren Söhnen ins Kinderzimmer zum Spielen, wir Großen ratschten eben. Da kam Fibie um die Ecke, sie stellte sich einfach mal hinter unserer neuen Nachbarin und setze sich hin. Die Frau drehte sich rum, schaute wie ein Auto, nur nicht so schnell und fing an zu schreien. Fibie schaute dumm aus dem Fell, drehte sich rum und verschwandt ganz schnell im Wintergarten, Tom durch den Schrei geweckt, bellte. Was nicht gerade konstruktiv war. Ich war geschockt, wußte gar nicht, dass Frauen so hoch quitschen können.
Kinder kamen auch angerannt und man beruhigte sich dann auch wieder. Gott sei Dank - meine armen Ohren.
Kinder waren neugierig, meine Frau ging mit ihnen zu den Hunden und dann hörte ich nur noch meine Frau brüllen. Was für ein Nachmittag.
Kurzfassung: Fremdes Kind wollte nach Tom treten. Meine Frau war reaktionsschnell und stellte sich dazwischen und bekam den Tritt ab.
Kind rannte zu seinen Eltern und war der Meinung Tom wollte sie beißen.
Das die Situation dann eskalierte liegt ja wohl auf der Hand. Meine Frau war sowas von wütend und wetterte los. Wir Männer waren irgendwie Zuschauer, konnten es nicht wirklich begreifen, was da los ging.
Die Frauen allerdings oh Mann, das war haarscharf am Kampfgetümmel vorbei gerauscht.
Das war spannend. Als die Geräuschkulisse im annehmbaren Bereich wieder war, machte ich die Wintergartentür zu und versuchte zu retten, was zu retten war. Man will ja keinen Stunk mit den Nachbarn.
Ich fragte gerade heraus, warum das Mädel denn so schamlos lügen würde? Sie stand da, hatte so ein komisches Lächeln um den Mund und grinste - sagte aber nix. Die Mutter: Meine Kinder lügen nicht und gut, dass ich die Tür zu gemacht habe, denn diese Bestien gehören hinter Schloß und Riegel.
Der Mann wollte beschwichtigen, denn wir waren und von Anfang an symphatisch...
Ich hab der netten Frau dann mal mitgeteilt, dass die Hunde hier zu Hause sind und das nicht erst seit gestern, dass sie Kinder nicht beißen würden und das ich es für unmöglich halte, dass ihr Mädchen einfach mal so kurz so einen großen Hund treten würde, das wäre 1. dumm und 2. sehr mutig. So viel Angst könne sie dann doch nicht haben. Außerdem tritt man sowieso keinen Hund, ob nun einen Kleinen oder Großen.
Das wären keine Hunde, das wären Kälber.
Ok, dann eben bellender Kälber, trotzdem hätte Niemand das Recht, diese zu treten.
Meine Söhne verkrümmelten sich wieder in ihre Zimmer und als die Nachbarsgöhren zu ihnen wollten, waren die Zimmertüren verschlossen.
Kein Reinkommen. Also saßen diese Giftzwerge mit an unserem Tisch. Als 1. meckerten sie über den Kuchen, dann über den Kakao und diesen verschüttete eins der Kinder und ich bin mir sicher, mit ABSICHT! über den Tisch. Ich blieb immer noch ruhig.
Als mir aber ein Giftzwerg andauernd gegen das Schienbein trat, wurde es häßlich. Ich verwarnte einmal, ein zweitesmal und trat zurück. Natürlich wohlbemessen und schaute mit dem selben frechen Blick zurück und grinste.
Die Stimmung war so durchwachsen, meine Frau verkrümmelte sich auch noch und ich ratschte eben so mit dem Nachbarn. Die Frau, schöne Küche haben sie, aber die Hunde...
dann der Herd müsste auch mal wieder sauber gemacht werden.
Der Ehemann: musst Du schon wieder anfangen zu stängern?
Die Frau: machen die Biester keinen Dreck?
Mir reichte es und ich sagte:
Naja, ihre Kinder sind doch nur auf Besuch hier und das wisch ich den auch gleich weg. Ist nicht so schlimm, es sind eben Kinder!

Sie teilte mir dann irgendwann mit entschlossenen Blick mit, dass sie in der Nachbarschaft keine Kampfhunde dulden würde, schließlich wüßte man ja, was dann passiert.
Ich antworte: Na dann haben sie sich ja ne Lebendsaufgabe geschaffen, denn oberhalb von ihnen lebt ein Hund - Schäferhund - unterhalb von ihnen leben 2 Bernersennenhunde - links leben 2 Pitts und rechts 2 Deutsche Doggen - viel Spaß! Und wenn sie das durchziehen, versprech ich ihnen, dass sie hier kein Fuß auf den Boden bekommen werden. Man verzeiht hier im Dorf Einiges Quäerolanten moppt man mit einem Lächeln wieder raus.
Sie: Soll das eine Drohung sein?
Ich: Nö, ein Versprechen!
Ich hab ihr dann noch mitgeteilt, dass sie vorsichtig sein soll, denn wenn meinen Kindern oder meinen Hunden irgendwas passieren sollte, was in all den Jahren nicht passiert ist, dann ging für sie die Hölle los. Heute war ich gutmütig, dass wird aber nicht so bleiben, wenn sie auf Streit aus ist. Sie solle sich ein Hobby suchen und die Nachbarschaft in Ruhe lassen.
Sie ging - er blieb und es wurde doch noch ein gemütlicher Abend!
Bis kurz vor 3.00 Uhr Morgends, da klingelte bei uns das Telefon und sie war dran, die Hunde würden zuviel bellen. Kann schon sein, dass irgendwo ein Hund gebellt hat, aber meine Fellnasen lagen im Wintergarten und schliefen.
Na, das wird ja dann ein tolles Jahr mit so einer Type - Mensch bin ich begeistert.
Walter ist in Ordnung, wie er an so eine Frau geraten konnte ist mir allerdings ein Rätsel.
So, nun will ich rüber zu Walter ihm einwenig beim Umbau helfen, freu mich schon, denn die Hexe ist ja auch noch da. Na dann...
Gruß eggi


» User #13413 schrieb:

Sei mir nicht böse Eggi aber nen bisschen musste ich schon lachen wo ich das gelesen habe. icon_lol.gif
Mal im Ernst ich hoffe für euch das euch die nette Frau keinen grösseren Ärger bereitet.Bleib schön sachlich ihr gegenüber,solche Leute können in ihrer dummheit viel Schaden anrichten und nicht das sie sich noch angestachelt fühlt.
Vieleicht könnt ihr den Streit ja irgendwie noch abwenden,ist doch ohne viel schöner alles.

LG
Claudia+Ria


» User #12972 schrieb:

Hi,
nö, bös bin ich Dir bestimmt nicht. Meine liebe Nachbarin hat sich schon mit der ganzen Nachbarschaft angelegt - erfuhr ich heute... Aber keine Panik, so schnell bekommt man mich nicht auf 180.
Gegen Dummheit ist noch kein Kraut gewachsen, wir Nachbarn können nur eins - tief durchatmen und auf Durchzug schalten.
Walter tut mir allerdings sehr leid...Aber, das gehört hier nicht hin.
Mich würde nur interessieren, woher sie ihre Weisheiten so hat, naja vll. erfahr ich es noch - irgendwann.
Gruß eggi


» User #11717 schrieb:

Hallo Eggi,
also wenn ich ganz ehrlich bin musste ich auch sehr schmunzeln über dein Erlebnis, allerdings muß ich dir und deiner Frau auch meinen Respekt aussprechen ich weiß nicht ob ich so ruhig geblieben wäre.
Berichte doch bitte weiter über solche Horrornachbarn
Gruß Britta


» User #12972 schrieb:

Hallo Britta,
zum Glück gibt es nur eine Horrornachbarin bei uns, mehr kann man auch nicht ertragen.
Walter ist in Ordnung. Unser scheues Lämmchen Fibie freut sich immer einen Ast und dies ist sehr ungewöhnlich für sie, wenn er zu uns rüber kommt, um zu fragen, ob ich ihm helfen würde.
Seine Frau - naja, die lässt sich immer mal was Neues einfallen.
Walter kam gestern abend und druckste rum, seine Frau würde ihn schicken, der Zaun müsste umgebaut werden, denn die Hunde könnten ja sich entweder drunter durchbuddeln oder drüber hüpfen, das wäre ihr zu gefährlich.
Ich hab sowas von abgefeiert. Die können sich nicht durchbuddeln, da Palisaten im Erdreich eingearbeitet sind, ich habe Hunde, keine Steinbeißer.
Dann ist er doch schon 1.80 hoch, der Zaun und die haben noch nie Anstalten gemacht aufs Nachbargrundstück zu hüpfen, vll. durch Stabhochsprung...
Wir haben erst einmal Kaffee getrunken.
Ich bin dann mit ihm rüber, weil da noch paar Sachen zu machen ist und peng hing sie mir schon wieder am Hintern.
Schnatterte - erst blieb ich ruhig und dann...
Ich fragte sie nach einen Bier und dann sagte ich ihr, ob ihr denn schon aufgefallen sei, dass wir sehr, sehr ländlich leben und das wir aufeinander angwiesen sind.
Sie: Ich bin ja nicht blöd!
Naja, was zu beweisen wäre. Dachte ich mir.
Ich sagte ihr, dass sie sich sehr unbeliebt gemacht hat und das ihr Tun nicht nur Konsequenzen für sie hätte, sondern für ihre ganze Familie.
Das Dorf hält zusammen, da wir eben sehr klein sind und sehr ländlich. Und Menschen, die hierher kommen und fremd sind und sich so aufführen, wie sie, hätten irgendwann hier gar nichts mehr zu Lachen. Gerade im Winter ist es hier so, dass wir Nachbarn uns unterstützen. Wir leben eben in der Pampa und da ist es wichtig Freunde zu haben. Alleine ist man hier verraten und verkauft. Sie sollte mal drüber nachdenken.
Obs gefunkt hat, weiß ich nicht und da Walter und ich fertig mit den Arbeiten sind, werden wir ja sehen, ob sie ihre kleinen Gehirnzellen mal auf Trap bringt.
Ja, wir sind gutmütig und ruhig - aber hier alle im Dorf - aber wenn man die Schmerzgrenze überschreitet, steht man verdammt einsam auf weiter Flur.
Gruß eggi


» User #11717 schrieb:

Hallo Eggi,
ich finde es ja wahnsinnig schön wenn man so ländlich wohnt und so ein Zusammenhalt besteht.
Eine so eine Nachbarin reicht schon weil man ja immer darauf gefasst sein muß(sollte) was sie sich als nächstes einfallen lassen. Also aus der Ferne würde ich sie als eine frustrierte Hausfrau ohne Freude am Leben bezeichnen. Walter tut mir auch Leid den bei so einer Frau braucht man sich keine Feinde mehr suchen die hat man schon in der eigene Familie.
Gruß Britta


» User #12972 schrieb:

Hallo,
sie hat noch nie was mit Hunden so nah zu tun gehabt und hat auch keine schlechten Erfahrungen machen müssen. Ich tippe mal eher auf:
Ich bin wichtig, ich bin immer wichtig und deshalb hüpft alles nach meinem Kommdo.
Naja, sie stänkert eben sehr gern - zu jedem Spiel gehören mindestens immer Zwei.
In unserem Dorf ist die Reglung eben mit den Hunden so, dass man einem Hund jeweils eine halbe Stunde das Dauerbellen erlaubt. Ehrlich - ich finde es bekloppt, aber die kommen eh nicht auf die Zeit meine zwei Supernasen.
Lach***
Gruß eggi


» User #13375 schrieb:

Tja,so in etwa sieht mein Problem auch mit unser Emmy aus.Obwohl sie ja noch ein Baby ist, ist sie erstaunlich ruhig wenn wir nicht zu hause sind.Dies bestätigen uns unsere direkten Nachbarn links und unter uns.Niemand hört sie nur die 2 verschworenen Hundehasser im 1 stock.(Emmy ist am Tag nur im Schlafzimmer und alle Wände sind sehr gut gedämmt)Sie drohen uns mit dem Tierschutz! Weswegen? Keine Ahnung.Unsere Emmy ist max.6 h allein und ich denke das ist zumutbar!?
Sie soll angeblich die ganze Zeit bellen,dabei bellt sie noch nicht mal wenn wir mit ihr spielen. Eine unseriöse Art seine Nachbar los zu werden. Könnt ihr mir da einen Rat geben wie ich mit solchen Leuten umgehen soll? Was kann ich tun damit das nicht eskalliert?


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