Haustiere

Wie lange muß ich meinem Hund Welpenfutter geben?

» User #3284 schrieb:

Zaki hat folgendes geschrieben::
Da hab ich mal 'ne Frage. Nach Angaben des Herstellers wird die Futtermenge danach berechnet, wie schwer der Hund wird, wenn er ausgewachsen ist. Unser Hund soll nach Angaben des TA ca. 30 kg schwer werden. Er ist ein fast 5 Monate alter Schäferhund und wiegt jetzt 25 kg. Ich kann mir nicht vorstellen, dass er nur noch 5 kg zunehmen wird bis er ausgewachsen ist. Er fristt immer auf, ist dabei aber eher hager. Vielleicht wird er ja mal 50 kg schwer, dann wäre doch die Futtermenge die er zurzeit bekommt nicht ausreichend. Die Menge wird von uns auch reduziert, wenn Schweineohren oder Leckerli dabei sind. Außerdem bekommt er einmal die Woche ein rohes Ei und abwechselnd einen EL Öl oder einen EL Schmalz ins Futter. Wie handhabt ihr das? Wir wollen natürlich auch nicht, dass der Hund ein Dicki wird. Bin gespannt auf eure Antworten. Zaki

Durch das Fett schiessen Welpen auch zuschnell in der Höhe!
Denke hierbei liegt es nicht unbedingt am futter sondern an Schweineöhrlies, Schmalz und Co.!
Wenn er es so gerne mag, hol ihn lieber getr. Rinderohren (knabbert er auch länger dran) und Schmalz würde ich weglassen wegen der Aujestischen Krankheit (hoffe habe es richtig geschrieben icon_wink.gif )!


» User #3007 schrieb:

treckie hat folgendes geschrieben::
Hallo Frank,
...
Was mache ich, wenn ich nur erahnen kann, wie schwer der Hund wird?
...
Gruß Katja


Hallo Katja,

bei den Futterrechnern, die man im Netz finden kann, wird immer nur das aktuelle Gewicht benutzt. Man braucht das Endgewicht nur schätzen/ahnen. Dafür reichen die überall erhältlichen Angaben zum Standardgewicht. Hilfreich ist bei einem Welpen eine selbstgebastelte Tabelle, in der man 80% des erwarteten Endgewichtes bei 10 Monaten einträgt, als Startgewicht das aktuelle möglichst früh in Monaten. So lange man sich mit dem aktuellen Gewicht um diese Linie herum bewegt, ist alles OK.

Berechnet wird nach wissenschaftlichen Formeln, indem der Energiebedarf in Abhängigkeit vom aktuellen Gewicht rechnerisch ermittelt wird. Dazu wird die MKG (Metabolische Körpergröße) als Maßstab genommen. Dies ist in einer Formel das Ergebnis von Langzeituntersuchungen zusammengefasst, dass Tiere unteschiedlichen Gewichtes und in Abhängigkeit der damit verbundenen Oberfläche unterschiedliche Mengen an Energie je Kg Lebendgewicht benötigen. Einfach gesagt: Große (schwere) Tiere benötigen weniger Energie als kleine (leichte) Tiere.

LG Frank

Da das posten von Links hier verboten ist: Ich weiß, dass man in der Datenbank von Yellopet fündig wird, wenn man nach Futterrechner sucht icon_wink.gif


» User #3007 schrieb:

permoni hat folgendes geschrieben::
..., im Seniorfutter ist der Kalziumanteil auch höher und nur der ist wichtig für die Knochen.

...

Wer seinem Welpen dann noch etwas gutes tun will gibt lieber zusätzlich Kalzium das ist für die Knochen vollkommen ausreichend.

Liebe Grüße an alle Moni


Hallo Moni,

ich nehme diese Aussage von Dir mal als Aufhänger, um etwas aus dem Buch zum Besten zu geben, das meine Hausordnung darstellt.

"Entgegen der weitverbreiteten Meinung sollten Futtermittel mit einem sehr hohen Kalzium- und Phophorgehalt nicht an heranwachsende Hunde verfüttert werden."

"Entgegen der Meinung vieler Züchter und Heimtierbesitzer brauchen heranwachsende Heimtiere (Hunde+Katzen) nicht mehr Kalzium oder Phosphor, als ohnehin in einem ausgewogenen kommerziellen Futter enthalten ist. Durch die Fütterung übermäßiger Kalziummengen kann während des Wachstums sogar die Entstehung bestimmter Skeletterkrankungen bei großwüchsigen und Riesenhunderassen gefördert werden."

Als Grenzwert wird sich immer an der Mindestanforderung im Nährstoffprofil der AAFCO für heranwachsende Hunde orientiert: Mindestens 1,0% Kalzium und 0,8% Phosphor
in der Trockensubstanz. In Untersuchungen wurde jedoch nachgewiesen, dass der tatsächliche Bedarf sogar darunter liegt. Der Höchstwert für Gesamtkalzium wurde mit 2,5% in das Regelwerk der AAFCO aufgenommen.

Der gesamte Text inklusive genauer Schäden wie OCD, verdickten Gelenken, Durchtrittigkeit, Spreizfüßen, axialen Veränderungen der Extremitätenstellung, Wobbler-Syndrom und gehemmten Wachstum sowie weiteren erschreckenden Erkrankungen ist nachzulesen in dem Buch: Ernährung von Hund und Katze, Leitfaden für Tierärztinnen und Tierärzte. ISBN:3-7945-2021-1 Seite 230 ff

Leider ist dort nichts zu finden zu dem angesprochenen, eventuellen Zusammenhang zwischen erhöhtem Proteingehalt und Krebs. Sollte dafür eine Quelle verfügbar sein, würde ich mich freuen, sie zu erhalten.

LG Frank


» User #3373 schrieb:

icon_eek.gif Alle auser Machollo sollten sich bitte Fragen wie gut sie sich mit den Bedürfnissen Ihres Tieres auskennen?

Da bekommt man ja schlimme Einblicke in den Umgang mit dem lieben Haustier...
Bitte liebe Leute fragt so was doch nicht auf ner Internetseite.. für was haben andere den so was studiert... Es gibt auch gute Bücher über Ernährung usw... wer lesen kann ist klar im Vorteil!


» User #1081 schrieb:

ja ja, die stetige Futterproblematik schlägt wieder um sich.

Also ich bin der Meinung, das Welpen auf jeden Fall Welpenfutter bekommen sollten. Jetzt mal ganz davon abgesehen von welchen Hersteller.

Welpenfutter enthält (wenn auch von Futter zu Futter verschieden) wichtige Stoffe, die der Welpe für sein Wachstum dringend benötigt. Sicherlich gibt es Futtersorten die von bestimmten Stoffen Rohproteine, Eiweiße ect. mehr oder weniger enthalten.

Es scheint halt nun mal kein Futter zu geben was wirklich alles zu 100 Prozent abdeckt.

Dusty wird sein Welpen bzw. Junghundefutter auf jeden Fall bekommen bis er ein Jahr alt ist.

Was halt schwierig ist, das ist die richtige Futtermenge zu finden. Wenn man sich an die Angaben auf den Verpackungen richten würde, hätte man wahrscheinlich bald einen Ballon von Hund. Ich denke mal die passen die Vorschläge auf Hunde an, die aufgrund von starken Aktivitäten die Stoffe sehr schnell abbauen und verwerten können.

Na ja egal. Ich gebe auf jeden Fall Welpenfutter. Zusätzlich bekommt er noch Obst und Gemüse. Somit hat er eigentlich alles was er benötigt, ohne ihm zusätzlich Präperate geben zu müssen.

Viele Grüße

Claus


» User #2817 schrieb:

Machollo hat folgendes geschrieben::

Hilfreich ist bei einem Welpen eine selbstgebastelte Tabelle, in der man 80% des erwarteten Endgewichtes bei 10 Monaten einträgt,...


Und was macht man, wenn man nicht weiß wie groß oder schwer ein Hund sein wird, wenn er ausgewachsen ist? Tierarzt fragen nutzt da auch nichts, weil dieser meint, Spekulationen über Größe und Endgewicht, seien Wahrsagerei und dafür habe er keinen Gewerbeschein.

M.


» User #3995 schrieb:

Hallo Trecky,
wir züchten DSH und fangen an mit einem Welpenfutter
(zb. Meradog Prästart) ab dem 6 Monat benutzen wir ein Juniorfutter (zb. Meradog Junior) ab 12 Monaten dann normales Futter (zb. Meradog Softdinner)

würde dir empfehlen das du auch ein Junior Futter
nimmst weil es mit den Inhaltstoffen auf Hunde dieses Alters abgestimmt ist.
Also so hanthaben wir das seit 8 Jahren und fahren
gut damit top gesunde Hunde.

Gruß
Frank


» User #4170 schrieb:

Olá!

Wir haben 2 Hovawart-Welpen von mittlerweile 12 Wochen.
Wir fuettern sie mit Royal Canin MAxi Junior. Sie sehen gut aus, sie essen es gerne. Ab und zu mal ein bisschen Kaese, Joghurt oder ein gekochtes Ei dazu. Die empfohlenen Mengen schaffen sie nicht ganz (was ja eher besser ist). Gibt es irgendwelche Einwaende?

icon_smile.gif


» User #253 schrieb:

hi zusammen,
wie ihr mich kennt bin ich ja mittlerweile zu absoluten trofu gegner mutiert. in der freien wildbahn würden welpen in einem wolfsrudel auch kein anderes futter bekommen als die erwachsenen. also halte ich spezielles welpenfutter für schwachsinn.
meine hunde werden ja alle gebarft. die letzten beiden habe ich mit barf groß gezogen und die sind viel gleichmäsiger und langsamer gewachsen als mein hund den ich mit fefu aufgezogen habe. man muss bei den welpen nur darauf achten dass sie genügen knochen bekommen wegen dem kalzium, sonst erhalten sie das selbe futter wie die erwachsenen hunde.
alles liebe
melli


» User #4262 schrieb:

Hallo,

unser jetzt 6,5 Monate alter Berner Sennenhund bekommt Junior-Futter, wobei ich auf anraten unserer Tierärztin schon vor einiger Zeit von einem wahnsinnig teurem, bekannten ausländischen Hersteller aus einen preiswerteren deutschen Hersteller umgestiegen. Der Preis jedoch ist nur ein angenehmer Nebeneffekt. Sie riet mir dazu, weil das Trockenfutter der führenden Herrsteller sehr viel Proteine enthält.
Gestern haben wir noch Über das Futter gesprochen, weil er am Donnerstag operiert wurde und ich eben auch gelesen hatte, dass man nicht solange Welpenfutter geben soll. Habe mich dann aufklären von der TÄ aufklären lassen, dass Welpen- und Juniorfutter ein Unterschied ist, ich aber auf jedenfalls erstmal beim Juniorfutter bleiben soll jedoch keine zusätzlichen Vitamine und Mineralstoffe geben soll, da eine übermäßige Zufuhr, besonders von Kalzium OCD begünstigen KANN.
Ich denke aber, der beste Ansprechpartner ist immer der Tierarzt, da er weiß, welche Nährstoffe in welcher Wachstumsphase wichtig sind.

Gruß
Marla


Weiterlesen: Wie lange muß ich meinem Hund Welpenfutter geben?

Seite 1, 2, 3, 4, 5