Haustiere

American Staffordshire Terrier gesucht

» User #17713 schrieb:

angeblich verantwortungsbewusste und unheimlich seriöse Züchter haben wir zu viele hier.Die Zeitungen und das Internet ist voll mit solchen Hunden von seriösen "Züchtern" die Ihre Hunde zu Schleuderpreisen verschachern.Leute kaufen doch lieber "Billigware" als zu einem Züchter (ordentlichen) zu gehn .

Eine Bekannte hat sich Ihren Hund auch bei einem Züchter gekauft,der hatte sogar Tränchen in den Augen als Er Ihr den Hund auf dem Parkplatz übergab.Er stellte auch Fragen wie der Hund so lebt in seinem neuen Zuhause,Er schaute sich die Leute auch ganz genau an und stellte Fragen während Er mit Leuten seinen Rundgang machte in einer Zwingeranlage mit weit über 6 Hunderassen.Ein hervorragender Züchter,was?
So etwas müsste man verbieten aber solange man dort Hunde kauft wird dieser Markt auch bestehn bleiben.Übrigens ist diesem Züchter das Handwerk gelegt wurden was mich sehr freut.

Man kann unmöglich von 1 nem Treffen sagen ob der Hund für den Rest seines Lebens ein gutes zu Hause hat.Unsere Doggenzüchterin sagt immer die Mütter der Welpen sind die besseren Züchter da diese sofort merken wenn Ihnen irgendwas komisch vorkommt und das auch zeigen.Aufgrund dessen haben auch schon viele Leute bei Ihr keine Hunde bekommen.

Liebe GRüsse Claudi


» User #20160 schrieb:

Also ich finde, dass generell ALLE hunderassen nur von ordentlichen züchtern gezüchtet werden dürften und man kinderzimmerzuchten vermeiden muss...KLar gibt es überall schwarze schafe aber leider unternimmt selten jemand was dagegen weil man dort halt so "billig" tiere bekommt...


» User #17713 schrieb:

Solange es Trottel gibt die Ihre Traumrasse bei einem Züchter (Vermehrer) suchen und dort billiger erwerben können als bei einem wirklich seriösen Züchter wird es solche " Vögel" immer geben die meinen das schnelle Geld machen zu können auf Kosten der Tiere natürlich.
Ich hab mal hier im Internet einen Film gesehn von einer sogenannten Hundemafia und ich muss sagen ich hätte heulen können weil nur selten so ein Tier das erste Lebensjahr erreicht.Schlimm,schlimm.


» User #20160 schrieb:

Du meinst doch bestimmt die, die in tschechien und so hiunde verkaufen die erst ein paar wochen alt sind oder? So früh wie möglich verkaufen damit sie noch total süß aussehen und jeder sie haben will..
Eine bekannte von mir hat auch zwei solcher hunde.. Als sie sie bekam waren sie gerade 3 wochen alt.. sie hätten fast nicht überlebt aber jetzt sind sie voll die riesen...ich find sowas ganz schlimm aber durch leute wie sie machen die ja leider immer wieder geld


» User #12972 schrieb:

Julimaus hat folgendes geschrieben::
Diese Rasse aussterben zu lassen find ich auch einwenig überzogen dennoch bin ich absolut für das Zuchtverbot.Nicht etwa weil diese Rasse so "gefährlich" ist sondern einfach nur weil zuviele davon in Tierheimen sitzen abgegeben,beschlagnahmt und und und.
Es gibt zu wenige die diese Rasse ernsthaft lieben und sich mit Ihren Bedürfnissen auch richtig auskennen.Leider haben "fast" immer die falschen Leutchen solche Hunde.
Spielen lassen würde ich in jedem Falle meine Hunde mit einem Staff,wieso auch nicht?Es sind Hunde wie jeder andere auch.


Liebe Grüsse Claudi


Hallo,
nein ich bin nicht für ein Zuchtverbot!

Und wenn man mal genau hinschaut, so gibt es für jede Hunderasse einige Vermehrer, die diese Rassen "krank züchten".
Der Deutsche Schäferhund...musste ja unbedingt eine gewisse Stehart haben und schwup, wars passiert. Dieser Bergabrücken kommt nicht von ungefähr.

Die TH sind auch nicht grundsätzlich mit unseren Staffs & Co. überfüllt, weil sie beschlagnahmt wurden, teilweise schon, aber nicht hauptsächlich. Hauptsächlich, weil die Halter die enormen Steuern nicht mehr aufbringen konnten.
Warum es dort soviele gibt?
Nun ja, geistiger Unfug kommt nicht nur in unserem Forum vor.
Die Medien peitschen Meldungen so schön hoch, dass Vorurteile greifen...
Also nimmt man sich lieber einen anderen Hund, so dass diese s.g. Kampfhunde eben dort verbleiben.

Zuchtverbot bringt nichts! Aussterben lassen? Nun erst den Staff, dann den Schäferhund, dann die Deutsche Dogge usw., alles was man mit Vorurteilen und einem schlechten Ruf kaputt machen kann.
Einen trifft es immer! Und solange es geistigen Unfug gibt, wird es Beißunfälle geben.

Ab einer bestimmte Größe des Hundes einen Sachkundenachweis zu machen, evtl. einen Hundeführerschein würde da viel mehr Sinn machen.

Endlich mal kapieren, dass es Tiere sind und diese folgen prinzipiell ihren Instinkt, konsequente Erziehung und verantwortungsbewußte Lebensweise mit dem Hund, das wäre der richtige Weg.

Seinen Hund ordentlich sozialisieren, ihn desensibilisieren, ihn als das ansehen, was er ist, nämlich ein Hund und weder ein Kindersatz noch ein Partnerersatz - wäre endlich mal der Schritt in die richtige Richtung!

Und endlich mal verinnerlichen, dass man Schuhe, Taschen und Pullover auf einen Markt kaufen kann, aber keine Tiere für einen Apfel und einen Ei.
Egal wie niedlich die aus ihren viel zu engen Käfigen schauen!
Gruß eggi


» User #12972 schrieb:

LadyBodom hat folgendes geschrieben::
Du meinst doch bestimmt die, die in tschechien und so hiunde verkaufen die erst ein paar wochen alt sind oder? So früh wie möglich verkaufen damit sie noch total süß aussehen und jeder sie haben will..
Eine bekannte von mir hat auch zwei solcher hunde.. Als sie sie bekam waren sie gerade 3 wochen alt.. sie hätten fast nicht überlebt aber jetzt sind sie voll die riesen...ich find sowas ganz schlimm aber durch leute wie sie machen die ja leider immer wieder geld


Stimmt! Weil es immer wieder Leute gibt, die dort kaufen! Weil sie Geld sparen wollen oder weil sie etwas Gutes tun wollen, für diese armen Hunde.
Wo keiner kauft, kann auch nicht nach produziert werden!
Wer dort kauft, ist nicht besser, als die, die diese Hunde anbieten!
Meine Meinung!
Gruß eggi


» User #18180 schrieb:

Hallo eggi,

Deinen letzten beiden Beiträgen kann ich nur zustimmen. Zwei Dinge sind schlimm: Tiere, die rein emotional gekauft werden (so arm, so süss, so lieb, so traurig...) und Züchter, die sich ihrer Verantwortung nicht bewusst sind.

Sehen wir das Ganze doch mal aus biologischer Sicht:

Rassen entstehen, weil der Mensch in die Selektion eingreift. Er bringt bestimmte Tiere zusammen, weil bestimmte Merkmale gewünscht werden. Nur leider ist Genetik kein Auswahlspiel, bei dem ich A mit D und S mischen kann. Heraus kommt dann nicht ADS, sondern ADHS, weil neben dem Aufmersamkeitsdefizit die Hyperaktivität vergessen wurde. Dieses Wort(bei)spiel soll zeigen, dass bestimmte genetische Eigenschaften gekoppelt sind, was viele Züchter übersehen. So ist z.B: bekannt, dass bei der Domestizierung von Hundeartigen Bellen, Zahmheit und Farbe zusammenhängen. Ebenso können andere Eigenschaften, die auf dem gleichen Chromosom sitzen, zusammenhängen.
Genau das ist das Problem der Zuchten, die auf Äusseres gehen. Mit der morphologischen Ausformung in einer bestimmten Richtung (Bergabrücken) können andere Eigenschaften und Dispositionen zusammenhängen. Mendel erklärt da leider nicht mehr alles.
Wir wissen schon viel darüber, wie das Erbgut aussieht, aber je mehr wir erforschen, umso deutlicher sehen wir, dass die Wissensdefizite riesengross sind. Und wenn das in der Wissenschaft so ist, dann erst recht bei den "Züchtern". Genau deswegen haben oft Mischlinge die für Menschen angenehmeren charakterlichen Eigenschaften, weil nicht auf Äusseres geachtet wurde und das Genmaterial aus einem viel grösseren Pool stammt.

Fazit: Schau Dir den Züchter und seine Zucht genau an. Mehrmals und mit Überraschungsbesuch. Lass Dir Referenzen geben. Und jedem, der Welpen abgibt, kann ich das in umgekehrter Richtung auch nur empfehlen.
Und denkt bitte auch an Mischlinge aus dem Tierheim, die für viele Menschen oft besser geeignet sind als ein Rassehund, vor allem wenn es früher Arbeitshunde waren.

Leider sterben die Verantwortungslosen nicht aus, aber wir alle können die negativen Folgen durch eigenes verantwortungsbewusstes Handeln und Aufklärung zurückdrängen.

Liebe Grüsse
labitrail


» User #20160 schrieb:

ich habe von der biologischen sache jetzt zwar nicht jedes wort verstanden aber ich hatte ja auch mal genetik in der schule...
aus diesen gründen gibt es ja auch immer wieder tiere mit mutationen wie zum beispiel dieses kalb welches mit zwei köpfen zur welt kam wenn ich mich jetzt nicht komplett irre...

leidergottes gibt es aber immer noch zu viele dumme leute die sich tiere bei "kinderzimmerzüchtern" kaufen weil sie halt eben nicht das geld haben zu einem richtigen zu gehen aber das denke ich mir dass man sich kein tier zulegen sollte wenn es schon bei der anschaffung finanzielle engpässe gibt...

Mein letzter hund zum beispiel war ein Dogo Argentino- Boxer mix aus schweden welcher dort höchstwahrscheinlich ausgesetuzt und auf der strasse "eingesammelt" wurde. Er war bestimmt auch ein unfall aber wenn ich nicht will dass meine hunde wsich vermehren sorge ich doch vor oder?
man kann ja heutzutage kastrieren lassen...


» User #18180 schrieb:

Hallo, eine kurze Erläuterung:
LadyBodom hat folgendes geschrieben::

...
aus diesen gründen gibt es ja auch immer wieder tiere mit mutationen wie zum beispiel dieses kalb welches mit zwei köpfen zur welt kam wenn ich mich jetzt nicht komplett irre...


Es geht nicht um Mutationen - das ist etwas anderes in der Evolution - sondern um die Selektion auf Eigenschaften - an der die Nazis schon wegen Unverständnis und Blödheit gescheitert sind. Leider haben sich solche dummen Ideen von Rasseüberlegenheit und gezielter Auswahl nach Aussehen auch bei den Züchtern zu lange gehalten...

LadyBodom hat folgendes geschrieben::
leidergottes gibt es aber immer noch zu viele dumme leute die sich tiere bei "kinderzimmerzüchtern" kaufen weil sie halt eben nicht das geld haben zu einem richtigen zu gehen aber das denke ich mir dass man sich kein tier zulegen sollte wenn es schon bei der anschaffung finanzielle engpässe gibt...

Wir haben unseren Irgendwas/Labimix vom Bauernhof und haben dort trotzdem für wenig Geld einen guten Hund von verantwortungsvollen Leuten bekommen. Und seine Geschwister sind auch alle in guten Händen. Wichtig ist, dass man sich gegenseitig kennenlernt und gewisse Regeln der Haltung und Verantwortung einhält. Dann ist es mir egal, ob Züchter oder Kinderzimmer. Wichtig ist, dass Mensch und Hund gut zusammenkommen. icon_lol.gif


» User #20160 schrieb:

ja dann ist der bauer aber wahrscheinlich auch nicht auf das geld aus. ich wollte damit auch nicht sagen, dass jeder der günstig ist auch sofort ein schlechter züchter ist.. so war das nicht gemeint aber es ist ja wirklich oft so dass die menschen darin dann nur das schnell verdiente geld sehen..meine schwester hatte ihre katze zum beispiel auch vom bauernhof und die waren alle sehr gepflegt, gut ernährt etc. halt so wie es sein sollte..


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