Haustiere

Deckakt zwischen zwei verschieden großen Hunden, machbar?

» User #20006 schrieb:

Hallo,

ein Deckrüde mit 70cm und eine Hündin mit 50cm sollen verpaart werden, ist dies überhaupt möglich? Oder ist der 20cm Unterschied einfach zu groß?

Wie viel Unterschied darf maximal dazwischen liegen?

Ich bedanke mich.

MfG

Joe


» User #14990 schrieb:

Ganz ehrlich?
Bei dem Größenunterschied bezweifle ich die Bezeichnung Deckrüde - Rüde im Besitz eines Vermehrers würde es besser treffen!
Man nehme ne gesundheitlich gecheckte Hündin, trete in den Zuchtverein ein, informiere sich wie alles läuft und finde einen Deckrüden der für den Verband zugelassen ist und ebenfalls getestet ist - mit noch einigen anderen Faktoren die ich hier jetzt nicht erwähne nennt sich das dann Zucht - da erübrigt sich auch die Größenunterschiedsache!


» User #20006 schrieb:

Boah Talia,

nehme bitte nicht alles so wörtlich. Entschuldige bitte, dass ich "Fachbegriffe" benutze.

Dann gehe ich nun näher ins Detail und nutze einfache Sprache zum besseren Verständnis.

Mein Kumpel hat einen American Bulldog/Bordeaux Doggen-Mix mit 70cm Größe und eine Freundin von uns hat eine American Pitbull Terrier Hündin mit 50cm Größe. Deshalb ist für mich der Hund meines Kumpels der "Deckrüde". Verstanden, besser?
Nun zogen wir in Erwägung diese beiden zu verpaaren. Letztendlich wäre alles möglich, aber rein vom Naturakt her, ließe sich das glaube ich schwierig gestalten ohne Verrenkungen.

Über Sinn und Unsinn dieser Verpaarung geht es hierbei nicht und sei dir sicher, wenn wir das zu 100% vorhätten, wird sich entsprechend informiert. Wie dem auch sei, jetzt schweife ich von der eigentlichen Frage ab.

Wie viel Größenunterschied darf maximal zwischen dem Rüden und dem Weibchen bestehen?

Nicht immer gleich den Teufel an die Wand malen und gleich an Vermehrer denken. Beleidigend! Das fängt mit übler Nachrede an, geht über Verleumdung bis hin zu Rufmord was sie hier fabrizieren, also immer ruhig bleiben.

Gute Nacht!

Joe


» User #18600 schrieb:

Gibt es nicht schon genug Hunde,die eh keiner will?
Muss man da noch vermehren?

Und ob das mit dem Unterschied geht kann ich dir nicht sagen!


» User #13047 schrieb:

Wenn die heiß sind spielt Größe keine Rolle.
ABER:Wenn die Hündin viel kleiner ist,könnten die Welpen sie umbringen.
Kleiner Rüde und große Hündin ist ungefährlicher .

Laßt es lieber sein


» User #4693 schrieb:

Zitat:
...eine Freundin von uns hat eine American Pitbull Terrier Hündin mit 50cm Größe...


Gibt es nicht sogar ein Zuchtverbot mit solchen Hunden und deren Mischlingen? Oder habe ich das falsch in Erinnerung, dass sowas vor einigen Jahren, als es diese Vorfälle mit Kampfhunden gab, beschlossen wurde? Vielleicht wurde es ja zwischenzeitlich auch wieder aufgehoben?


» User #20006 schrieb:

@Trixie

DAS nenne ich eine produktive Antwort, also besser nicht. Danke.

@Waffi

Ich möchte nicht bestreiten, dass Mischlingshunde meistens den kürzeren ziehen, ich fange aber nichts an, was nicht bis ins kleinste Detail geplant ist. Ich möchte auch nicht, dass die Welpen im Tierheim landen.

@predator

Es gibt einige Hunderassen, die als Listenhunde geführt werden in vielen Bundesländern, die sogenannten "gefährlichen" Hunde, die sich einen Wesenstest unterziehen müssen und der Hundebesitzer braucht eine Sachkundeprüfung oder "Hundeführerschein" samt vorgelegten Führungszeugnis beim Ordnungamt. Nur bin ich ein Gegner dieser Liste, die Hunde werden stark benachteiligt, es ist Pflicht, dass sie Maulkorb tragen, es ist Pflicht, dass sie an der Leine gehen etc.. Es ist nicht der Hund, sondern der Mensch, der sie gefährlich macht. Niedersachsen hat dies erkannt, die führen solch eine Listenverordnung nicht.
Was ich aber befürworten würde, wäre der "Hundeführerschein", allerdings für jeden Hundebesitzer und jene, die es werden wollen, egal ob Dackel oder Deutsche Dogge. Denn viele kaufen sich einen Hund, wissen eigentlich nicht mit dem umzugehen und dann landet dieser im Tierheim oder wird irgendwo am Waldrand angebunden.

Joe


» User #1580 schrieb:

Ich würde es von der Größe her lassen. Das kann bei der Mischung gefährlich für die Hündin werden, wenn die Welpen zu groß werden.

Von weiteren unnötigen Mischlingen wurde ja schon genug erzählt.
Ich bin absolut gegen wilde Vermehrung!


» User #4693 schrieb:

JoeJoe hat folgendes geschrieben::

@predator

Es gibt einige Hunderassen, die als Listenhunde geführt werden in vielen Bundesländern, die sogenannten "gefährlichen" Hunde, die sich einen Wesenstest unterziehen müssen und der Hundebesitzer braucht eine Sachkundeprüfung oder "Hundeführerschein" samt vorgelegten Führungszeugnis beim Ordnungamt. Nur bin ich ein Gegner dieser Liste, die Hunde werden stark benachteiligt, es ist Pflicht, dass sie Maulkorb tragen, es ist Pflicht, dass sie an der Leine gehen etc.. Es ist nicht der Hund, sondern der Mensch, der sie gefährlich macht. Niedersachsen hat dies erkannt, die führen solch eine Listenverordnung nicht.
Was ich aber befürworten würde, wäre der "Hundeführerschein", allerdings für jeden Hundebesitzer und jene, die es werden wollen, egal ob Dackel oder Deutsche Dogge. Denn viele kaufen sich einen Hund, wissen eigentlich nicht mit dem umzugehen und dann landet dieser im Tierheim oder wird irgendwo am Waldrand angebunden.

Joe


Ja, und?
Schließt das nun ein Zuchtverbot mit ein oder nicht?
Welchen Sinn macht diese angedachte Verpaarung? Diese Hunde, die, aus welchen Gründen auch immer, in Verruf geraten sind, noch größer züchten, damit die Leute sie noch mehr ablehnen, noch mehr Angst bekommen?

Außerdem, erzähl mir nix darüber, dass der Besitzer des Hundes die Schuld trägt. Sicher, das auch. Aber ich kannte mal eine entsprechende Mischlingshündin, sehr gut erzogenes, liebes Tier. Wenn man sie im Spiel mit anderen Hunden beobachtete, merkte man sehr schnell, dass da doch etwas anders war.
Sie biß sehr derb zu und ließ nicht mehr los. Das führte dann manchmal dazu, dass der andere Hund anfing zu quitschen.
Es war nur Spiel.
Zum Glück.
Wie leicht könnte aus Spiel Erst werden. Gar nicht, weil der Hund es böse meint, vielleicht nur, weil Hund irgendwas falsch verstanden hat.
Den Ernstfall möchte niemand erleben. Das Gesicht eines Kindes würde sowas nicht unbeschadet überstehen. Den zugehörigen Eltern wäre es vermutlich ziemlich egal, ob nun die Schuld beim Besitzer liegt oder bei der Rasse oder wo auch immer.


» User #14431 schrieb:

Hallo Joe,

muss mich meinen Vorschreibern anschließen.

Mal echt davon ab, dass die Hündin schwere Schäden davontragen könnte, vielleicht sogar sterben könnte oder die Welpen vielleicht sterben könnten bei dem Größenunterschied, kommt natürlich noch dazu, wohin mit den Welpen?

Auch wenn das nicht Deine Frage war und Dies bestimmt keine Antwort ist, welche Du gerne lesen würdest...

Bei größeren Hunden ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass vielleicht nicht "nur" eine Hand voll Welpen geboren werden, sondern vielleicht sogar ...10 +/-.

Wie will man da im Detail durchplanen?

Ich nehme mal an, dass man so gemütlich beim Kaffe saß und sich überlegt hat: Ach, wäre bestimmt eine "knuffige" Mischung die Beiden, oder?

nein!
Gulo


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