Haustiere

Hat mein Hund eventuell Gift gefressen?

» User #19883 schrieb:

Hat mein Hund eventuell Gift gefressen?
Hallo,
ich bin seit 5 Tagen schier verzweifelt.Mein Dackelmix 11 Jahre,frisst seit dieser Zeit nichts mehr und hat sich fürchterlich übergeben. Ich muss mal etwas ausholen, damit ihr das besser versteht. Mag sein, dass die erste Sache mit der jetzigen nichts zu tun hat, aber ich erzähle mal.Im Januar nahm er plötzlich 2,5 Kg innerhalb von 3 Wochen zu. Er hat in all den Jahren, sein Gewicht immer gut gehalten( +,- 1 Kg maximal).Seine Bauchdecke war angespannt und sah richtig aufgedunsen aus. Auch nahm er immer mehr an Aktivität ab und wurde immer langsamer und kurzatmiger.Von da an kamen intensive TA-besuche und TA-kosten. Schilddrüsenhormone wurden erhöht.Keine Besserung.Beim Abtasten der Bauch- und Magengegend, jaulte er auf.Er wurde von Kopf bis Fuß geröntgt, kompletter Bauchraum sowie Nieren ultrageschallt. Ohne Ergebnis,alles sah normal aus.Leber und Herz leicht vergrößert. Der TA meinte jedoch, für sein Alter normal. Große Blutuntersuchung- alles im Normbereich.Vor 5 Tagen dann frass er wie wild und wie ein Schaaf, Gras. Er schlang es schon fast büschelweise in sich hinein, mit dem Ergebniss natürlich, dass es nach kurzer Zeit wieder übergeben wurde. Zu hause trank er seinen Napf fast leer und wieder übergeben. Dieses Prozedere ging dann die ganze Nacht durch. Am frühen morgen war er kaum in der Lage aufzustehen. Ich habe ihn ins Auto getragen und ab zum TA. Dort wieder Blutabnahme, er war ziehmlich dehydriert und kam an den Tropf zusätzlich Mittel gegen Übelkeit und Schmerzen. Er frisst nicht mehr und kotet nicht mehr. Vor drei Tagen wurde dann eine Spiegelung gemacht mit Gewebeprobeentnahme. Befund steht noch aus. Magen sieht unauffällig aus. Es wurde lediglich ein positiver Helicobakter festgestellt. Hatte er schon mal und wurde erfolgreich behandelt. Davon abgesehen, hatte er aber damals nicht diese Symptome. Bis heute frisst er nicht und kotet nicht, aber er trinkt und übergibt sich nicht mehr .Hat in den letzten 3 Wochen die 2,5 Kg abgenommen. Liegt apathisch auf dem Boden, geht einige Schritte um pippi zu machen, dreht sofort um und legt sich sofort wieder hin. Die Medikamente bekommt er von mir zwangsweise ins Maul geschoben und mit einer Spritze wird Wasser nachgegeben, damit er schluckt. Ich versuche über diese Weise, ihm auch etwas Hills Diet-futter einzuflösen. Nicht gerade mit sehr viel Erfolg. Es ist schrecklich, für ihn und für mich. Der TA meint, das trinken sei das wichtigste. Selbst wenn er 10 Tage nichts frisst, wäre es nicht Lebensbedrohlich für ihn. Ich mache mir jedoch auch sorgen, dass er seit 5 Tagen nicht kotet. Auch wenn er nicht frisst, arbeitet der Darm ständig und er müsste doch zumindest etwas machen, oder? Können bei einem Hund die Werte in Ordnung sein, obwohl er Gift zu sich genommen hat? Kann mir irgendjemand einen weiteren Ratschlag geben. Ich überlege auch, spätestens noch 2 Tage zu warten und ihn dann in eine Tierklinik zu bringen, obwohl die sicherlich nicht mehr machen können, oder? Bitte schreibt mir!
LG fufu


» User #1580 schrieb:

Oh mein Gott! Der Arme... du Arme...
Warum bist du nicht schon LÄNGST in die Tierklinik gefahren? icon_eek.gif icon_eek.gif icon_eek.gif

Dein TA scheint recht festgefahren in seinen Methoden zu sein. Du musst auf jeden Fall zu einem anderen Tierarzt. Am besten in eine Klinik, weil die dort mehr Möglichkeiten für die Diagnositik haben. Lass dir die befunde von deinem TA ausdrucken und nimm sie mit in die Klinik!

Ich wünsch deinem Stinker alles Gute! icon_cry.gif


» User #19883 schrieb:

Hallo,Sib,
nein, mein TA ist ganz und garnicht eingefahren.War heute früh wieder bei ihm. Der Zustand meines Hundes hat sich nicht verändert. Er zeigt zwar beim Abtasten keinerlei Schmerzreaktion,liegt jedoch apathisch da und verweigert weiterhin das Fressen.Der TA hat nochmals Blut entnommen.Er will die alten Werte mit den neuen vergleichen, ob sich etwas in irgend eine Richtung verändert hat.Der gestrige Kot wird untersucht und der heutige Morgenurin war vollkommen in Ordnung.Außerdem hat er heute nochmals eine lange und ausgiebige Ultraschalluntersuchung aller Organe gemacht. Wohl bemerkt- auf seine Kosten. Ich brauchte nicht zu bezahlen. Er gibt zu, dass er vor einem Rätsel steht und hat mir auch vorgeschlagen, meinen Hund in eine Klinik zu überweisen. Er wird alle Unterlagen zusammen stellen und mir seinen Bericht mitgeben.Jetzt kann ich nur noch hoffen!
VG fufu


» User #1580 schrieb:

Ich wünsch euch wie gesagt alles Gute.

Ich bin seit letztem Sommer arg mistrauisch was Tierärtze angeht. Als mein Pferd schwer krank wurde hat der Tierartz eine falsche Diagnose gestellt und falsch behandelt.
2 Tage später war mein Pferd tot und ich musste trotzdem 400 Euro zahlen. Obwohl mein armer Duc elendig eingegangen ist und der ihn Tieratz nichteinmal eingeschläfert hat, als ich mir das Leiden nicht mehr angucken konnte und wusste dass er stirbt. Er mit seinem verletzten Stolz hat lieber noch an dem armen Ross rumgedoktort, weil er sich nicht eingestehen konnte, dass er falsch liegt und ihm das Pferd unter der hand wegstirbt...

Desshalb hinterfrage ich alles was irgendwelche Tierärtze so von sich geben und werde in Zukuft bei schlimmen Sachen NIE nur eine Meinung einholen.

Mich würde sehr interessieren, wie es euch beiden in Zukunft geht!

LG
Sabine


» User #13047 schrieb:

Hallo,

was soll ich dazu sagen?
Bei meiner Hündin wurde damals (2 Jahren) auf Vergiftung getippt,was aber nicht stimmte.Symptome waren ähnlich,auch wie bei euch.2 versch. Ärzte konnten es nicht sehen,erst in der Klinik dann.
Ich seh es wie SIB,trau keinem Weißkittel.
Meine Trix mußte erlöst werden in der Klinik,es waren Tumore der Milz usw...
Sie soff wie ein Eimer,aber fressen gar nicht ..
Ich wünsch dir und deinem Hund alles Gute und hoffe für euch ,daß es gut ausgehen wird.

Grüßle Ute