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Suche Besitzer von Hellenikos Ichnilatis (griechischer Laufhund)

» User #1580 schrieb:

Spurlaut ist sollte ein Stöberhund sein, wenn er auf einer mehr oder weniger frischen Wildfährte läuft. Wenn er direkt Wild jagt, dann ist das der sogenannte Hetzlaut. Den haben fast alle Hunde. Das besondere ist halt der Spurlaut... Auf guten und sicheren Spurlaut werden Rassen die zum Stöbern verwendet werden selektiert (unter anderem).
Es gibt auch Hunde, die sind so aufgeregt, wenns ans jagen geht, die kläffen ständig. Das ist dann auch wieder nicht erwünscht. Nur auf einer relativ frischen Wildfährte sollte der Hund Laut sein, wenn er die frei arbeitet.
Auf der verwund-Fährte ist ein Hund natürlich nicht Laut. Das ist konzentrierte Arbeit an der langen Schweißleine.
Wenn du Fragen zur Ausbildung hast... melde dich icon_smile.gif
ich helf gern weiter.

Ach ja... ob dein Wuffel spurlaut ist, kannst du ganz leicht rausfinden. Beobachte mal die Wiesen und Felder. Wenn du da einen hasen siehst, merk dir wo er langgelaufen ist, hol deinen Hund und setz ihn an der Fährte an und lass ihn einfach mal laufen. Wenn sie irgendwie quiekt oder winselt wärend sie auf der Fährte ist, ist die veranlagung da. Hoffentlich motzt der Jagdpächter nicht icon_razz.gif


» User #18721 schrieb:

Werde ich mal ausprobieren!
Bei Raben jagen bellt sie schon mal nicht!
Gebe ich ich dann das Kommando "such"?
Oder hat man beim Wild verschiedene Befehle (such die Wutz, such das Reh,...)?
In der Nähe einer Fütterungsstelle für Wild habe ich Schwierigkeiten sie bei mir zu halten!
Auch wenn irgendwo ein Tier erlegt wurde, flippt sie völlig aus.
Gestern war sie auch wie von einer Tarantel gestochen in Wald gejagt, und kam mit einem ziemlich großen Knochen zurück.
Hatte große Mühe ihr den wieder wegzunehmen. Da hilft kein AUS oder die besten Leckerlies. Solche Beute gibt sie mir nicht her.
Ich glaube, wenn die wirklich mal einen Hasen oder ein Wildschwein findet, kommt die erst, wenn es verspeist ist!


» User #1580 schrieb:

*lach*
Na die Maus hat ja tatsächlich eine gute Nase!
Also der traditionelle befehl, wenn der Hund auf eine Spur gesetzt wird ist "Such voran!"
Aber das kannst du halten wie du willst.
Du musst den Hund halt direkt auf die Spur setzen Für einen jungen Hund am besten kurz bevor der hase dort entlang gelaufen ist, damit es noch schön frisch und interessant riecht.
Allerdings (!) ... wenn du einmal anfängst mit jagen lassen wirst du Spaß mit der Maus kriegen. Bracken sind notorische Abhauer icon_mrgreen.gif ich sprech da aus Erfahrung.
Hast du Kontakte zu Jägern? manchmal freuen sich Jäger über gute Hunde und engagierte Hundeführer auch ohne Jagdschein, die auf Drückjagden mit ihren Hunden die Dickungen durchstöbern... falls dir sowas liegt...
Ich habe den jagdschein... und ich finde es immer noch schöner mit dem Hund durch die Wälder zu streifen als nur auf einem Stand auf Wild zu warten icon_wink.gif
Auch wenn jetzt viele jagdgegner wieder den moralischen zeigefinger heben... Jagd, und vor allem die jagd zusammen mit seinem Hund, ist eine wunderbare Sache, wenn man es vernünftig betreibt icon_smile.gif


» User #18721 schrieb:

Ich weiß, das Jagdhunde gerne mal durchgehen.
Bis jetzt konnte ich sie immer noch abrufen, wenn mal ein Reh in der Nähe war, aber ich denke es ist nur eine Frage der Zeit, bis sie mir mal abhaut!
Aber da unsere Jäger nicht gut auf frei laufende Hunde zu sprechen sind, auch wenn sie sehr gut hören, habe ich ein wenig Angst davor, dass ihre Flinte zu locker sitzt!
Wir haben bei ihr letztens in der Hundeschule ein Sprühhalsband ausprobiert (darf man hier wohl auch nicht so laut sagen), weil sie wie gesagt, ALLES frisst, auch das, was nicht so gesund ist.Bin am überlegen, ob ich mir eins anschaffe, denn wenn sie mal abdüst, hätte ich damit noch Einwirkung auf sie.
Aber eine Frage noch: wenn ich Fährtenarbeit mit ihr mache, lernt sie dann nicht mehr Gehorsam in solchen Situationen?
Habe ich sie dann nicht noch besser unter Kontrolle?
Durch den Wald gehen wir jetzt schon, denn spazieren gehen auf normalen Wegen liegt uns net.Und es gibt so mitten im Wald viel zu entdecken, wenn die Jäger nur nicht wären...


» User #1580 schrieb:

Naja, normalerweise dürfen Jäger "wildernde" Hunde und katzen nicht mehr schießen laut jagdgesetz!
Es gibt leider immer noch schwarze Schafe, die den Schuss nicht gehört haben icon_evil.gif
Mit wildernden Hunden verfährt man als "normaler" Jäger so, dass man a.) versucht ihn einzufangen oder b.) versucht Herrchen oder Frauchen ausfindig zu machen um sie anzumahnen.
Bei notorischen Wiederholungstätern kann irgendwann mal eine Anzeige wegen Wilderei ins haus flattern. Aber erschießen darf man einen Haushund, der nachweislich jemandem gehört NICHT!
Das ist bei Streunern, die auch Wild reißen um sich zu ernähren anderst. Sowas ist schonmal in mecklenburg Vorpommern auf dem Truppenübungsplatz Hintersee passiert. Da haben zwei Schänferhunde ihr Unwesen getrieben und etliche Muffelwidder gerissen. Diese Hunde waren wirklich völlig verwildert und scheu wie Wildtiere. Da haben die Förster dann mal ein Stück verendetes Wild ausgelegt und sich auf die lauer gelegt. Diese Hunde wurde nach X Versuchen sie zu fangen dann letzendlich erlegt. Und das durch Forstbeamte.
Simple Hobbyjäger dürfen sowas erst recht NICHT!

Ich krieg immer wieder regelmäßig die Kriese, wenn ich von erschossenen Hunden oder katzen höre. Solche leute gehören ANGEZEIGT! icon_motz.gif icon_evil.gif


» User #18721 schrieb:

Na ja, ich trau den Jägern nicht so.
Sie glauben, der Wald gehört ihnen.
Natürlich ist es ärgerlich, wenn sie mal ein Wildschwein im Visier haben, und da kommt ein Mensch mit Hund oder Pferd vorbei.
Aber eigentlich ist das ja eher selten.
Wenn du Jäger bist, kannst du mir mal sagen, ob es erlaubt ist, mit angeleintem Hund an Wildfutterplätze zu gehen.
Wenn unsere Hündin die Nase hoch hebt, leine ich sie schnell an und dann zeigt sie mir den Weg zu den Anfütterungsstellen, denn da liegen ja so tolle Sachen rum, wie z.b. Hunde.- und Katzenfutter zum anlocken für die Wildschweine.
Und da sie ja so gut riecht und immer Hunger hat, ist sie kaum zu bremsen.


» User #1580 schrieb:

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Da liegt Katzenfutter rum?
Naja *g*
Dann kannst du den Jagdpächter anzeigen icon_wink.gif
Das ist nämlich verboten. Schweine dürfen NUR mit Mais angekirrt werden. Und nur eine bestimmte, kleine Menge pro Tag. Sonst ist es per Definition eine Fütterung und es besteht ein bundesrechtliches Verbot, in der Notzeit Schalenwild in einem Umkreis von 200 m von den Futterstellen zu erlegen.

Und natürlich drafst du an Kirrungen oder Fütterungen ran. Das ist nicht verboten. Nur ärgerlich für den Jagdpächter, weil du ihm so das Wild vergrämst icon_wink.gif
Da wird er vermutlich meckern... aber er kanns dir nicht verbieten.

Kirrungen, Luderplätze oder Ablenkfütterungen sind keine Winterfütterungen im Sinne der Ernährung. Sie dienen der Lenkung des Wildes zwecks Bejagung oder Schadensverhütung.

An Kirrungen darf das Wild während der erlaubten Jagdzeit, aber nicht während der Schonzeit, geschossen werden. Und das Futter (Mais) muss für andere Wildarten unzugänglich sein. Das heißt, der Jagdpächter muss den Mais leicht in den Boden einarbeiten oder unter ein Stück Holz legen, so dass die Wildschweine den Mais erst ausgraben müssen. Rehe und andere Wildarten kommen so nicht ran.

Und... Küchenabfälle, Hunde-/Katzenfutter etc ist AUSDRÜCKLICH verboten icon_wink.gif
So hast du vielleicht ne Handhabe, falls du mal angemotzt wirst vom Jäger.


» User #18721 schrieb:

Danke!
Das wollte ich nur mal hören!
Der nette Mensch hat noch so einiges Verbotenes gemacht, aber das werde ich hier nicht veröffentlichen.
Es ist halt ärgerlich, wenn du einen Hund hast, der so ne super Nase besitzt, plötzlich kehrt macht und zur Kirrung läuft. Da steht dann der Jagdpächter , motzt dich an und droht dir, deinen Hund zu erschießen, nur weil dein Hund die super tollen Sachen gerochen hat.
Ist halt ein Thema für sich.
Was hälst du nun von einem Sprühhalsband?
Wie lange darf ich mit dem Hund einer Spur hinterher?
Wenn es zu lange dauert, brech ich sie ab, oder warte, bis der Hund sie verliert?


» User #18721 schrieb:

Also Hetzlaut ist sie nicht!
Ist gestern hinter Rehen her, konnte sie aber mit einem lauten Pfiff wieder zu mir rufen.
Da uns aufgefallen ist, dass sie auch hinter Menschenspuren her läuft, werde ich heute an einer Mantrailing -Übungsstunde (Personensuche)teilnehmen. Mal schauen, wie sie sich anstellt. Da wir in eine Stadt gehen, und sie nun auf Asphalt suchen muss. Bin sehr gespannt!


» User #18949 schrieb:

[Hallo Sabine!

Wir haben auch eine griechische Laufhündin. Unsere Hündin heißt "Nike von Pelion".Angesprochen wird sie allerdings von uns mit Nicky! Sie ist weiß/braun und 6 Monate alt.Gibt es eigentlich auch Rüden dieser Hunderasse? Würde bestimmt wieder hübsche Welpen geben.


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