Haustiere

Auslands - Tierschutz

» User #18260 schrieb:

Mich würde ja mal interessieren was ihr vom Thema Tierschutz im Ausland haltet.

Spenden?
Tiere aus dem Ausland holen?
Pflegestellen?
Wer hat Tiere aus dem Ausland und welche Erfahrungen habt ihr damit gemacht?


» User #10885 schrieb:

Hallo,

also ich habe keine Erfahrungen mit Hunden aus dem Ausland. Ich spende aber jeden Monat an die Hundehilfe Mallorca. Ich finde es gut, dass auch im Ausland Menschen sind, die versuchen die Tiere vor z.B. Tötungsstationen zu retten.

Und ab 2008, ab dem 01.01.08, ist der Handel mit Hunde- und Katzenfellen verboten. Es dürfen keine Felle mehr importiert oder exportiert werden. Auch für Kleidungsstücke, Accessoires und Spielzeuge, etc. aus Heimtierfell gilt das dann. Und das ist doch schonmal ein großer Fortschritt. Wenn man bedenkt, wie viele Tiere in Asien qualvoll sterben und wie viele hunderttausende Felle allein nach Deutschland importiert wurden, dann ist ein Verbot, was für die gesamte EU gilt, einfach super!

LG, Juddi


» User #12972 schrieb:

Hallo,
ich machs anders...Ich seh das Elend hier und deshalb helf ich hier intensivst.
Gruß eggi


» User #15743 schrieb:

Ich habe einen Hund aus Spanien aufgenommen. Er stammt aus einer Tötung und ich bin ganz froh sie zu haben. Sie ist ein sehr lieber Hund und sehr unkompliziert.
Ich bin froh das es Institutionen gibt die Hunde aus dem Süden retten und sie nach Deutschland bringen.
Als ich mich entschied einen Hund aufzunehmen war ich erst in hiesigen Tierheimen. Aber da war man nicht bereit mir einen Hund zu geben, weil sie mich zu alt fanden. Ich bin 45 Jahre.
Also nahm ich Kontakt zum Tierschutz im Ausland auf und bekam meine Bella. Deshalb würde ich immer wieder einen Hund aus dem Auslandstierschutz nehmen.

Liebe Grüße
Tammy


» User #18260 schrieb:

Ich selber habe ja derzeit 2 eigenen und 2 Pflegehunde... alle von der Tierhilfe Fuerteventura (THF)!
Auch ich hatte meine "Erfahrungen" mit hiesigen Tierheimen... wollte 2 Hunde nehmen - Rasse, Alter egal...
ach sie haben ein Baby... sind selbstständig... nein, da haben wir nichts für sie... obwohl ich nur stundenweise arbeitet und den hund auch itnehmen hätte können. Zudem hatten wir ein Haus mit Hundeerlaubniss, ein großes Grundstück 1,97 h wo 500 qm fest eingezäunt waren!
Und das ist nichts für einen Hund?
Zudem waren die Storys über die beiden Hunde von Pfleger zu Pfleger völlig verschieden, sowie im Abgabegrund als auch im Wesen!
Was jetzt nicht heißt, das alle Tierheime so sind und schwarze Schafe gibt es nunmal auch überall.
Übers Internet kam ich dann auch an die THF und mein 1 Spanier kam... mttlerweile habe ich den 3 Spanier und habe keinen Entscheidung bereut! Auch wird einer meiner Pfleglinge (sieht wie ein Stafmix aus) bei mir bleiben... die Socke hat sich in mein Herz geschlichen.
Der Vorteil dr pflegefamilien ist nunmal, das der Hund in einer familie lebt, die Leute einem dort auch einiges über seine Angewohnheiten, Ängste usw. sagen können.
Klar, was in der Vergangenheit war wissen sie auch nicht, aber die Pfleglinge, die ich abgegeben habe sind bei tollen Leuten gelandet und der Kontakt besteht auch heute noch.
Zudem kann ich als Pflegestelle auch mitentscheiden, ob die Leute und der hund zusammen passen der nicht!

Wie gesagt... immer wieder gerne einen Auslandshund!


» User #14649 schrieb:

Hallo

Ich helfe im In- und Ausland (Spenden, Occasions Tierartikel, andere Leute auf die Tiere in den Heimen aufmersam machen...).
Könnte mir vorstellen, einen Hund aus dem Ausland zu adoptieren - aus dem einfachen Grund, dass es bei uns in den nahegelegenen Tierheimen relativ wenig Hunde gibt (so komisch es auch klingt..). Ich wohne in einem Dorf und im nächsten Stadttierheim hatte es letztes Mal auch nur 8 Hunde. Urlaub zu machen und diesen mit einem Besuch in einem Tierheim verinden, warum nicht? Wenns dann "Klick" macht bei einem Tier, umso besser icon_wink.gif Die Tiere aus dem Süden sind ja meist sehr verträglich. Allerdings würde ich für mich persönlich darauf achten, keinen Hund zu nehmen, der jahrelang als Strassenhund gelebt hat. Denn der musste sich selber versorgen, ist das Leben so gewohnt und ist wohl eher selbstständig und kann nicht mehr ganz so einfach an eine Wohnung, Stadtbesuche etc. gewöhnt werden.
Ich werde aber vielleicht gar nicht unbedingt in den Süden reisen, hab mir auch schon überlegt Deutsche Tierheime zu besichtigen (schaue jeden Sonntag "Tiere suchen ein Zuhause" und da sind oft 100-400 Hunde in den Heimen...

Wir haben momentan einen "Züchterhund" Zuhause, weil meine Mutter es so wollte - aber ich habe mir früher geschworen, später was für den Tierschutz zu tun und mind. einen Hund aus dem Tierschutz bei mir aufzunehmen.

LG


» User #12036 schrieb:

Hallo,

ich halte zwei Hunde aus dem Ausland und vier Katzen vom deutschen Tierschutz. Ich habe schlechte und gute Erfahrungen mit Hunden aus dem Ausland sowie aus dem Inland gemacht.

Grundsätzlich sehe ich das so, daß jeder für sich vollkommen wertfrei entscheiden sollte, ob und wo er in dieser Hinsicht aktiv wird.

Tierschutz kennt keine Grenzen. Wichtig für ihn ist nicht "wo" man sich engagiert, sondern "daß" man sich engagiert.

Ich bin es gewohnt dumm angemacht zu werden, weil ich Hunde aus dem Ausland halte, wo doch unsere Tierheime so überquellen. Es geht mir mittlerweile da vorbei wo den ganzen Tag die Sonne nicht hinscheint.

Es ist traurig daß dieses Thema immer und immer wieder Tierfreunde spaltet. Egal wo, Tiere haben bessere Menschen verdient!

LG Martina