Haustiere

Hund für eigenen Hof

» User #4101 schrieb:

Hallo,

Die Erziehung und Übung ist bei jedem Hund das A und O. Das jeder Bernhardiner davonrennt kann man so nicht sagen, alles eine Sache der Erziehung und des Charakters. Die Ausdauer muss ja auch erst mit jedem Hund trainiert werden.
Ich selbst bin Besitzer und ein grosser Fan vom Americanisch Canadisch Weissen Schäferhund, die sind sehr lernfreudig, ausdauernd, sehr Kinderlieb und pflegeleicht.

Gruss

Hombre


» User #4124 schrieb:

Huhu,
ich kenne jemanden der einen Hütehund vermittelt der dringend ein neues zuhause sucht.. der wäre bestimmt geeignet für den Hof.. wann wolt ihr denn umziehen?


» User #9552 schrieb:

Vielleicht ein Rottweiler!?

es sind tolle beschützerische Hunde, oder vielleicht auch einen Berner Sennenhund.

Lg lisa


» User #9552 schrieb:

Beauceron ist aber auch eine SUPER hofhund und trotzdem folgsam.


» User #10985 schrieb:

Ich würde einen Hovawart als super geeignet sehen. Es ist nicht nur eine hübsche sondern auch super intelligente Rasse. Nachfolgend etwas zum Ursprung dieser Rasse:
Sein Name leitet sich aus dem mittelhochdeutschen Wort "hovewart" ab - Wächter des Hofs und der Habe. Bereits im Schwabenspiegel, einem aus dem 13. Jahrhundert stammenden Gesetzeswerk, wird der "hovewart" erwähnt. In der Übersetzung heißt es dort: "Ein Hund heißt hovewart, der jemandes Häuser und Höfe Tag und Nacht hütet...". Der Diebstahl eines "hovewarts" wird weiterhin mit einer Geldstrafe von 10 Gulden belegt. Außerdem mußte der Dieb für gleichwertigen Ersatz sorgen. Zehn Gulden waren damals viel Geld, und anscheinend gab es auch schon eine ziemlich umfangreiche Hundezucht, denn sonst wäre die Beschaffung eines Ersatzes wohl nicht möglich gewesen. Die Beschreibung dieser "hovewarte" läßt darauf schließen, daß es bereits damals relativ einheitlich aussehende, große, derbe und kräftige Hunde gab.
Hovawarte gibt es in den Farbschlägen schwarzmarken, schwarz und blond. Auf dem nachfolgenden Foto ist eine schwarzmarkene Hündin abgebildet.
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Will man einem in Not geratenem Hund helfen und hat nicht vor zu züchten, so kann man sicher tolle Wegbegleiter dieser Rasse unter
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unter: Die Notvermittlung - für alle Hovawarte
finden.
LG Hovi

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» User #10852 schrieb:

Hallo,

ich muß mich hier jetzt mal über den Namen meiner Frau einloggen, weil ich hier unbedingt etwas zu sagen muß.

Seit Jahrzehnten habe ich nun mit Hovawarten zu tun, bin Mitglied im RZV, betreibe intensiven Hundesport (Breitensport, Schutzdienst). Und ich möchte hier mal anmerken, dass der Hovawart ja wohl alles ist, aber kein familienfreundlicher Hund der in Anfängerhände gehört (es mag einzelne Ausnahmen geben, aber die Hunde muß man ja auch erkennen können, was als Anfänger eher Glückssache wäre). Wenn man Herrchen eines Hovawartes sein möchte (vor allen Dingen bei großrahmigen Rüden, die bis zu 70 cm kriegen können), sollte man über die entsprechende Dominanz und Erfahrung verfügen, sonst gibt es nur wieder einen Hovi mehr für die Organisation Hovi in Not!

Es mag ja sein, dass sich der ein oder andere Hovi gut ins Familienleben integriert, dies aber doch nur, wenn die leitende Hand (keine harte Hand!) vorhanden ist. Zudem muß die Züchtung korrekt sein. Nicht selten sind enorme Wesenschwächen durch Verzüchtung bekannt.

Versteht mich hier nicht falsch, ich bin ein absoluter Verfechter des Hovis. Habe schon viel tolles mit meinen Hovis erlebt - er läßt einen nie im Stich. Aber für Hundeanfänger gibt es andere Rassen, wie z. B. den Schäferhund. Er ist sehr unterordnungsfreudig und wachsam.

Gruß
Markus


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