Haustiere

Kastration Rüde - ja oder nein?

» User #9303 schrieb:

Also ich hab meinen Rüden kastriert aus dem Tierheim übernommen, er ist total dominant, verträgt sich nur mit total unterwürfigen, kleinen Rüden, er deckt auch, inklusive Hängen, man könnte also sagen, dass er seine Kastration "ignoriert".
Ich hab ein Pferd kastrieren lassen , und ich! für mich persönlich!kann nur sagen, dass ich es nicht nochmal machen würde.Er war depressiv, ist total abgemagert, und hatte starke Prsönlichkeitsveränderungen,hat nicht mehr gefressen, wurde agressiv und total unausgeglichen, so stark, das er jetzt von TA Hormonspritzen kriegt.Wie gesagt, das sind meine Erfahrungen, ich weiß, dass es bei anderen Leuten ganz anders gelaufen ist, aber ich werde ohne absolut zwingßnden Grund keine Kastration mehr vornehmen lassen.Au0er bei einem KAter, einfach, weil die sonst plattgefahren werden


» User #6159 schrieb:

...die ewige Diskussion icon_wink.gif ...

Bisher war ich immer absoluter Befürworter und hab in meinem Bekanntenkreis und bei meinen Hunden auch immer die Erfahrung gemacht, dass kastrierte Rüden einfach sozialverträglicher sind...

Spike ist jetzt gut drei Jahre alt und auch recht früh (mit 1 1/4) kastriert worden. Er hat mit anderen Hund null Probleme, egal ob klein ob groß, ob dominant oder unterwürfig, ob männlich oder weiblich ABER er ist mir jetzt seit Anfang Dezember schon viermal gebißen worden, jedesmal von dominanten Hündinnen und bei meinem nächsten Rüden würde ich viel mehr abwägen und sicher auch erst mal warten, wie sich sein Verhalten wenn Hündinnen läufig sind bzw. sein Dominanzverhalten anderen Rüden gegenüber entwickelt bevor ich ihn kastrieren lasse.


» User #1682 schrieb:

Hallo,

nachdem ich ja vor langer Zeit mit diesem Thema angefangen haben, wollte ich mich, nachdem ich dachte die gröbsten Probleme wären aus der Welt, mal in dieser Richtung melden.
Nachdem ich meinen Olli, damals 6 Jahre, aus gesundheitlichen Gründen kastrieren ließ, er auf die inneren Fäden eine allergische Reaktion bekam und, obwohl er wegen dem ganzen Drum und Dran nichts gefressen hat und trotzdem 2 Kilo zugenommen hat, sage ich heute, besser wäre ich das Risiko der Verkrebsung eingegangen als nochmal eine Kastration bei so einem Hund. Gut, wir haben das vorher auch nicht gewusst, dass er daraufhin so phlegmatisch wird. Dass er seine Einstellung zu anderen Rüden nicht ändern war mir von vornherein klar, doch jetzt hat er auch Probleme mit dominanten Weibchen, sodass ich nur noch dabei bin, mit ihm Reißaus zu nehmen. Gebissen werden und sich noch kaum bewegen wollen und ständig mit Gelenksentzündungen kämpfen ist einfach zu viel.

Fazit ist, hätte ich das vorher gewusst, ich hätte es nie gemacht.
Liebe Grüße
Barbara und Stani und Olli


» User #18573 schrieb:

hallo,


also ich würde meinen rüden nie mehr kastrieren lassen.

wir haben ihn kastieren lassen weil wir gedacht hatten er wird ruhiger er ist jetzt fast ein jahr alt.

die kastration verlief folgender masen:

um acht uhr zum tierarzt.
narkose (vom doktor viel zu viel gegeben statt 25kg. 35kg geschätzt worden).
dann der grosse schnitt und dann zwei kleine und fertig.
der doktor nähte aber die wunde nicht zu war so 2cm lang.
rein ins auto und heim damit.
zuhause wie er dann aufgewacht ist das war einfach nur schrecklich er heulte und jaulte und dreht durch.
nach 3-4 stunde hatte er natürlich versucht aufzustehen. was noch nicht wirkli geklappt hat.

dann sind wir mal raus pippi machen.

er legt sich wieder auf den parkettboden. wo man sah das er noch immer blutet nach 5 stunden. und es einfach bis 17:00 nicht aufhörte.
bis ich dann einen anderen tierarzt angerufen habe und der gesagt hatte ich soll ihn sofort bringen. der hat im dann adrenalin auf die wunde gegeben. und wir mussten schauen das er ja nicht hin kommt und schleckt. natürlich ist das nicht so leicht. wie wir wieder zuhausen waren. musste ich kurz aufs klo und da war es kann auch schon passiert. er verlor eine menge blut nur weil er sich kurz mal daran geschleckt hatte. wir adrenalin drauf was mir der ta mitgegeben hat. hat wieder aufgehört. dann haben wir ihm um 18 uhr noch einen trichter für den kopf besorgt das er ja nicht dran kommt. trichter raufgemacht plötzlich stand er da und schaute auf einen fleck zusammen und bewegte sich ca 1 minute nicht mehr. plötzlich bekam er einen schock und sprang rückwerts. und wieder der selbe *** von vorne ganzer wohnzimmer boden voller blut. in panik tierklinik angerufen. 21uhr ab zur dreiviertl stunde entfernter tierklinik. der doktor hatte es dan mit art büroklammer zugetackert. hund war ganz brav.

er war dann noch 2 nächte in der tierklinik. und dann hatten wir ihn gott sei dank wieder froh und munter zuhause.wir mussten halt jede minuten aufpassen das sich die klammern nicht aufbeisst.

so unserere katrationsgeschichte von unserem labby nero.

jetzt wist er wieder wohl auf und voll die kröte

lg elena


» User #19313 schrieb:

Hallo,

ja, ich stehe auch vor der Frage: Kastration ja oder nein.

Ich habe einen fast 14 Jahre alten, reinrassigen Collie-Rüden. Nun hat er Tumore in den Hoden und ich bin mir nicht sicher, was ich machen soll.

Der Tierarzt meinte, da er für sein Alter noch recht fit ist (naja er sieht schlecht, wird taub und läuft hinten recht wacklig) würde er ihn operieren, wenn es sein Hund wäre. Das ist ja schon mal eine gute Aussage.

Allerdings bin ich wegen der Narkose und dem damit verbundenen Risiko schon besorgt. Allerdings macht mir der große Tumor auch Sorgen.

Ich weiß einfach nicht, was für meinen Hund das Beste ist.
Ich hoffe Ihr könnt mir einen Rat geben.


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