Gehorsam nur durch die Schutzprüfung?!? Haustiere

Gehorsam nur durch die Schutzprüfung?!?

» User #1233 schrieb:

Jill-K. hat folgendes geschrieben::
also ich selber bin in einem schäferhundverein und arbeite auch mit den hunden, die mein vater züchtet und ich enke mal ( laut erfahrung) e sgibt immer hunde die trotz schutzhundprüfung nicht wirklich 100% gehorsam sind, aber die ausgebildeten hunde können gefahrensituationen viel besser einschätzen.
hunde mit schutzhundprüfung müssen nach dem neuem gesetz alle bh haben , so das man eigentlich sagen kan, das hunde mit einer SCHH besser höhren uw. aber es kommt darauf an welche schutzhundprüfung man shcon abgelegt hat.
das beste gehorsam kann man ich sage es noch mal "kann man" erreichen wenn man SCHH3 hat.Hallo jill!Ich kann mit den ganzen Abkürzungen nichts anfangen, was heißt zum Beispiel "bh"? Und die verschiedenen Schutzprüfungen liegen noch in weiter Ferne bei mir, Ich hab ja noch nicht mal die Begleithundeprüfung. Danke für deine Auskunft, aber ich werde den Schutz mit meinem Hund doch nicht machen. Agility finde ich mittler Weile interessanter.
LG Aaron

aber trotzdem ist das wichtigeste immernoch:hund und hundeführer müssen aufeinander abgestimmt sein und sie sypathie muss stimmen.


» User #934 schrieb:

hallo aaron!
Bh heißt Begleithund, Sch H heist Schutzhund.
@jill-K:
Zum Thema: am besten hört ein Sch H 3 hund, kann ich nur sagen, um überhaupt mal zum Schutz gehen zu dürfen , muß der Hund die BH positiv abgelegt haben.
Natürlich ist ein Hund der Sch H 3 hat schon jahrelang in Ausbildung, da ist es für meine begriffe selbstverständlich daß er sehr gut hört.
Das selbe kann ich aber auch mit einem Hund erreichen, der "nur" BH hat, wenn ich am Ball bleibe und fleißig mit ihm arbeite und übe.

ich bin selber oft genug auf turnieren, bzw. ist mein mann schutzhelfer, da sehe ich SCh h 3 Hunde, die nicht annähernd die Unterordnung und den gehorsam draufhaben, den so manch anderer in der normalen BH sehr wohl hat

Ich trete derzeitig in der BH 2 an, (das ist nach ÖHU reglement so wie bei den meisten anderen Vereinen Obedience). In der gleichen Klasse startet auch ein SCH H 2 Hund in SCH H 3 ausbildung. er ist seltenst unter den 1. drei...

nur so als beispiel... icon_wink.gif

Naja, über dieses Thema könnt man fast streiten, aber das wolln wa ja nich icon_wink.gif

Lg. Alisha icon_wink.gif


» User #1565 schrieb:

@alisha

klar es gibt immer die hunde und die hunde...ich denke mal jeder hund kann sehr gut hören wenn man ihn gut trainiert.

ich sagte dies auch nur als beispiel mit dem sch h3...
ich habe auch nen hund gehabt, der nur bh hatte und er hat super gehört...ich denke einfach mal, es ist nur eine frage der ausbildung des hundes...


» User #107 schrieb:

Hallo,

diesen Beitrag habe ich hier an anderer Stelle schon einmal hinterlegt, möchte es hier aber noch einmal gerne wiederholen, da er, wie ich meine hier sehr gut hineinpaßt.

Da der Schutzdienst im Zusammenhang mit den Kampfhunden (was für ein Wort? ) in die Diskussion geraten ist, muß erstmal geklärt werden, was Schutzdienst überhaupt ist.

Die Schutzhundausbildung hat mit den aggressiv gemachten Killerhunden natürlich nichts zu tun. Im Gegensatz zu Kampfhunden, die ausschließlich beißen sollen, hat beim Schutzdienst der Gehorsam des Hundes allerhöchste Priorität.

Während der Ausbildung lernt der Hund, seinen Besitzer zu verteidigen, wenn Ihm Gefahr droht.

Zwischenfrage: Wem droht Gefahr? Wer hat solche Feinde, daß er oder sie sich durch einen Hund mit Schutzhundausbildung "bewaffnen" muß? icon_eek.gif

Der Hund lernt einen Angreifer auf Befehl sofort wieder loszulassen, wenn dies von ihm verlangt wird.
Dazu wird der Schutzhund darauf ausgebildet, in einen künstlichen Beißarm zu packen. Bleibt die Person stehen, so soll der Hund den Beißarm auf Kommando sofort loslassen. Er soll jeden Fluchtversuch durch Zupacken verhindern. Er findet nach Anweisung eine versteckte Person durch Absuchen eines Geländes. Der Besitzer eines gut ausgebildeten Schutzhundes wird immer demonstrieren können, dass der Hund nicht böse auf den Menschen im allgemeinen reagiert. icon_wink.gif

Soviel zum Idealfall. Doch leider ist nicht jeder Fall ein Idealfall.

Denn nicht jeder Hund ist für diese Art der Ausbildung geeignet. Ängstliche sowie durch Züchtung oder durch schlechte Haltung aggressive Hunde können durch diese Ausbildung zu einer Gefahr für ihre Umwelt werden. Sie würden lernen, dass sie sich durch Beißen und aggressives Verhalten bei einem fremden Menschen durchsetzen können. Sie würden durch den Schutzdienst in diesem Angriffs-Verhalten unterstützt werden und es könnte passieren, dass sie diese Reaktion dann auch gegenüber anderen Menschen zeigen oder ausprobieren. icon_sad.gif
Außerdem tun sich viele Menschen auch schwer in der Erziehung Ihrer Hunde. Und wenn eine solche Person sich entschließt, seinem Hund eine Schutzhundausbildung zukommen zu lassen, er in der Erziehung aber schon inkonsequent und unsicher ist, sind doch Probleme schon vorprogrammiert.

Leider läßt sich selbstverständlich keiner vorschreiben, ob sein Hund zur Schutzhundausbildung geeignet ist oder nicht. Und schon gar nicht läßt sich jemand sagen, ob er selbst geeignet ist, seinen Hund auszubilden. Dann wird versucht und gemacht - mehr schlecht als Recht - und wenn es dann nicht so klappt, dann trägt immer der Hund die Schuld. icon_sad.gif
Schließlich wird resigniert die Ausbildung abgebrochen!

Und was hat man dann?

Einen unfertig und falsch ausgebildeten Schutzhund. Und wenn dann ein tragisches Unglück passiert, ist der Leidtragende immer der Hund.

Um es aber klarzustellen:
Ich möchte hier niemanden die Fähigkeiten im Umgang mit seinem Hund absprechen! Kann ich auch gar nicht, da mir dazu die Grundlagen fehlen. Ich möchte nur anmerken, daß es aber diese latenten Gefahren in der Schutzhundausbildung gibt.
Und da meine ich doch, daß es viele Alternativmöglichkeiten gibt, die ebenso Spaß und Freude für Hund und Mensch bieten.
Und da lauern sicherlich keine Gefahren.

Charly


» User #934 schrieb:

Hallo charly!
zu deinem beitrag kann ich dir ein gegenteiliges Beispiel nennen:
Ich habe selbst 2 Hunde. beide ausgesetzt, bzw. plötzlich nicht mehr gewollt.
Mit meiner großen hab ich SCHH gemacht, aus dem einfachen Grunde, da sie von ihrem vorbesitzer Mannscharf gemacht wurde. D.h. sie wollte nicht auf besagten Ärmel, sondern lieber den Mann der drinsteckt. icon_eek.gif naja, was tun?! nach langem hin und her, habe ich mich dazu überreden lassen(von meinem mann, der selbst Schutzhelfer ist und Schutzhunde ausbildet) ihre antrainierte aggression vom mann auf den Ärmel umzuleiten.
Und siehe da, es hat geklappt.
Nach diesem erlebnis, habe auch ich mich ausführlich mit der Schutzausbildung befasst, und ich kenn ehrlich wirklich keinen ausgebildeten Schutzhund, den ich mit Kommando "Faß" oder wie auch immer auf einen menschen hetzen kann. Die Hunde rennen im besten Fall drauflos und bleiben dann verdutzt vor betreffender Person stehen und suchen nach einem Ärmel...ist keiner da, ist der mensch uninteressant.
Und glaub mir ich kenn viele Schutzhunnde (so an die 50) und bei allen ist es gleich... gott sei dank!
Auch bin ich selber Ausbildnerin allerdings in anderen sparten, und bei uns im verein ist es sehr wohl sitte, daß hund und vor allem HF vor beginn der Ausbildung erst mal "gecheckt" wird, ob eine eignung überhaupt vorhanden ist.
Außerdem, hab ich ja schon vorher geschrieben, daß der Schutzaufbau erst mal über den Spieltrieb gesteuert wird und es sich nicht um den Verteidigunstrieb des Hundes handelt, dieser auch nicht mehr oder weniger gefördert wird.
Auch ein Hund ohne jegliche Schutzhundambitionen kann zur Gefahr werden, wenn er Gefahr für sein Rudel oder gar seinen Herrn sieht. das hat aber schon rein gar nichts mit Schutzausbildung zu tun.
in vernünftigen Hundeschulen und vereinen wird mit sicherheit darauf geachtet, daß der Hund anständig gearbeitet wird und keine gefahr darstellt.
Allerdings ist es jedem HF selbst überlassen, welche schule er besucht und leider gibt es viele schwarze schafe... icon_sad.gif
Ich kann in einem schlechten verein genauso meinen Hund mit Agility oder Unterordnug derart niederarbeiten, daß er entweder bald körperlich kaputt ist (wenn ich zu früh anfange und ihm zu viel abverlange) oder sich jedem Gehorsam entzieht, weil er einfach nicht mehr kann und überfordert ist...

es liegt rein an den Vereinen und schulen, mit solchen mißständen aufzuräumen.

Lg.Alisha icon_wink.gif


» User #1565 schrieb:

ich denke mal ein ausgebildeter hund kann ein guter schutz sein, auch wenn jeder mensch sich selber schützen musss...

mir macht es einfahc spaß einem hund etwas beizubringen und freue mich immer wenn meine hunde wieder erfolgreich was gelent haben...

für mich steht der spaß beim hundesport an erster stelle und ich muß ehrlich sagen, dass ich mich mt einem hund ( vor allem ausgebildeten hund) sicherer fühle wenn ich abends oder nachts durhc die straßenn gehe o.ä.


» User #991 schrieb:

Zitat:
ich denke mal ein ausgebildeter hund kann ein guter schutz sein, auch wenn jeder mensch sich selber schützen musss...


Und ich stelle hier die Frage erneut: vor wen oder was wollt/ müßt ihr euch schützen? Steht ein Krieg an?

Michaela


» User #934 schrieb:

Hallo Michaela!
Und ich geb dir reneut recht...

@ Jill-K
Jill-K. hat folgendes geschrieben::
und ich muß ehrlich sagen, dass ich mich mt einem hund ( vor allem ausgebildeten hund) sicherer fühle wenn ich abends oder nachts durhc die straßenn gehe o.ä.


Also mal ehrlich, wenn ich in so nem schlechten viertel wohne, daß ich Angst haben muß, dann geh ich in nen selbstverteidigungskurs oder so...

Abgesehen davon, wann, außer zum Gassi gehen, nehm ich nachts meinen Hund mit?

Und nochwas zum nachdenken: Schon mal daran gedacht, daß wenn du deinen Hund zu deinem Schutz ausbildest (obwohl ich nach wie vor der Meinung bin, daß die herkömmliche und vor allen Dingen verantwortungsvoll gelehrte Schutzausbildung nicht zum Bodyguard macht), und er dann wirklich mal in die Situation kommt, dich schützen zu müssen (was eh fast jeder Hund, ob ausgebildet oder nicht, macht).
und dabei jemanden verletzt?
Was dann?

Und nochmal zur errinnerung, ein gut und seriös ausgebildeter Hund reagiert nicht auf den Menschen, sondern nur auf den Ärmel.

Ich für meinen teil verlass mich nicht auf die Beißkraft meines Hundes, sondern bin vielmehr selbst in der lage mich zu verteidigen...

Denk mal drüber nach...

Lg. Alisha icon_wink.gif


» User #985 schrieb:

Mal ein ganz anderer Gedanke zu dem Thema:

EIGENTLICH sollte ja der HF der Rudelführer sein und EIGENTLICH ist es doch die Aufgabe des Rudelführers, sein Rudel zu beschützen und nicht umgekehrt, oder?!? icon_wink.gif

Gruß
Zwurbel


» User #991 schrieb:

Alisha hat folgendes geschrieben::
Hallo Michaela!
Wie meinst das jetzt! icon_wink.gif
Lg. Alisha icon_smile.gif


Alisha, hatte den Beitrag übersehen, sorry.

Ja wie mein ich das? So wie ich geschrieben. Du scheinst wirklich die erste zu sein mit der man über dieses Thema diskutieren kann und keinen sinnlosen Phrasen kommen icon_wink.gif

@Zwurbel

jepp icon_smile.gif so wird ein Schuh draus

Gruß Michaela


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