Haustiere

Hundegedichte! Kennt ihr schöne? Schreibt mit!

» User #8882 schrieb:

Hallo,

das nachfolgende bekam ich zum Trost für meine Jeannie (mein kleiner Einzahn) welche auch im Virtuellen Tierfriedhof zu sehen ist und fand es zwar traurig doch auch sehr schön: icon_heul.gif



Bleib' noch einen Tag


Lange kannte ich dich nicht,
da stands du schon bei Gott vor Gericht.

Ich wollte das nicht verstehen
und ließ dich nicht gehen.

Ich dachte das ich ohne dich nicht leben mag
und bat dich: "Bitte bleib´noch einen Tag."

Deinen Kopf, den streichel ich.
Was hier passiert versteh´ich nicht.

Ich glaube nicht, daß ich dein Tod ertrag´,
"Bitte bleib´noch einen Tag."

Beim letzten Schritt, da halt ich dich.
Dein Blick sagt mir: "Ich liebe dich."

Gute Zeiten hatten wir,
komm zurück und bleib bei mir.

Zu spät, es ist vorbei.
Meiner Kehle entrinnt ein Schrei.

Nie werde ich dich vergessen,
kein Hund kann sich an dir messen


» User #9719 schrieb:

Er ist Dein Freund,
Dein Partner, Dein Beschützer, Dein Hund.
Du bist sein Leben, seine Liebe, sein Anführer.
Er wird bei Dir bleiben, treu und ergeben,
bis zum letzten Schlag seines kleinen Herzens.


» User #9719 schrieb:

Hab nen paar Zitate:

Dass mir mein Hund das Liebste sei, sagst du oh Mensch sei Sünde, mein Hund ist mir im Sturme treu, der Mensch nicht mal im Winde.

Franz von Assisi

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Wir schenken unseren Hunden ein klein wenig Liebe und Zeit. Dafür schenken sie uns restlos alles, was sie zu bieten haben. Es ist zweifellos das beste Geschäft, was der Mensch je gemacht hat.

Roger Andrew Caras (1928 - 2001), Präsident des britischen Tierschutzvereins

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Der Hund ist das einzige Wesen auf Erden, das dich mehr liebt als sich selbst.
Josh Billings

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Die Treue eines Hundes
ist ein kostbares Geschenk

Konrad Lorenz

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Die Sprache des Menschen dient dazu, Gefühle auszudrücken, vorzutäuschen oder zu verbergen.
Die Sprache des Hundes kennt keine Lüge.

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Ich habe des öfteren darüber nachgedacht,
warum Hunde ein derart kurzes Leben haben,
und bin zu dem Schluß gekommen, daß dies aus Mitleid mit der menschlichen Rasse geschieht;
denn da wir bereits derart leiden, wenn wir einen Hund nach zehn oder zwölf Jahren verlieren,
wie groß wäre der Schmerz, wenn sie doppelt so lange lebten?

Walter Scott, 1771-1832


» User #9719 schrieb:

Der letzte Gang

Bin ich dereinst gebrechlich und schwach
Und quälende Pein hält mich wach -
Was Du dann tun mußt - tu es allein.
Die letzte Schlacht wird verloren sein.

Daß Du sehr traurig, verstehe ich wohl.
Deine Hand vor Kummer nicht zögern soll.
An diesem Tag - mehr als jemals geschehen -
muß Deine Freundschaft das Schwerste bestehen.

Wir lebten in Jahren voll Glück.
Furcht vor dem Muß? Es gibt kein Zurück.
Du möchtest doch nicht, daß ich leide dabei.
Drum gib, wenn die Zeit kommt, bitte mich frei!

Begleite mich dahin, wohin ich gehen muß.
Nur - bitte bleibe bei mir bis zum Schluß.
Und halte mich fest und red mir gut zu,
bis meine Augen kommen zur Ruh.

Mit der Zeit - ich bin sicher - wirst Du es wissen,
es war Deine Liebe, die Du mir erwiesen.
Vertrauendes Wedeln ein letztes Mal -
Du hast mich befreit von Schmerzen und Qual.

Und gräme Dich nicht, wenn Du es einst bist -
Der Herr dieser schweren Entscheidung ist.
Wir waren beide so innig vereint.
Es soll nicht sein, daß Dein Herz um mich weint.


» User #107 schrieb:

Der alte Kettenhund

Ich bin allein; es ist schon Nacht, und Stille wird`s im Haus,
dort ist ein Feuer angefacht, dort ruht mein Herr sich aus.

Er liegt im warmen Federbett, deckt bis ans Ohr sich zu,
und ich auf meinem harten Brett bewache seine Ruh´.

Die Nacht ist kalt, ich schlafe nicht, der Wind aus Ost weht kalt.
Die Kälte ins Gehirn mir kriecht, ich bin ja auch schon alt.

Die Hütte, die mein Herr versprach, erlebe ich nicht mehr,
der Regen tropft durch´s morsche Dach, Stroh gab´s schon längst nicht mehr.

Die Nacht ist kalt, der Hunger quält, mein Winseln niemand hört.
Und wüßt´ mein Herr auch was mir fehlt, er wird nicht gern gestört.

Die Nacht ist lang, zum zehnten Mal leck ich die Schüssel aus,
den Knochen, den ich jüngst versteckt, den grub ich längst schon aus.

Die Kette, die schon oft geflickt, sie reibt den Hals mir bloß.
Sie reicht nur noch ein kurzes Stück - und nie werd' ich sie los.

Was Freiheit ist, das lern ich nie, doch weiß ich, ich bin treu.
So lieg ich, warte auf den Tod, denn dieser macht mich frei.



Viele Grüße
Charly

Für die Tiere ist die Erde die Hölle.
Und ihre Teufel sind die Menschen.
(Arthur Schopenhauer)


» User #9359 schrieb:

Hallo,
warum sind Hundegedichte nur immer so furchtbar traurig? icon_cry.gif
Schnief - Eva


» User #107 schrieb:

Keksi hat folgendes geschrieben::
Hallo,
warum sind Hundegedichte nur immer so furchtbar traurig? icon_cry.gif
Schnief - Eva


Weil für einen Großteil der Hunde das Leben bei den Menschen unter erbärmlichen Bedingungen stattfindet. icon_cry.gif

Viele Grüße
Charly


» User #9996 schrieb:

Ich hab gesehen, dass dieser Treat sooo lang keine Beachtung mehr gefunden hat-aber ich find das so eine schöne Idee-es gibt so viele wunderbare Gedicht und Sprüche über die liebenswerten Hunde icon_smile.gif

Daher dacht ich mir ich schreib hier mal eins rein, was ich so wahr finde-einfach schön:

Hundesprache

Wie armselig, unfähig, sich mitzuteilen, ist der Mensch,
trotz seiner hohen Intelligenz,
wenn er seines wichtigsten Mediums- der Sprache- beraubt ist.
Und ein Hund?
Er hat die außergewöhnlichsten Einfälle,
um uns zu verdeutlichen, was er will.
Er kann alles ausdrücken was ihn bewegt -
nur ist der kluge Mensch meist zu beschränkt, um zu kapieren!


» User #9996 schrieb:

Ohje...hab grad beim nochmal durchschauen gesehen, dass ich mächtig verschaut habe...wurd ja doch die letzten Tage dazu was geschrieben...

ich sollte wirklich mal über eine Brille nachdenken *grins*


» User #10312 schrieb:

Hier ein Gedicht, dass mich immer noch zu Tränen bringt:

Die Gedanken eines Kampfhundes

an euch Menschen

Ich kann lieder nix sagen,
ich bin nur ein hund,
und werd geprügelt seit Tagen.
Wenn ich nur schreiben könnte,
schrieb ich euch ein Gedicht,
mit Tränen im Gesicht.

Man sagt ich wäre ein Kampfhund,
und dass ich gefährlich bin.
Öffnet eure Augen
und schaut genauer hin.

Bin nicht nur ein Werkzeug
vom Menschen schafr gemacht,
von diesen Skrupellosen,
die nicht nachgedacht?

Jetzt bin ich scharf und beisse auch,
doch so einen Hund wohl niemand braucht.

Man sagt, dass ich jetzt sterben muss,
mit dem Wahnsinn sei jetzt Schluss.
Doch wenn ich jetzt auch sterben muss,
durch Todesspritze oder Schuss,
gebe ich euch Menschen einen Rat,
ich bin ein Hund, ein Kamerad.

Lasst meinen Tod nicht sinnlos sein,
und lasst uns Hunde, Hunde sein.

Das schrieb ein Hund, der Kampfhund ist,
der weiß, dass manch ein Mensch nicht besser ist.


Ist das Gedicht nicht der Hammer?
Endlich sagt mal jemand was wahr ist und wo viele die Augen vor verschliessen.

Liebe Grüße Jasmine und Schmuserudel


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