Haustiere

Was Ihr schon immer über Bouvier des Flandres wissen wolltet

» User #4762 schrieb:

Der Bouvier des Flandres

Der Bouvier des Flandres ist ein sogenannter „Einmannhund“, er ist also sehr auf „seinen“ Menschen bezogen. Das heißt aber NICHT, dass er seiner restlichen Familie, besonders Kindern NICHT zugetan ist.
Fremden gegenüber verhält er sich neutral bis misstrauisch. Meine Erfahrung zeigt mir deutlich, dass man hier seinem Bouvier vertrauen sollte. Er ist bereit treu und ergeben für „seine“ Familie da zu sein und würde diese auch im Ernstfall verteidigen.
Abhängig von der Zucht findet man heute Sport- und Diensthunde, die eine konsequente Erziehung benötigen, aber diese ist nicht unbedingt schwierig. Aber auch Bouviers aus ausschließlich Familien- und Ausstellungszuchten, die eine sehr gute Unterordnungsbereitschaft haben und somit relativ einfach zu erziehen sind.

Der Bouvier des Flandres ist sehr anhänglich, wie ein ruhiger Schatten lebt er bei seinen Menschen. Er ist absolut nicht für die Ketten- bzw. Zwingerhaltung geeignet, was KEIN Hund grundlegend angetan werden sollte. Bouviers brauchen den Anschluss an IHRE Familie.
Wer sich nicht vorstellen kann mit einem überdimensionalen Fußwärmer und Schatten leben zu können, sollte sich für eine andere Rasse entscheiden. Einige Buffis halten sich trotz ihrer stattlichen Größe für Schosshunde – wer dazu Fragen hat, kann sich beruhigt an mich wenden.
Bouviers haben ihren eigenen Charakter, der sich in Worte nicht wirklich wiederspiegeln kann. Es ist irgendwie ein Schuss Humor in ihm, dies ist eben eine Eigenart dieser Rasse. Er ist sich im Allgemeinen durchaus seines Wertes bewusst. Ein Bouvier benötigt als intelligenter und lauffreudiger Hund viel Auslauf und etwas Beschäftigung.
Vorsicht bei Ausübung von ZWANG – hier reagiert ein Bouvier mit absoluter nicht ausschaltbarer STURHEIT! Man könnte eher einem Elefanten Schreibmaschine beibringen, als einen Bouvier über Zwang zu erziehen. Hier bedarf es Einfühlungsvermögen, Überzeugung und eine Portion Humor!

Ein Bouvier kann durch aus als Begleithund, Schutzhund, Fährte, Obedience, Agilitiy, Mobilcity, Flächensuchhund und auch als Katastrophenhund eingesetzt werden. Allerdings leben die meisten Bouviers als ganz normale Familienhunde.

Der Bouvier kann stundenweise allein gelassen werden, wenn er den dazu gehören Ausgleich erhält. Kein Hund verdient es, den ganzen Tag allein zu bleiben und schon gar nicht ein Bouvier des Flandres, da er sehr auf seinen Menschen fixiert ist!
Mein Bouvier ist ein sehr ruhige Hausgenosse und beim Spaziergang temperamentvoll. Stimmt die Bewegung des Hundes, kann ein Bouvier durch aus in einer Wohnung gehalten werden und benötigt nicht unbedingt einen Garten. Ein Garten reicht sowieso nicht aus, um seinen Bewegungsdrang stillen zu können. Bouviers können problemlos mit dem Fahrrad oder Pferd mitlaufen.

Es gibt sehr unterschiedliche starke Jagdtriebe, die jedoch in der Regel und bei entsprechender Erziehung kontrollierbar sind. Um Raufereien ganz besonders bei Rüden zu vermeiden, ist es notwendig, dass man diesen Hunden eine gründliche Sozialisierung „zur Verfügung stellt.“

Beschreibung dieser übergroßen Fusselbürste (Bouvier des Flandres)
Der Buffi ist ein imposanter Gebrauchs- und Familienhund, der sich immer mehr größter Beliebtheit erfreut. Die meisten Menschen, die ihm begegnen sind doch sehr erstaunt und legen einen gewissen Respekt an den Tag, was ich auf sein bärenhaftes Aussehen zurückführe. Bouviers stammen sowohl aus dem französischen Teil wie aus dem belgischen Teil Flandres. Sie gehören zu der Rasse der Senn- und Treibhunde. Seine eigentliche „Aufgabe“ war es Kuhherden zu Bewachen, Treiben, Hüten und zu Beschützen. Daher auch sein Name „Ochsentreiber“ .
Durch seinen Körperbau und Kraft, konnte man ihn auch als hervorragenden Karren- und Ziehhund verwenden. Heute ist dies ja nun nicht mehr wirklich notwendig. Aber, wer einen ausgewachsenen gesunden Bouvier hat, lernt ihn doch im Winter mit Schlitten und Kleinkind sehr zu schätzen! Ganz besonders in Gegenden, wo mehr Schnee zu erwarten ist.
Diese doch sehr unterschiedlichen Aufgaben konnte nur ein großer, sehr kräftiger Hund in Angriff nehmen, der witterungsunempfindlich, selbständig, mutig und absolut zuverlässig war.

Körperbau

Wie schon erwähnt, gehört der Bouvier des Flandres zu den Rassen, die eine Erscheinung sind. Sie erreichen eine Größe von ca. 68 cm. Ideal für Rüden sind 65 cm/ für Hündinnen 62 cm. Das Gewicht schwankt – je nach Körpergröße ca. 34 – 40 +/- 5 kg. Der Körperbau ist mächtig, mit einer kräftigen Brust und kurzem, breitem, sehr muskulösen Rücken. Sein gesamtes Erscheinungsbild schlägt jeden Angreifer in die Flucht. Seine Gesamterscheinung sollte kompakt und quadratisch sein. Die Beine sind kräftig und enden in tatzenähnlichen Pfoten, diese sind rund und ungemein kräftig.
Der Kopf ist wuchtig und die Schnauze breit und nicht all zu lang. So ne richtige Knutschebacke. Die Rute ist selbstverständlich nicht kupiert, so dass es passieren kann, dass ein Welpe mit Ringelrute auf die Welt kommt, was sehr angenehm im Winter ist, da man diese als Muff doch sehr gut handhaben könnte. Die Augen sind sehr dunkel, sie spiegeln seine ausgeglichene Kraft, seine Zuverlässigkeit, seine Treue und Ergebenheit wieder. Zuweilen fangen diese auch an zu glühen, der Halter eines Bouviers erahnt, welche ungeheuere Kraftreserven hier noch schlummern. Und stellt sich seelisch und moralisch darauf ein. Meine Erfahrung: Wenn Dukes Augen zu glühen, dann geh ich lieber mit ihm raus zum Toben, schont meine Wohnung, meine Nerven und er kann sich so richtig austoben. Alles in allem, ist ein Bouvier eine Erscheinung, der starke Haarbewuchs und das richtig getrimmte Fell geben dieser Erscheinung nach das „I“-Tüpfelchen bzw. das Sahnehäupchen! Bouviers gibt ist in schwarzer, grauer, gelb-blonder, pfeffer-salzfarbene und geströmte Fellfärbungen. Lediglich rein braune oder weiße Farbe ist NICHT für die Zucht zugelassen.

Charakter
Das Idealbild eines Allroundhundes spiegelt sich im Bouvier wieder. Artgerechte Haltung, liebvolle, konsequente Erziehung immer vorausgesetzt.
Er ist durch seinen Bewegungsdrang ein ausdauernder Begleithund. Sein Mut, sein Verstand, seine unbestechliche Treue und Wachsamkeit, sowie seine natürliche SCHÄRFE mit hoher Reizschwelle machen ihn zu einem idealen Wachhund. Bouviers haben einen ausgezeichneten Geruchssinn, so dass er auch ein idealer Suchhund ist. In der Familie fügt er sich problemlos ein – Welpen benötigen hierfür allerdings erst einmal ihre Grenzen, sie sind eben noch Babys und müssen erst ihren Platz in der Familie erlernen. Er liebt Kinder, Tiere allerart, vor allem Katzen, bei entsprechend kurzer Gewöhnungszeit.
Er ist zwar seinem speziellen Menschen sehr, sehr zugetan, aber auch der restlichen Familie treu ergeben. Trotz seiner wirklichen absoluten ***ruhe und Ausgeglichenheit spielt er sehr gern. Bouviers gehören zu den Grosshundrassen und man sollte ihnen zum Erwachsenwerden ZEIT lassen. Dies dankt Ihr Bouvier mit Lernbereitschaft und hoher Auffassungsgabe, sowie seiner relativ hohen Lebenserwartung von bis zu 15 Jahren. (Allerdings mein Mann seiner Tante ihr Buffi wurde 19 Jahre!) Bouvier des Flandres sind selten Angstbeißer, da diese Hunde sich ihrer Größe und Stärke durchaus bewusst sind. Ausnahmen resultieren aus falscher Haltung oder gedankenloser Überzüchtung.

Haltung
Der Bouvier gehört nun wirklich nicht zu den kleinen Rassen, sein Erscheinungsbild ist respekteinflössend, sein Charakter einfach zum Verlieben. Aber, es ist schon verwunderlich dass dieser Teddy auf 4 Pfoten leichtflüssig, wie ein elfenhaftes Wesen, wendig wie ein Otter und sportlich, wie ein Maserati durch sein Leben geht. Um dies zu erhalten, benötigt er viel Bewegung. Mein kleiner Riese liebt ausgiebige Spaziergänge. Wie sich Duke neben einem Pferd oder Fahrrad hält – entzieht sich meiner Kenntnis, da ich im Gebirge lebe und Fahrradfahren hier mir zu anstrengend ist und ab einer bestimmte Größe sind mir Pferde unheimlich. icon_smile.gif
Im Allgemeinen sollen Bouviers damit keine Schwierigkeit haben. Bouviers sollen hervorragende Schwimmer sein. Davon muss ich meinen Duke erzählen, denn er muss erst überredet werden, aber wenn dies so dann geschah, dann aber gib ihm.
Es macht einem Bouvier Freude durch Seen zu schwimmen, wobei die Jahreszeit ihm vollkommen egal ist. Hat man das Glück einen Garten sein Eigen zu nennen und vernachlässigt man seinen Bouvier verschafft sich dieser zur Not auch selber seinen Auslauf. Befindet sich der Bouvier im Hof oder im Garten, sollte man sich im Klaren sein, dass ein Bouvier ein ausgezeichneter Wachhund ist und „seine“ Familie im Notfall durchaus zu beschützen und zu verteidigen weiß.
In der Wohnung allerdings hat man hin und wieder das Gefühl, ein großen Plüschhund auf dem Boden liegen zu haben. Man merkt ihn nicht. Nur dann und wann hört man ein tiefes, dunkles und sehr angenehmes Bellen, mit dem sich der kleine Lauser in Szene zu setzen weiß. Wie jeden Hund sollte auch einem so großen doch sehr stattlichen Hund ein reines Zwinger-oder Wohnungshunddasein ohne Gartenauslauf ersparen.

Fellpflege
Tja, das ist hier ne haarige Sache im wahrsten Sinne des Wortes. Bouviers müssen 2 – 3-mal in der Woche für 1 – ½ Stunden gekämmt werden. Und dies ist nicht ohne. Um das rassetypische Erscheinungsbild zu erreichen und zu erhalten muss er ebenfalls alle 2 – 3 Monate fachgerecht getrimmt werden (gezupft). Allerdings wird von mehreren Bouvierbesitzern mir bestätigt, dass sie alle 6 Monate wirklich trimmen, dafür aber die Fellpflege intensiver betreiben.
In der Wohnung ist es nicht hinderlich, dass dieser Hund ein langes Fell hat. Er verliert kaum Haare, Voraussetzung dafür ist, eine intensive regelmäßige Fellpflege. Manche lassen ihren Bouvier sogar zuwachsen, allerdings verfilzt er bei dieser Maßnahme und ein kompletter Schnitt wird dann unumgänglich. Ganz besonders legt ein typischer Bouvierbesitzer großen Wert auf die Bartpflege. Die Bouviers werden auch „Dreck- bzw. Schmutzbart“ genannt. Tja, dies hat auch seinen Grund, denn hier hängt sich alles fest, was irgendwie mit der Zuckerschnauze in Berührung kommt. Also heißt es für einen Bouvierbesitzer tägliches Reinigen des Bartes und auch Bürsten und Kämmen. Sollte man dies außer Acht lassen, verfilzt auch dieser Bart und er gehört einfach dazu. Ein verpfuschter Bart braucht ca. 1 Jahr um nachzuwachsen.
Bouviers werden sehr oft mit Riesenschnauzern verwechselt, dies ist hier in Thüringen der Normalfall. Nur ein Kenner wird diesem Irrtum nicht verfallen.

Fassen wir mal zusammen: Was ist ein Bouvier des Flandres?
Er ist ein mächtiger, imposanter, sehr treuer, mutiger, Kinder- und Tierlieber, ruhiger Fußwärmer und absolut zuverlässig. Selbstverständlich muss man ihm konsequent erziehen, selbstverständlich benötigt er seine Bewegung und auch Aufgabe. Aber, wer diese Rasse einmal als Freund hatte, wird sich keiner anderen Rasse wieder zu wenden.
Bevor man sich für einen Bouvier entscheidet hier ein paar Tipps:

Finger weg, wenn man konsequente Erziehung für absoluten Luxus hält.
Finger weg, wenn man ein kleiner Putzteufel ist.
Finger weg, wenn man sich einen Bouvier nicht wirklich leisten kann.
Finger weg, wenn man der Meinung ist, ich habe alle meine Hunde mit DRUCK erzogen, also auch einen Bouvier.
Finger weg, wenn man nicht bereit ist diesem Hund lebenslang ein liebevolles zu Hause zu bieten.
Finger weg, wenn der Bouvier an die Kette oder in den Zwinger soll - sollte hier jemand sein, der Zwingerhaltung für toll findet, sperre ich ihn gerne dort ein. Nach einer Woche wird er wissen, dass er seine Einstellung ändern muss. Genauso Kettenhaltung, wie würde man sich selbst fühlen, wenn man eine Kette um den Hals hat, 20 Meter nach links und 20 Meter nach rechts laufen kann und dann - aus die Maus. Man würde irgendwann anfangen Blubberblasen zu singen. Nur ein Hund verändert sich bei falscher Erziehung und Haltung und dies kann schnell zu Konflikten zwischen Mensch und Wuff führen. Wer würde in diesem Fall die Oberhand haben, der Mensch... oder ein ausgewachsener Bouvier. Keine schöne Vorstellung!

Sollte sich jemand für diese Rasse interessieren, weil er genau so einen Hund als Freund haben möchte, dann kann er sich beruhigt an mich wenden. Unser Züchter gehört zu den besten aus den Niederlanden, so dass hier gewährleistet werden kann, dass der Kauf eines kleines Bouviermädchens- bzw. – rüden kein Griff in die Wundertüte wird. Er sollte sich aber im Klaren sein, das dieser Züchter 2mal hinschaut, bevor er einen seiner Lieblinge abgibt.
Auch unser Züchter hat bestimmt Kontaktadresse zu Züchtern, die Leistungszucht sich auf die Fahnen geschrieben haben. Ich erwähne dies hier nur, da es auch hier schon Züchter gibt, die lieber auf Plüschhunde umsteigen sollten, damit kein weiterer Schaden zu Stande kommt.
Bilder von Duke stelle ich auch in den nächsten Wochen zur Verfügung. Vor dem Trimmen, nach dem Trimmen. Duke wenn er gekämmt wird + Handwerkzeugs + Anleitung. Duke wenn er dreckig ist und wie ich damit umgehe. icon_wink.gif
Liebe Grüße Michi


» User #4013 schrieb:

Ich finde diese Art von Rassebeschreibung sehr gut.
Dies sollten/könnten andere auch tun.

Duke's Beschreibung ist unheimlich persönlich geschrieben, daher wunderbar zu lesen...finde ich.

Nún warte ich gespannt auf diverse Fotos...

Lieben Gruß Nicole


» User #6159 schrieb:

Morgen Michi,
super Idee, das könnten wirklich alle hier mal machen, liest man doch in allen Rassebeschreibungen, die man von Zuchtverbänden anfordert, wie zugetan der Hund seiner Familie, kinderlieb, führig, etc. ist.
Da ich ja nun nicht mit einem Rassehund aufweisen kann icon_wink.gif beschreibe ich hier mal die Vor- und Nachteile eines Mischlings, in unserem Fall eines Schäfer-Doggen-Boxer-Mischling.
Mein Mischling hat wirklich von allen Rassen - soweit jetzt schon beurteilbar - die guten Eigenschaften geerbt. Vom Boxer die handliche Größe, die schöne Färbung und das pflegeleichte Fell, vom Schäfer die Führigkeit und der Wille zu gefallen, von der Dogge das gelassene Gemüt. Das ist aber nicht bei allen Mischlingen der Fall, ich kenne auch Mischlinge, die vom Dobi das Nervige und vom Rottweiler die Beißkraft geerbt haben, das zusammen verpaart ist ganz schön haarig. Also bitte keine Mischlinge "züchten", unsere Tierheime sind voll und auch nicht über die Zeitung gezielt nach Mischlingen annoncieren, dass macht den Eindruck einer Marktlücke.
Der Mischling ist ein Hund für Menschen, die das Rückgrat haben, auf dem Hundeplatz auch mal Spötteleien über den Nur-Mischling mit einem Lächeln zu ertragen, dafür hat man einen einmaligen Hund, den man nicht, wie manche Moderassen, an jeder Ecke sieht. Man sollte beim Mischling keine gezielten Erwartungen an Endgröße etc. haben, vor allem, wenn man die Eltern nicht kennt. Eine Freundin von mir holte im TH einen Dobermann-Mischlings-Welpen, sie wurde grad mal 30 cm hoch...
Genau wie JEDER Hund braucht ein Mischling sinnvolle Beschäftigung und absolute Integration in die Familie, wer das einem Hund nicht bieten kann, sollte so fair sein, sich keinen zu holen, auch die Tierheimhunde freuen sich über Ausführpaten.
Mein Mischling hat das Fell vom Boxer geerbt und ist daher sehr pflegeleicht, also auch für kleine Putzteufel icon_wink.gif geeignet. Allerdings nur für kleine, haaren tut auch er und das nicht zu wenig und die kurzen Haare stecken sich fest wie verrückt.
Von den Haltungskosten her, steht ein Mischling einem Rassehund in nichts nach, er kann genauso krank werden und braucht dann genauso nen Tierarzt oder eine OP.
Hände weg vom Mischling, wenn ihr:
* gezielte Wünsche an Euren Hund habt in Punkto Aussehen, Endgröße,...
* mit Eurem Hund mal in eine bestimmte Richtung von Hundsport gehen wollt, ich hätte zB gern Agility gemacht, da mein Mischling aber das Gemüt einer Dogge und auch ein bißchen die Trägheit geerbt hat, wird das nie sein Sport sein...
* in´s Auge fasst, evtl. mal einen Wurf zu machen oder euren Rüden gern mal Papa werden lassen wollt, Mischlinge züchtet man definitiv nicht...
* euren Hund auch wollt, um euer Ego ein bißl aufzuwerten, das klappt nicht mit jeder Mischung (gibts doch selten so hübsche wie meinen icon_wink.gif)
* keine Zeit habt einem Hund gerecht zu werden
So, könnte ja jetzt noch über Fell, Farben, Größe etc. von Mischlingen ausschweifen, aber da werd ich ja nie fertig.
In meinem Album sind Bilder von einem einzigartigen Schä-Dog-Xer-Mischling icon_wink.gif
Liebe Grüße in die Rassehundeecke icon_wink.gif
Heike und Spike


» User #4762 schrieb:

Hallo Ihr Zwei!
Danke erst einmal! Ich hab nicht gedacht meinen Beitrag wieder zu finden. icon_eek.gif Der war auf einmal weg! Ja, ja ich werde alt.
Klar, das könnte eigentlich jeder machen. Würde mich auch freuen, was von anderen Rassen zu hören, und zwar aus 1. Hand. Die Rassenbeschreibungen von Büchern usw. sind naja,...
Ja, Fotos...
Dauert noch einwenig. Muss ich noch zusammen schneiden.
Einen guten Rutsch und alles Gute für 2005 - wir lesen von einander. Eure Michi


» User #4762 schrieb:

Wie versprochen die Trimmanleitung – ja, ok, eigentlich eine FELLPFLEGEANLEITUNG für den Bouvier.
Aber Trimmanleitung hört sich besser an.
Ausgehend davon, dass ein Bouvier groß wird 65 cm/73 cm Schulterhöhe und ca. 15 Jahre alt wird und ein Jahr 52 Wochen und ein Bouvier 2 – 3mal wöchentlich gekämmt werden sollte, EMPFEHLE ich:
Stellt den Bouvier auf einen Tisch! Ihr werdet auch nicht jünger und Eure Bandscheiben werden es Euch danken! Und Ihr kommt an jede erdenkliche Stelle des Hundes, ohne Gefahr zu laufen irgendwelche Wirbelschäden davon zu tragen.
Ich seh schon ganz viele Fragezeichen auf Euren Köpfen. Wie und auf welchen Tisch?
Duke kommt auf einen ganz normalen Küchentisch. Trimmtische sind mir momentan zu teuer, außerdem ist mir ein kleiner, aber entscheidender Fehler beim Training unterlaufen, der Dicke legt sich hin. Jetzt schaut Euch mal die Trimmtische an, wo soll der Hund sich da bitte hinlegen?
Also Fusselbürste steht vor dem Küchentisch und nun... Die Putzteufel unter uns fallen jetzt Reihenweise in Ohnmacht, braucht Ihr doch gar nicht.
Man nehme ein altes Lacken, Malerkrepppapier, lege das Lacken über den Tisch, fixiere es mit dem Krepppapier und schon kann der ganze Dreck und Fusselzeug darauf fallen. Ganz am Ende wird das Klebekrepppapier vom Tisch wieder gelöst, hinterlässt keine Spuren und das Lacken kann zusammen gepackt werden, nach draußen befördert werden und kräftig schütteln. Achtet bitte auf die Windrichtung, ansonsten, habt ihr den ganzen Brassel im Gesicht!
Zurück zum Anfang. Also Lacken ist befestigt, Ihr legt bitte schon alle Folterinstrumente zurecht, Kamm, Bürste, King Coat, Schere, Ohrenreinigung usw. alles, was der Hund so braucht! (Mülleimer für die Haare nicht vergessen!)
Und dann... würde mal empfehlen den Hund zu holen. Duke hat sich mal wieder versteckt und die Sucherei beginnt. In die hinterste Ecke hat sich der Lümmel verkrümmelt, da er ja weiß, was jetzt folgen soll. Ich steh vor meinen Hund geb die entsprechenden Befehle und... Und werde erfolgreich ignoriert. Er dreht sich auf den Rücken und spielt toter Hund – na Klasse. Also Leine holen und zurück zum Anfang. Etwas betüttelt, aber folgsam schlendert er also mit mir in die Küche! Vorsichtiger Blick in Richtung Wohnungstür, ist diese auch verschlossen? Wenn nicht fliegt klein Michi mit wehenden Haaren in den Flur.
Nun ist der Hund endlich dort, wo er hin soll. Er sitzt artig vor dem Tisch und was jetzt?
Wie bekommt eine zierliche Frau, einen Brocken von 45 kg auf einen Tisch ohne Hebebühne?
Ganz einfach – mit einen Befehl natürlich: Lacht jetzt nicht: HOPS und schwup steht Duke mit beiden Forderpfoten auf den Tisch. Der restliche Hund wird nachgeschoben. Frauchen greift, nicht ohne ein Schmunzeln in zwischen den Beinen, hebt an und der Befehl LAUF erfolgt, dann STEH!
Steh deshalb, es handelt sich um einen ganz gewöhnlichen Tisch und nicht um den Nürnbergring mit ner Endlosschleife!
Nun steht Duke auf den Tisch und es könnte ja eigentlich nun los gehen! Denkste! Ich mit meinen 1.68 bin etwas zu kurz geraden und meine Nase reicht gerade bis zum Schulterblatt, wie soll ich denn da den Rücken kämmen. Ich lass Duke sich hinlegen, natürlich!
Mein Mann sichert, sonst würde der Dicke mit seinen dicken Pops auf der anderen Seite des Tisches wieder runterrollen.
Ich fang mit der Rute an und kämme mich dann über den Rücken bis zum Kopf vor. Schichtweise, da die Buffis eine sehr dicke Unterwolle habe, lichte ich diese mit einem King Coat aus. Anschließend gehe ich nochmals mit der Bürste drüber, um alle toten Haare einfangen zu können. Puuu, das wäre geschafft. Duke döst inzwischen so vor sich hin und ich vermute ganz stark, der pennt, denn ein Schnarchen raunt durch den Raum.
Hund müsste man hier sein!
Jetzt kommen die Ohren dran. Ich klappe also die Radartüte hoch und... Haare, ganz viele, der reinste Dschungel. Geht gar nicht! Manche ziehen die Haare so, andere nehmen eine Pinzette. Ich hab hier ein kleines Weichei, außerdem träumt er gerade so schön, ich nehme Enthaarungspulver. Streu es auf die Haare, klappe Ohr runter, verfahre mit dem anderen Ohr genauso. Klappe Ohr Nr. 1 wieder um, nehme die Haare mit Daumen und Zeigefinger und schmeiß den Mist weg. Ein leichtes Zucken des Ohren deutet mir, dass Duke doch nicht soooo fest pennt, wie ich annahm.
Anschließend säubere ich die Ohren, KEINE WATTESTÄBCHEN! Die Dinger drücken den ganzen Dreck nur richtig in das Ohr rein, der Hund kann dadurch eine wunderbare Ohrenentzündung bekommen, die schmerzvoll ist und dem TA sein Sparschweinchen füllt. Wollen wir ja nicht!
Der Kopf besteht ja nun nicht nur aus Ohren, sondern da ist ja auch die entzückende Schnauze.
Mit Bart!
Bitte jeden Tag säubern! Völliger Unsinn – alle 2 Tage säubern (wenn er nicht gerade gebuddelt hat und ein Wohnungshund ist) reicht völlig aus und auch das Kämmen reicht so auch aus.
Genau wie beim restlichen Hund verfahren. Schichtweise durchkämmen, sehr VORSICHTIG mit dem King Coat sein. Nur von einem Profi den Bart schneiden lassen, ein verschnittener Bart braucht ein Jahr, um wieder einiger Maßen gut auszusehen. Dann werden die Zähne kontrolliert! Klappe auf und reinschauen – kein Zahnstein – Klappe zu!
Bei einer gesunden Ernährung mit ab und zu Trockenartikeln, wie Schweineohren, Ochsenziemer usw. hält sich die Zahnsteinbildung sehr in Grenzen. Ein absolut trockenes Stück Brot (Knie) tut seine Dienste auch. Bitte kein Holz geben! Kann zur Darmverstopfung führen und zum Tode des Hundes!
Außerdem kann auch ein Stückchenholz der Grund sein, wieso Euer Hund keine Luft mehr bekommt und ein qualvoller Erstickungstod wäre die Folge!
Bin ich bis dahin gekommen, hab ich Lust auf eine Pause. Aber, keine Chance. Duke würde einen Auffenaufstand machen und ich „faule“Socke würde den restlichen Hund auf später verschieben. Also weiter gehts.
Dies kann dem Hund aber antrainiert werden, dass mit der Pause – dies muss und sollte aber jeder für sich entscheiden! Ich habs eben nur vermasselt!
Die Augenpartien werden gesäubert und mit einer BABYNAGELSCHERE! Werden die Sehschlitze rausgeschnitten. Von Schnauzenmitte schräg nach oben Richtung OHREN.
Keine normale Schere benutzten, die Verletzungsgefahr wäre hier einfach zu groß. Also Babyschere! Zusätzlicher Schutz bietet Eure Hand. Also Fell, was weg soll zwischen Zeigefinger und Mittelfinger – Handrücken zeigt in Richtung Auge.
Und Eurer Hund sieht das Unheil nicht auf sich zu kommen!
Ich bin fertig meint Ihr?
Hallooooooooooooo! Seit wann besteht ein Hund aus Rücken, Rute und Kopf?
An dieser Stelle geb ich den Befehl STEH! Sorgt dafür, dass der Tisch stabil ist. Euer Bouvier wiegt, wenn er ausgewachsen ist 45 kg und wenn er aus dem Liegen zum Stehen kommt, stemmt er mit aller Kraft 45 kg nach oben!
Also Duke steht jetzt. Er lehnt sich genüsslich an meinen Mann und döst im Stehen weiter!
Ich verfahre an den Seiten und an den Beinen und Pfoten genauso wie bei dem restlichen Hund.
Den Bauch bitte nicht vergessen und auch nicht die Achselhöhlen. Aus Erfahrung kann ich Euch nur empfehlen, solltet Ihr einen Bouvierrüden Euer Eigen nenne, seit so lieb und schützt beim Kämmen oder mit dem King Coat seine Manneskraft! Schütztdiese einfach mit der Hand, Eurer Dicker wird Euch dafür sehr, sehr dankbar sein. Solltet Ihr verheiratet sein bzw. einen Mann an Eurer Seite haben, der hilft, wird Eure Beziehung auch nicht durch komische Kommentare und böse Blicke beglückt!
Das Pfotenfell wird auch mit einer Babyschere schön rund geschnitten. Die Krallen dürfen ruhig hervorschauen. Solltet Ihr auf die Idee kommen, diese zu kürzen, LASST ES EINFACH!
1. Ihr könnt nicht erkennen, wo das „Leben“ sprich die Blutgefäße anfangen, denn die Krallen sind topschwarz! Und
2. , sie sind sehr kräftig, es bedarf einen enormen Kraftaufwand diese sauber zu schneiden.

Meine Erfahrung:
Bouviers, die genügend Auslauf und auch ordentlich buddeln dürfen, haben keine spitzen fiesen Krallen – trifft auf andere Hunde genauso zu.
So, jetzt kommt der Pops, um die Aftergegend schön kurz schneiden und schön rund. Vorher natürlich Unterwolle ausdünnen, schön kämmen.
Auch hier bei einem Rüden gaaaaaanz vorsichtig bei den Hoden sein!
Duke ist schon fix und foxie und meine Arme und Füße wollen eine Pause. Geht nicht, denn die Brust ist noch gar nicht gemacht wurden, also auf zum letzten Gefecht!
Duke darf sich setzen, mein Mann nicht, der steht immer noch und darf Dukes Kopf anheben. Der Dicke will nämlich schauen, was Mamilein da so treibt und sein dicker Bärenkopf ist einfach nur im Weg.
Wie gehabt, mit Kamm und King Coat – aber VORSICHT MIT „KC“ hier kann man den Bouvier und auch andere Hunde ganz schnell mal ordentlich schneiden!
Ist dies geschafft, schaut Euer Werk genüsslich an und freut Euch!
Mann schnappt Hund – ich bin doch nicht bescheuert und lass Duke springen oder heb ihn selbst vom Tisch, wieso hab ich denn einen Mann, der sich die ganze 1 ½ Stunde – 2 Stunden erholen durfte? Tisch saubermachen, Lacken nach draußen, Windrichtung beachten, sonst habt ihr den Dreck im Gesicht! Mann kocht unterdessen Kaffee und noch einmal einen bewunderten Blick auf Euer Kunstwerk – genießt es, denn morgen sieht der Dicke genauso aus, als ob er wieder mal mit der Rute in die Steckdose gekommen ist.
Wem das einfach zuviel ist, der sollte sich für eine andere Rasse entscheiden. Es soll ja Bouvierbesitzer geben, die den Hund zuwachsen lassen. Ihr erinnert Euch:
Bouvier haaren nicht, die verfilzen! Ich halte davon gar nichts!
Nach dem Scheren, was unweigerlich kommen wird, sieht er aus, wie ein verhindertes Schaf! Und dieses Pflegeritual hat wunderbare Eigenschaften:
1. Die Bindung zu Eurem Hund wird noch intensiver.
2. Eine weitere Gelegenheit zur Unterordnung des Hundes.
3. Das Risiko von Hauterkrankungen wird sehr gesenkt, Zecken werden gleich gefunden usw.
4. Und ihr könnt ungestört max. 2 Stunden mit Euren Mann verbringen!

Wieso eigentlich steht mein Mann dabei?
Das haben sich bestimmt schon einige gefragt. Ich halte nicht sehr viel von Trimmtischen mit den s.g. Galgen. Einige bevorzugen diesen. Einen Galgen für den Kopf, einen für den Pops.
Klar, für Singel total Klasse vor allem für den Anfang!
Ich möchte dies aber nicht! Ich will, dass er ohne dieses Hilfsmittel ordentlich auf den Tisch steht. Was immer besser wird. Nur, er zickt auch manchmal rum, da ich ganz am Anfang zu locker mit ihm war. Mein Fehler! Er legt sich halt hin! Auf einen Trimmtisch unmöglich.
Außerdem versucht er hin und wieder runterzuspringen. Die Verletzungsgefahr ist mir einfach zu groß!
Damit Ihr nicht den selben blöden Fehler macht, hier ein paar Tipps:
An DAS STEHEN auf dem Tisch gewöhnen, er soll sich nicht legen! Von KLEIN AUF!
Gewöhnt in daran, dass es zwar ne Pause gibt, der Hund ist genauso fertig nach der Fellpflege wie ihr, dann aber wird wieder sauber gestanden und gekämmt.
Habt Geduld, Geduld, Geduld!
Zahnpflege:
Von Anfang an, wird der Hund daran gewöhnt, dass Herrchen/Frauchen ihm ins Maul fassen kann. Mit Geduld bekommt Ihr das auch hin.
Macht sich klasse, wenn was quer steckt und Euer Hund zu ersticken droht. Und Ihr könnt die Zähne schön kontrollieren und ihn ab und zu mal die Zunge kraulen. So zum Necken!
Tja, viel Arbeit meint Ihr?
Glaubt mir, wenn Ihr ein Bouvier als Freund gewinnen könnt, dann macht ihr diese Arbeit aus voller Überzeugung und auch gern.
Es ist für Euch dann einfach eine Selbstverständlichkeit.
Liebe Grüße Michi
Nein, ihr Lieben, die Fotos hab ich noch nicht!
Schäm, die gefallen mir noch nicht und es soll ja deutlich zu sehen sein, wie er vorher aussah und hinter her!


» User #9981 schrieb:

Hallo finde die Darstellung über den Bouvier sehr nett, mich stört nur der Einmannhund. Meine Hunde sind wirklich Familienhunde und akzeptieren ohne ausnahme alle Familienmitglieder.


» User #4762 schrieb:

Hallo!
Dich braucht das nicht wirklich zu stören. Duke lebt mit 4 Zweibeinern zusammen und ist unser Familienkuschelmonster, nur, wenn ich auf der Bildfläche auftauchen, dann sind die anderen nicht mehr so interessant. Er hört auf meine große Tochter genauso gut, wie auf mich. Wenn wir Beide mit ihm laufen und die Große gibt einen Befehl, dann kommt er zu mir und hier muss man einfach aufpassen, dass derjenige, der den Befehl gegeben hat, auch durchsetzen kann. Ich ignoriere in diesem Fall Duke.
Ich habs einfach so gemacht, Hund entschied sich für mich - das war Zufall. Ich hab ihn auch ausgebildet und tu es immer noch. Kann er einen Befehl, ziehen die anderen nach. So dass für ihn klar ist, die haben mir ja alles was zu sagen und ich muss gehorchen.
Für ihn ist klar, meine Töchter stehen über ihn, mein Mann steht auch über ihn und ich bin eben seine Bezugsperson. Die s.g. Nr. 1.
Sie benötigen nur eine konsequente Erziehungslinie und müssen wissen, wohin sie gehören. Und man kann auch einen s.g. Einmannhund beibringen, Fusselbürste, Du hast auf die anderen genauso zu hören, wie auf Deine Nr. 1.
Und sie brauchen eine Aufgabe. Also nur spazierengehen, da verblödet höchstwahrscheinlich jeder Wuffel. Ihn was zu tun geben, ist wichtig und ihn auch geistig/körperlich - je nach Alter fordern ist hier angesagt. Sie sind tolle Familienhunde.
Ok, wenn man einen Familienhund haben möchte, würde ich nicht unbedingt zwingend einen Bouvier aus einer Leistungszucht nehmen, sondern eben aus der Schönheitslinie.
Liebe Grüße Michi


» User #12762 schrieb:

Hallo!
Es macht richtig Spass deine Beschreibung von Duke zu lesen. Er lebt in ihr. Dadurch hast du mir wieder klar gemacht, dass mein nächster Hund bestimmt wieder ein Bouvier wird. Habe eine Bouvier Hündin die leider von Anfang an nicht gesund war obwohl sie von einem VDI Züchter ist, der natürlich nur gesunde und kräftige Hunde verkauft. (Eine Freundin von dem Züchter hat mir irgendwann einmal gesagt, das meine Hündin dann ja wohl wirklich eine Montagsproduktion war) Sie ist bis jetzt schon hohe 4 Jahre alt geworden, was man von ihren Geschwistern nicht behaupten kann. Leider hat sie fast alles schon hinter sich. Herzrythmusstörungen, Muskelschmerzen (teilweise kann sie nicht aufstehen), chronische Blasenentzündung ect. und nun noch die Blindheit die ihr bevorsteht. Ich weiß es seit Mitte Juli und es geht rapide bergab. Nun sind wir dabei zu üben, dass ich "Blindenhund" für sie spiele. Es klappt ganz gut aber so richtig hat sie keine Meinung mehr spazieren zu gehen. Durch dies ganze Geschichte hatte ich mir geschworen ich möchte nie wieder einen Bouvier und dieses ganze Leiden durchmachen. Doch durch deine Beschreibung weiß ich es wieder besser. Es wird immer wieder ein Bouvier sein alleine durch seine Art. In dem letzten Teil hast du etwas über Züchter geschrieben. Es wäre toll wenn meine Hündin irgendwann einmal gehen muss wenn ich dann eine wirklich gute Adresse von einem Bouvierzüchter hätte.