Haustiere

Nervige Hundehasser - Teil 2

» User #8042 schrieb:

Hallo Euch allen, weil Duke gerade dabei war aufzuzählen, was sie sich für 2005 wünscht, will ich mich hier gerade anschliessen! Ich appelliere an alle Hundehalter 2005 weiterhin Rücksicht auf alle anderen Lebewesen, egal ob dies Kinder, ältere Menschen, Katzen, Schafe, andere Hundehalter etc. sind zu nehmen, und den eigenen Hund immer zu erst einmal zu sich zu rufen, damit es in den kommenden Jahren immer weniger Hundehasser geben wird icon_wink.gif Den wir haben die Hunde, und das heißt auch wir haben die Verantwortung, und nicht der Spaziergänger, der nun einmal aus was für Gründen auch immer Angst hat! ICh wünsche mir persönlich für 2005 seltener den Spruch "meiner will nur Spielen, lassen sie Ihren ruhig auch los" zu hören, wenn der Hund schon im vollen Gallop auf meine bei Fuß gehende Hündin zu stürmt! Natürlich darf meine auch spielen, aber man kann seinen Hund doch erstmal bei sich behalten, bis man abgeklärt hat, warum der Andere seinen Hund an der Leine bzw. bei Fuß hält oder? Wünsche euch allen einen guten Rutsch ins Jahr 2005 LG Melli und Kira


» User #8228 schrieb:

Du hast mich irgendwie falsch verstanden. Die meissten Kampfhunderassen sind schon agressiv gezüchtet, das heißt, es wird aus einem Wurf immer der Agressivste und beissfreudigste Hund rausgesucht und mit dem wird dann weitergezüchtet, so wird die Hemmschwelle einen Menschen oder andere Tiere zu beißen immer niedriger, und irgendwann ist es zu spät.
Es ist natürlich klar, das wenn der Hund in Hundeerfahrene Hände kommt, hat er eher eine Chance als wenn man ihn zu diesen Typischen Prolls gibt.
Ich finde auch, das der Wesenstest absolut unabdingbar ist, damit die weniger agressiven oder vielleicht mit Glück sogar garnicht agressiven von den wirklichen Bestien getrennt werden können.
Ich musste selber leider mit ansehen, wie ein Pitt Bull eine siebenjährige zerfetzt hat und bin der meinung das diese fiecher dann auch weg müssen!
Die Hunde, die diesen Wesenstest bestanden haben, dürfen und sollen auch bei uns bleiben.
Versteht mich bitte nicht falsch, ich habe nichts gegen diese Hunderassen, ganz im gegenteil, ich finde diese Hunde haben etwas sehr mächtiges und edles an sich. Und um zu verhindern, das es davon irgendwann keine mehr gibt weil die Gesellschaft durchdreht, ist dieser Wesenstest ja auch so wichtig.

Ich wünsche euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr

MfG Jessi


» User #4762 schrieb:

Jessi555 hat folgendes geschrieben::
Du hast mich irgendwie falsch verstanden. Die meissten Kampfhunderassen sind schon agressiv gezüchtet, das heißt, es wird aus einem Wurf immer der Agressivste und beissfreudigste Hund rausgesucht und mit dem wird dann weitergezüchtet, so wird die Hemmschwelle einen Menschen oder andere Tiere zu beißen immer niedriger, und irgendwann ist es zu spät.
Es ist natürlich klar, das wenn der Hund in Hundeerfahrene Hände kommt, hat er eher eine Chance als wenn man ihn zu diesen Typischen Prolls gibt.
Ich finde auch, das der Wesenstest absolut unabdingbar ist, damit die weniger agressiven oder vielleicht mit Glück sogar garnicht agressiven von den wirklichen Bestien getrennt werden können.
Ich musste selber leider mit ansehen, wie ein Pitt Bull eine siebenjährige zerfetzt hat und bin der meinung das diese fiecher dann auch weg müssen!
Die Hunde, die diesen Wesenstest bestanden haben, dürfen und sollen auch bei uns bleiben.
Versteht mich bitte nicht falsch, ich habe nichts gegen diese Hunderassen, ganz im gegenteil, ich finde diese Hunde haben etwas sehr mächtiges und edles an sich. Und um zu verhindern, das es davon irgendwann keine mehr gibt weil die Gesellschaft durchdreht, ist dieser Wesenstest ja auch so wichtig.

Ich wünsche euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr

MfG Jessi



Hallo Jessi!
Wir sind uns einig - es ist der Mensch! Denn der Mensch hat entschieden 2 Hunde, die nicht für die Zucht geeignet sind, zusammen zu paaren. Hund ist an der ganzen Geschichte unschuldig! Er folgt nur seinen Paarungsinstinkt.
Durchdrehen? Ein Hund, egal welcher Rasse...
aber das hab ich ja schon dargelegt.
Beispiel:
Nachbar hatte Rottirüden. Als dieser klein und niedlich war, war er der Prinz. Als es darum ging, ihn zu erziehen, war auf einmal keiner zuständig. Als er dann noch richtig groß war, war dieser Hund nur noch lästig. Also ab in den Zwinger. Er wurde geschlagen, unregelmäßig gefüttert, kannte nichts außer diesen Zwinger. Und zum Lösen kam er an die Laufkette. Irgendwann begann dieser Hund sich die Rute anzufressen, später fing er an im Zwinger rum zu rennen und dann biß er alles was ihm zu nah kam. Er drehte durch!
Tom war 3 Jahre als ich ihn zu mir holte. 2 Jahre hab ich gebraucht, um Vertrauen aufzubauen, ihn fürs Leben vorzubereiten. 2 Jahre! Alle sagten, der beißt Dich tot, dieses Biest.
Ich sah es anders: Ich sah einen verstörten, ängstlichen Hund! Ich sah ein Wesen, der die Welt nicht mehr verstand!
Tom und ich wuchsen zusammen. Mit viel Geduld und mit noch mehr ARBEIT.
Männer? Das war das Hauptproblem.
Aber, auch das haben wir geschafft. Aus der Bestie wurde ein wunderbarer Freund.
Was aus ihm geworden ist?
Man hat ihn mir vergiftet! Warum? Angst? Neid? Ich weiß es nicht! Ich weiß nur eins, er hätte von Anfang an ein besseres Leben verdient!
Jessie, es sind nicht die Hunde, es ist der Mensch. Der Mensch trägt die Verantwortung, egal was er für einen Hund an der Seite hat. Er muss auch zur Verantwortung gezogen werden.
Diese Zuchten, die Du angesprochen hast, gibt es leider noch. Aber, wenn der Markt dafür nicht mehr da ist, werden diese Leute kein Interesse mehr haben zu züchten. Also müssen wir, die das Ruder noch rumreißen wollen, dafür sorgen, dass solche Züchter kein Geld mehr verdienen.
Ich wünsche Dir auch einen guten Rutsch ins Jahr 2005. Liebe Grüße Michi


» User #1995 schrieb:

@Duke, dein Posting unterschreibe ich.

allerdings gibt es immer noch verbohrte Menschen, die meinen ganz allein ein Hund sei schuld, wenn etwas schief läuft.

Mein Hund gibt kein Pfötchen, warum auch, ich wollte nie einen Zirkushund und habe es ihm daher auch nie beigebracht.

Allerdings in Augen so mancher Leute ist mein Hund jetzt ein dummer blöder Köter, der nicht macht, was "alle" "lieben" Hunde machen und daher würde ich ihn nicht kontrollieren können.

Manchmal könnte ICH bei soviel Blödheit der Menschheit zum "bissigen" Objekt werden.


» User #4762 schrieb:

Hallo Schlumpfine!
Was hab ich denn da? Noch einen blöderen Hund als Du?
Er gibt auch kein Pfötchen, er hüpft andere Menschen nicht an, er bellt nicht, wenn Besuch kommt, er spielt kein toter Hund, er lässt sich nicht von JEDEN streicheln, er bettelt nicht am Tisch, Stöckchen holen findet er langweilig usw.
Ich lach mich schief! Sehs mal anders! Wir wollen Beide einen Hund und kein Äffchen! Ist doch toll, dass wir unser Ziel erreicht haben!
Was solls? Wir werden es nie allen RECHT machen können!
Und - mir wurde auch schon unterstellt ich hätte ihn nicht im Griff, weil er ein Bouvier ist und ich NUReine Frau. Jedenfalls hab ich das so verstanden.
Heute kann ich drüber lachen, denn es ging weder um den Hund, noch um mich und meine Art und Weise, sondern damit man auch mal was zu meckern hatte. Auch mal was zum Sagen hatte!
Ich steh drüber! Also lach drüber, Du weißt, wer Du bist und was Du für einen Hund hast. Der Rest ist doch Banane!
Guten Rutsch und eine weiche Landung im Jahr 2005 und ein kräftiges Wuff von der Fusselbürste Duke, dem Bouvier! icon_mrgreen.gif
icon_wink.gif Michi


» User #1995 schrieb:

Duke hat folgendes geschrieben::

Guten Rutsch und eine weiche Landung im Jahr 2005 und ein kräftiges Wuff von der Fusselbürste Duke, dem Bouvier! icon_mrgreen.gif
icon_wink.gif Michi


Dito, von mir und dem untalentiertesten Pfötchegeber. icon_lol.gif


» User #7371 schrieb:

Mein Hund kann Pfötchen geben, springt an Besuchern freudig hoch, kann auf Befehl seinen eigenen Schwanz jagen und ist fürchterlich knuffig.
Bin ich nun blöd, weil mir sowas gefällt? Ist mein Hund nun ein tuffiger, aber nicht ernstzunehmender Lassieverschnitt?

Mein Wuff kann trotzdem genauso fest beissen wie eurer icon_smile.gif Und wirklich niedlicher und harmloser wird er dadurch auch nit, nur um das mal zu erwähnen. Geistige Anregung kann zwar dem Niedlichkeitsfaktor dienen, ist aber vor allem anderen erst mal dazu da, den Hund zu fordern.

Dass ich keine "Kontrolle" über meinen Jungspund hab, durfte ich mir auch schon anhören, vor allem von wildfremden Männern, die versucht haben, meinen Hund in einem Cafe herumzukommandieren...
"SITZ!" - Hund schaut doof. "Der ist aber schlecht erzogen..." - "Nein, der ist nur klug."


» User #8228 schrieb:

@ Vryce

Nein Du bist nicht blöd! Im Gegenteil, Du förderst damit doch sein Denkvermögen, die Konzentration und das Vertrauen. @ Schlumpfine & Duke : und das, ist sogar erwiesen. Wenn Hunde selber anfangen, solche dinge zu fordern, ist es OK. Oder wollt ihr jetzt etwa allen ernstes Behaupten, das Agilty nur etwas für " Zirkushunde " ist? icon_biggrin.gif Nehmt es bitte nicht Persönlich, aber diese Einstellung ist doch echt zu albern icon_razz.gif
@ Duke: Du hast recht, der Mensch züchtet ja schliesslich die Hund.


MfG Jessi icon_mrgreen.gif


» User #1995 schrieb:

Moooment mal Jessi.

Ein Zirkushund ist für mich nur, ihm unsinnige Komandos beizubringen, wie gib Pfötchen, mach eine Rolle tanz auf den Hinterbeinen, Vorderbeinen und der Gleichen.
Das liegt NICHT in der Natur des Hundes.

Wenn mein Hund von allein was macht, kein Ding, aber so lange er nicht selber damit ankommt, keine Chance das ich ihm das beibringe.
Er macht schon genug und ist völlig ausgelastet. Da braucht er nicht auch noch eine Zirkusnummer zu studieren.


» User #7371 schrieb:

ooooh doch, Pfötchen geben ist sogar sehr natürlich! Es ist nämlich eine Aufforderung, eine Bitte, und wird von Hunden laufend (meist unbemerkt) praktiziert. Ebenso springen die Hunde im Spiel gern auf die Hinterpfoten, sie springen auch an den Hinterpfoten an Menschen hoch, und sie rollen sich am Rücken wenn sie sich pudelwohl fühlen.

Solche "Tricks" sind lediglich das bewusste und gezielte Fördern natürlicher Aktionen der Hunde, und sich dagegen auszusprechen weil man es "albern" findet, ist vielleicht die eigene Meinung aber durchaus nichts allgemeingültiges.

Es ist eben manchen Leuten lieber, ihren Hund durch Tricks und Übungen zu beschäftigen, als stundenlang stur durch die Welt zu traben und tatsächlich zu glauben der Hund wäre dadurch geistig ausgelastet... Alles eine Sache der Ansicht.


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